Barbara Schöneberger wehrt KI-Verdacht ab: „Ist aber echt!"
Bild: KI-generiert
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Barbara Schöneberger wehrt KI-Verdacht ab: „Ist aber echt!"

Ein blaues Kleid, funkelnde Ohrringe – und ein Satz, der eine ganze Debatte aufgreift: Barbara Schöneberger versichert unter ihrem neuen Foto, sie sehe zwar aus „wie mit KI erstellt", das Bild sei aber echt. Nicht alle Follower glauben ihr.

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JUX auf Google folgen

„Ich kann's nicht ändern, aber ich sehe aus, wie mit KI erstellt. Ist aber echt!" Mit diesem Satz nimmt Barbara Schöneberger (52) eine Unterstellung vorweg, die heute kaum ein makelloses Promi-Foto mehr verschont.

Das Bild, das sie am 11. September 2026 veröffentlicht, zeigt die Moderatorin in einem blauen, schulterfreien Cocktailkleid mit Bardot-Ausschnitt. Dazu trägt sie lange, funkelnde Statement-Ohrringe mit übereinander angeordneten Kristallsteinen; die Haare fallen in weichen Locken über die Schultern.

Instagram · @barbara.schoeneberger

In der Bildunterschrift ergänzt sie mit Witz, für diesen außergewöhnlichen Look habe schlicht „der schöne Schwarzwald" gesorgt – so fasst t-online den Instagram-Post zusammen. Damit kommt sie einer Frage zuvor, die sich bei besonders perfekten Bildern schnell stellt: Ist das noch eine echte Fotografie – oder hat Künstliche Intelligenz nachgeholfen?

Der Look stammt von der Fernsehpreis-Bühne

Das Styling knüpft an Schönebergers jüngsten großen TV-Auftritt an: Am 9. September 2026 moderierte sie im Kölner Confex-Center den Deutschen Fernsehpreis, ausgestrahlt zur Hauptsendezeit – laut der Chronik des Deutschen Fernsehpreises 2026 bereits zum neunten Mal.

Schon am Vorabend waren in der „Nacht der Kreativen" in der Flora unter Moderation von Jan Köppen die Preisträger in den Gewerken geehrt worden. Federführend für die Ausrichtung war turnusgemäß RTL.

Auf der Bühne trug Schöneberger zwei auffällige Abend-Looks: ein schwarzes Kleid mit bauschigen, silbernen Ärmeln und eine baby- bzw. hellblaue Robe. Für das Instagram-Foto wählte sie ein deutlich schlichteres ozeanblaues Midikleid, kombinierte dazu aber dieselben glitzernden Kristallohrringe wie auf der Bühne.

Vom Fernsehpreis zum Instagram-Foto

  1. 8. September 2026
    Nacht der Kreativen in Köln

    Erste Trophäen des Deutschen Fernsehpreises werden in der Flora vergeben, moderiert von Jan Köppen.

  2. 9. September 2026
    Hauptgala im Confex-Center

    Barbara Schöneberger moderiert den Deutschen Fernsehpreis zum neunten Mal – in zwei auffälligen Abend-Looks.

  3. 11. September 2026
    Instagram-Foto mit Selbstironie

    Schöneberger postet ein Backstage-Porträt im blauen Cocktailkleid und schreibt dazu: „Ist aber echt!"

  4. 12. September 2026
    Medien greifen den Post auf

    Mehrere Redaktionen berichten über das Bild, die Komplimente und die Zweifel der Follower.

Viel Lob von Fans und Kollegen

Unter dem Beitrag sammeln sich Komplimente. Fans nennen Schöneberger „wunderschön„, „atemberaubend“ und „superschön„; einer schreibt „Wow, sehr hübsch“, ein anderer lobt: „Das Kleid sieht Bombe aus". Mindestens ein Follower musste eigenen Angaben zufolge zweimal hinschauen, weil er sie zunächst nicht erkannt habe.

Auch prominente Kolleginnen und Kollegen mischen sich ein. Moderator Marco Schreyl reagiert mit mehreren Herz-Emojis, „Sallys Welt„-Gründerin Sally Özcan schreibt „So wunderschön“, Tänzer Massimo Sinató nennt Schöneberger „Queen of Entertainment".

Am schärfsten kommentiert Moderatorin Laura Karasek. Sie verweist auf die berüchtigten sechs Finger früherer Bildgeneratoren und macht sich darüber lustig, dass Menschen inzwischen sogar echte Fotos als solche kennzeichnen müssen.

Du hast ja auch keine sechs Finger auf dem Bild. 2026 ist inzwischen auch: Man muss unter echte Fotos schreiben, dass sie echt sind.
Laura Karasek, Moderatorin

Die Beweislast kehrt sich um

Ganz einig sind sich die Follower nicht. Während einige der Beteuerung glauben („Witzig, das war tatsächlich auch mein erster Gedanke„), zweifeln andere offen – „Wer's glaubt“ oder schlicht „Das ist KI".

Je perfekter und makelloser Bilder von bekannten Gesichtern wirken, desto schneller wird ihnen unterstellt, mit Künstlicher Intelligenz erzeugt zu sein. Schöneberger dreht diese Beweislast um, indem sie der vermeintlichen Perfektion ihres eigenen Bildes zuvorkommt – ein Scherz, der die Skepsis ihrer Follower zugleich ironisch bestätigt.

Mit dem Thema kennt sie sich aus: Schöneberger hat den digitalen Fortschritt schon früher grundsätzlich infrage gestellt und vor einer KI gewarnt, die Menschen überflüssig macht. Dass auch andere Prominente gegen solche Unterstellungen anschreiben, zeigt Tess Hollidays Konter gegen KI-Vorwürfe nach einem Badeanzugfoto.

Wie soll ein Publikum künftig unterscheiden, ob ein Gesicht auf einem Foto echt ist – wenn selbst die Abgebildete es dazusagen muss?

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