Frank Schambor (54) tot – „Morgenmän Franky“ prägte 22 Jahre den Morgen
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Hörfunk

Frank Schambor (54) tot – „Morgenmän Franky“ prägte 22 Jahre den Morgen

Der Hörfunk in Niedersachsen trauert: Frank Schambor, jahrzehntelang als „Morgenmän Franky“ die Stimme des ffn-Morgens, ist am 3. September überraschend gestorben. Die Todesursache ist unklar, seine Familie bittet um Privatsphäre.

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Die Radiowelt in Norddeutschland trauert um eine ihrer bekanntesten Stimmen: Frank Schambor (54), den Hunderttausende Hörerinnen und Hörer jahrzehntelang als „Morgenmän Franky“ kannten, ist am 3. September 2026 unerwartet gestorben.

Öffentlich wurde die Todesnachricht am Montag, dem 7. September, über Schambors eigenen Instagram-Account – von seinen Angehörigen. Zur Todesursache machten weder Familie noch Sender Angaben; für sein Umfeld kam der Tod vollkommen überraschend.

Instagram · @radio.ffn

Die Angehörigen baten ausdrücklich darum, die Privatsphäre der Familie – insbesondere seines Sohnes – zu respektieren, und kündigten an, über einen gemeinsamen Abschied zu informieren, sobald die Planungen abgeschlossen seien. Der NDR dokumentiert diese Bitte im Detail.

Vom N-JOY zum Morgenmän

Geboren wurde Frank Schambor am 13. Oktober 1971 in Wuppertal. Seine Radiokarriere begann 1995 beim NDR-Jugendsender N-JOY, wo er bis 1999 verschiedene Sendungen moderierte. Am 1. Mai 1999 wechselte er zu radio ffn nach Hannover. Die Radioszene zeichnet seinen Werdegang detailliert nach.

Karriere von Frank Schambor

  1. 13. Oktober 1971
    Geburt in Wuppertal
  2. 1995
    Beginn bei N-JOY
  3. 1. Mai 1999
    Wechsel zu radio ffn
  4. 2016
    Magenverkleinerung

    Schambor wiegt damals 177 Kilogramm.

  5. 2021
    Letzte Morningshow

    Ausstieg ohne reguläre Abschiedssendung.

  6. 3. September 2026
    Tod in Hannover
  7. 7. September 2026
    Öffentliche Bekanntgabe

Bei ffn wurde Schambor unter seinem Spitznamen „Morgenmän Franky“ einem großen Publikum bekannt. Der Sender bezeichnete ihn später als „eines der bekanntesten Gesichter und eine der prägendsten Stimmen von ffn“. Seine Zeit dort endete 2021 ohne reguläre Abschiedssendung; die Gründe wurden nie öffentlich bekannt.

Radio ffn würdigt „eine der prägendsten Stimmen“

Radio ffn verabschiedete sich mit bewegenden Worten: „Fast ein Vierteljahrhundert lang war Franky die Stimme des ffn-Morgens. Mit seiner unverwechselbaren Art begleitete er jeden Tag Hunderttausende Menschen beim Aufstehen, auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder beim ersten Kaffee.“ Programmdirektor Jan Zerbst sagte, die Nachricht habe das Team „sehr getroffen“.

Die Nachricht von Frankys Tod hat uns im ffn-Team sehr getroffen.
Jan Zerbst, Programmdirektor radio ffn

Weggefährten und Fans trauern

Zahlreiche prominente Wegbegleiter kondolierten. Düzen Tekkal schrieb, Schambor habe ihr „die ersten Schritte in den Journalismus ermöglicht“ und ihr das Praktikum bei radio ffn ermöglicht. Dietmar Wischmeyer würdigte ihn als „die Stimme am Morgen, die 100.000 Niedersachsen nach dem Aufwachen als erstes gehört haben“.

Du warst derjenige, der mir damals die ersten Schritte in den Journalismus ermöglicht hat, als viele über das junge Mädchen, das ich war, noch die Nase rümpften. Du hast dafür gesorgt, dass ich mein Praktikum bei Radio ffn machen durfte, und mir damit eine Tür geöffnet.
Düzen Tekkal, Journalistin und Autorin

Auch der benachbarte Sender Antenne Niedersachsen bekundete Anteilnahme. Musiker Lotto King Karl verabschiedete sich mit den Worten: „In irgendeinem Äther hören wir uns wieder. Es kann doch gar nicht anders sein.“