Jochen Busse zieht in Kölner Luxus-Seniorenresidenz am Dom
Wegen zweier Operationen hat sich Jochen Busse (85) für eine Luxus-Seniorenresidenz in Köln entschieden. Dort will er die Reha absolvieren – und zahlt dafür mindestens 4.495 Euro im Monat.
Jochen Busse (85) ist Ende Juni 2026 in die „Residenz am Dom“ in Köln gezogen – eine Luxus-Seniorenresidenz unmittelbar neben dem Kölner Dom. Der Grund: zwei anstehende Operationen, die ihn für längere Zeit außer Gefecht setzen.
Wie der Bericht über die doppelte Diagnose zeigt, begannen die Untersuchungen mit Schmerzen und führten zu einem Aneurysma in der Hüfte sowie einer geplanten Hüft-Operation. Gegenüber der Abendzeitung sagte Busse: „Aufgrund der Operationen, die auf mich zukommen, falle ich das nächste halbe Jahr aus und kann leider nicht spielen.“
Statt zwischen seinen bisherigen Wohnungen in Düsseldorf oder München zu pendeln, will er die Reha direkt in seiner neuen Wahlheimat absolvieren. Der Umzug sei eine „vernünftige Entscheidung“ gewesen, so Busse.
Luxus-Residenz mit Pflege, Pool und Hotelzimmern
Die „Residenz am Dom“ bietet 54 vollstationäre Pflegezimmer, 36 exklusive Pflegeappartements mit eigener Küche und 30 Hotelzimmer für Besucher. Schwimmbad, Whirlpool, Sauna und Fitnessstudio gehören ebenso zum Angebot wie Gedächtnistraining, Malen und ein Stammtisch.
Das hat seinen Preis: Ein Pflegeappartement kostet 1.100 Euro Miete pro Monat. Im Basis-Paket ohne Pflegegrad liegen die Gesamtkosten bei etwa 4.495 Euro, mit Pflegegrad II sinken sie auf 4.098 Euro, weil die Pflegekasse anteilig einzahlt. Das berichtet t-online zu den Preisen der Residenz.
Monatliche Kosten in der Residenz am Dom
Gesamtkosten im Basis-Paket im Vergleich
Quelle: Residenz am Dom Website, Stand Mai 2025
Aneurysma entfernt, Hüft-OP geplant
Am 29. Juni 2026 wurde das Aneurysma in der Hüfte entfernt. Daran soll sich eine Hüft-Operation anschließen, die allerdings laut Busses Aussage möglicherweise nicht mehr nötig ist: Der Eingriff sei „super gelaufen“, und mit etwas Glück könne ihm die zweite OP erspart bleiben.
„Im Endeffekt eine vernünftige Entscheidung gewesen, denn so kann ich gleich nach den OPs die Reha hier durchführen und bin gut betreut.“
Jochen Busse, Schauspieler und Kabarettist
Durch den Umzug nach Köln will Busse die Reha direkt vor Ort absolvieren. Er betont, dass er geistig voll da sei und viele langjährige Freunde in Köln habe.
Chronologie der letzten Wochen
Der Umzug und die gesundheitlichen Ereignisse haben sich binnen weniger Tage verdichtet. Die wichtigsten Stationen im Überblick:
Die Chronologie
22. Juni 2026
Abendzeitung-Interview
Busse kündigt seinen Umzug in die Residenz am Dom an und spricht über Operationen und Finanzen.
23. Juni 2026
FAZ-Interview am Dom
Der Kabarettist lebt nach eigener Angabe erst seit ein paar Tagen wieder in Köln.
29. Juni 2026
Aneurysma-Operation
Das Aneurysma in der Hüfte wird entfernt, eine Hüft-OP soll folgen.
Anfang Juli 2026
Neue Liebe
Die Bild berichtet, dass Busse mit 85 wieder vergeben ist und Besuch von seiner Partnerin „Fratz“ erhält.
Anfang 2027 (geplant)
Rückkehr auf die Bühne
Busse will wieder auftreten – die Bühne nennt er sein Lebenselixier.
Finanziell vorgesorgt – und neue Liebe
Seine finanzielle Lage scheint gesichert. Auf die Nachfrage antwortete er:
„Finanziell habe ich vorgesorgt – ich habe mir all die Jahre vorausschauend ein bisschen was zur Seite gelegt.“
Jochen Busse, Schauspieler und Kabarettist
Er sei guter Dinge, ihm gefalle es, er sei geistig voll da und habe viele Freunde in Köln. Dazu passt, dass Busse mit 85 Jahren wieder vergeben ist. Seine neue Partnerin, die er „Fratz“ nennt, besucht ihn regelmäßig in der Residenz – wie Jochen Busses neue Partnerin in der Seniorenresidenz bekannt wurde. „Ich bin glücklich“, zitiert n-tv Busse.
Seine Wohnung im Münchner Stadtteil Schwabing will Busse behalten. „Mein Ziel, das ich anstrebe, ist es, Anfang 2027 wieder auf der Bühne zu stehen, denn das ist mein Lebenselixier“, sagte Busse.