Redo fuhr Mädchen mit Lamborghini über den Fuß – jetzt entschuldigt er sich
Nach dem eskalierten Fantreffen auf dem Berliner Ku'damm, bei dem René Dost (57) einem Mädchen mit seinem Lamborghini über den Fuß fuhr, entschuldigt sich der XXL-Gastronom nun öffentlich. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung – Redo will sich mit der Verletzten einigen.
Ein von René „Redo“ Dost (57) angekündigtes Fantreffen auf dem Berliner Kurfürstendamm endete am 23. August 2026 in einem Verkehrsunfall: Der XXL-Gastronom fuhr einer Zuschauerin mit seinem Lamborghini über den Fuß. Jetzt entschuldigt er sich öffentlich – und bittet die Verletzte, sich bei ihm zu melden.
Dost hatte die Aktion selbst über Social Media angekündigt und sein Millionenpublikum aufgefordert, ihn am Ku'damm zu besuchen. Statt einer lockeren Spritztour bildete sich binnen Minuten ein dichtes Gedränge; Schaulustige traten auf die Fahrbahn, der Verkehr kam zum Erliegen. Redo bat schließlich die Polizei um Hilfe, um mit dem Fahrzeug aus der Menschenmenge herauszukommen. Wie t-online über die eskalierten Szenen berichtet, hatte Dost die Aktion selbst angekündigt.
Der Wagen, ein violetter Lamborghini Revuelto, kostete rund 800.000 Euro – mit Sonderausstattung werden teils knapp eine Million Euro genannt. Gekauft hatte Dost ihn beim Influencer-Kollegen Omid Mouazzen, der ihn als „den teuersten Lamborghini Revuelto, der in Deutschland ausgeliefert wurde“ bezeichnete. Für Redo ist der Wagen nach eigener Aussage auch „Content-Maschine“.
Während sich der Lamborghini langsam durch die Menge bewegte, geriet eine Zuschauerin mit dem Fuß unter das Auto. Redo hatte nach eigener Darstellung zunächst nichts bemerkt. Ein Polizeibeamter klärte ihn auf: „Sie sind gerade einem Mädchen über den Fuß gefahren. Die ist jetzt verletzt. Das bedeutet, wir müssen jetzt einen Verkehrsunfall aufnehmen.“ Der Beamte sprach zudem von fahrlässiger Körperverletzung.
Noch am Unfallabend zog Dost Bilanz – und wehrte sich gegen Vorwürfe, er habe sich nicht gekümmert. Seine Worte:
„Die Situation ist komplett eskaliert. Gott sei Dank war die Berliner Polizei an meiner Seite.“
René Dost, XXL-Gastronom & Influencer
In den sozialen Netzwerken gingen die Reaktionen auseinander: Während einige seinen Slogan „GIG – Geil ist geil“ verhöhnten, fragten andere: „Und wie geht es dem Mädchen?“ Dost erklärte, er habe seiner Community nach 35 Jahren „etwas zurückgeben“ wollen und wehre sich gegen die Darstellung als „Protzkoch“.
Die Eskalation am Ku'damm
Die Polizei nahm einen Verkehrsunfall auf; ein Beamter sprach laut Berichten von fahrlässiger Körperverletzung. Im Nachgang wurde zudem wegen Fahrerflucht ermittelt, da Dost den Unfall nach eigenen Angaben zunächst nicht bemerkt hatte.
Dost selbst bezeichnete die Situation als „komplett eskaliert“ und schloss eine Wiederholung aus: „So etwas wird es auf jeden Fall nie wieder geben. Es war auch nicht meine Absicht, dass es so wird.“ Zugleich kündigte er an, die verletzte Frau finden zu wollen.
Chronologie des Vorfalls
August 2026
Lamborghini-Kauf
Dost kauft einen violetten Lamborghini Revuelto für rund 800.000 Euro.
23. August 2026
Eskaliertes Fantreffen
Auf dem Ku'damm fährt Redo einem Mädchen über den Fuß; die Polizei nimmt einen Verkehrsunfall auf.
Ende August 2026
Ermittlungen
Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung und Fahrerflucht.
5. September 2026
Öffentliche Entschuldigung
Im BILD-Interview bittet Redo das Mädchen, sich bei ihm zu melden.
7. September 2026
Kontakt zur Verletzten
Redo steht nach eigenen Angaben in engem Austausch mit der Frau und will für die Kosten aufkommen.
Die öffentliche Entschuldigung
Rund zwei Wochen nach dem Unfall entschied sich Dost für eine öffentliche Entschuldigung. In einem Interview mit BILD über die Entschuldigung wandte er sich direkt an das Mädchen, über dessen Fuß er gefahren war. Seine Worte:
„Bitte melde Dich bei mir! Ich möchte das wiedergutmachen“
René Dost, XXL-Gastronom & Influencer
In den Tagen zuvor hatte er auf Instagram erklärt, er habe seiner Community nach 35 Jahren „etwas zurückgeben“ wollen. Besonders wütend machten ihn Berichte, wonach er sich nicht um das Mädchen gekümmert habe: Er habe „wirklich alles versucht in Bewegung zu setzen“, um ihre Kontaktdaten zu bekommen und sich persönlich zu entschuldigen. Die Berichterstattung empfand er als „voller Unwahrheiten“.
Kurz darauf stand Dost nach eigenen Angaben bereits in engem Austausch mit der Verletzten. „Was mich besonders emotionalisiert hat: Die Dame arbeitet auch in der Gastronomie. GIG – Gastro ist geil“, sagte er. Er ergänzte: „Gott sei Dank wird es keine bleibende Schäden geben. Trotzdem hat der Fuß sehr, sehr starke Hämatome.“ Und: „Ich werde am Ende des Tages natürlich dafür aufkommen.“
Kontakt zur Verletzten und offene Fragen
Rückblickend räumte er ein, die Situation falsch eingeschätzt zu haben: „Ich habe die Situation verkehrt eingeschätzt. Ich habe gedacht, die Leute sind alle weg vom Auto. Ich wollte einfach nur weg. Ich hatte wirklich echt Panik und war mit der Situation völlig überfordert.“ Sein Fazit: „Es tut mir leid. Es tut mir wahnsinnig leid.“
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Ob die Ermittlungen eingestellt werden oder es zu einer Anklage kommt, ist offen. Die Diskussion über die Verantwortung von Influencern bei öffentlichen Aktionen ist neu entfacht. Die Debatte über Gaffer und Schaulustige erinnert an Pietro Lombardis Wut auf Schaulustige nach einem Unfall.