Leni Klum humpelt zum HeidiFest – Bruder Henry trägt sie
Beim zweiten „HeidiFest“ im Münchner Hofbräuhaus geht es nicht um die Gastgeberin: Tochter Leni Klum (22) kommt humpelnd in Hausschuhen, ihr Bruder Henry Samuel trägt sie über den Teppich. Was passiert ist, sagt sie nicht – nur, dass sie „Fuß-Issues“ habe.
Leni Klum (22) kam humpelnd zum HeidiFest ihrer Mutter – in Hausschuhen statt High Heels. Über den Teppich vor dem Münchner Hofbräuhaus trug sie ihr Bruder Henry Samuel (21).
Heidi Klum (53) feierte am Donnerstag, 17. September 2026, im Hofbräuhaus die zweite Ausgabe ihres „HeidiFest“ – zwei Tage vor dem Start des 191. Oktoberfests. Für Aufsehen sorgte an diesem Abend nicht die Gastgeberin, sondern ihre älteste Tochter.
Die 22-Jährige konnte kaum laufen, wie die Abendzeitung den humpelnden Auftritt beschreibt. Auf Nachfrage erklärte sie in sympathischem Denglisch knapp, sie habe „Fuß-Issues“ – was genau passiert ist, verriet sie nicht. Offiziell äußerte sich niemand dazu, weder sie noch ihre Mutter.
Hausschuhe statt High Heels
Ihr Outfit war sorgfältig gewählt: ein himmelblaues Dirndl mit Vichy-Muster und geraden Dreiviertelärmeln aus Leni Klums erster eigener Dirndl-Kollektion mit dem österreichischen Label Sportalm Kitzbühel.
Nur bei den Schuhen wich sie vom Wiesn-Standard ab. Statt hoher Absätze trug sie plüschgefütterte Hausschuhe: Die Berliner Zeitung nennt blaue Ugg-Slipper, das Magazin hello! beschreibt „fluffy blue slippers with wool socks“ – flauschige blaue Pantoffeln mit Wollsocken.
Freiwillig war diese Wahl offenbar nicht.
„Fuß-Issues“
Leni Klum, Model und Tochter von Heidi Klum
Mehr sagte sie nicht – ob Sturz, Verletzung oder etwas anderes dahintersteckte, blieb an diesem Abend offen.
Henry trägt seine Schwester über den Teppich
Statt selbst an den Fotografen vorbeizulaufen, ließ sich Leni Klum tragen. Bruder Henry Samuel, stilecht in einer Lederhose in Khaki-Ton, nahm seine Schwester auf die Arme; wie dpa den Auftritt im Hofbräuhaus schildert, trug er „seine Schwester Leni (mit Pantoffeln an den Füßen) auf Händen“.
Das Magazin hello! formuliert, Henry habe seine Schwester „playfully“ hochgehoben und für ein Geschwisterfoto getragen. BUNTE schreibt, der Bruder sei „prompt zur Rettung“ gekommen.
Die Verletzung verdarb der Klum-Tochter die Stimmung nicht. Gefragt, worauf sie sich in München kulinarisch am meisten freut, antwortete sie: „Am liebsten habe ich Würstchen und Kaiserschmarrn auf dem Oktoberfest.“
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Gelbes Dirndl, Rikscha und prominente Gäste
Heidi Klum hatte für ihre Pre-Wiesn-Party erneut prominent besetzt. Die Gastgeberin inszenierte ihren Auftritt im knallgelben Aigner-Dirndl in einer Rikscha, gefahren von Sohn Henry – begleitet von Mutter Erna, Ehemann Tom Kaulitz in Lederhose von Heimatglück und dem weißen Hund Fritz.
Auf der Bühne stand Nicole Scherzinger, die ihren Pussycat-Dolls-Hit „Don’t Cha“ sang. Ihr Auftritt war lange fraglich gewesen; eine Organisatorin sagte am Teppich: „Das wissen wir nicht.“ Als DJane legte Naomi Campbell auf – für die Berliner Zeitung der Top-Look des Abends im schwarzen Bogner-Dirndl.
Über den grünen Teppich liefen außerdem Bruce Darnell, Barbara Meier, Vicky Leandros, Franziska Knuppe, Olivia Jones, Larissa Marolt, Gina-Lisa Lohfink, Isi Glück, der GNTM-Kandidat Jil Deimel sowie Sarah Engels, die vorab ihre HeidiFest-No-Gos aufgelistet hatte.
RTL meldet Erfolg, DWDL zählt 780.000 Zuschauer
In diesem Jahr lief das „HeidiFest“ nicht mehr bei ProSieben, sondern bei RTL, dem Sender von Klums „Germany’s Next Topmodel“ – die Übernahme des Formats durch RTL war der größte Wechsel dieser Ausgabe. RTL zeigte die Show mehr als zwei Stunden lang.
Der Sender wertete die Übertragung als Erfolg: 9 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen, nach 6,7 Prozent im Jahr zuvor bei ProSieben. RTL sprach davon, das „HeidiFest“ gewinne die Primetime unter den Privatsendern beim jungen Publikum.
HeidiFest-Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen
Senderwechsel von ProSieben zu RTL
Quelle: Angaben von RTL, September 2026
Der Branchendienst DWDL.de meldete laut dpa dagegen nur 780.000 Zuschauer insgesamt – 10.000 mehr als 2025 – und 4 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum. Zwischen dem Erfolg beim jungen Publikum und dieser kleinen Gesamtreichweite liegt der Widerspruch des Abends.
Was bis zum Wiesn-Start offen bleibt
Schon beim Teppich widersprechen sich die Berichte: BUNTE schreibt vom roten Teppich, Abendzeitung, dpa und Berliner Zeitung nennen den für das HeidiFest typischen grünen Teppich, der an eine Almwiese mit kitschigem Ausblick erinnert.
Die Beobachtungen selbst sind über mehrere unabhängige Redaktionen belegt: der humpelnde Auftritt, die Hausschuhe und das Tragen durch den Bruder.
Zwei Tage später, am 19. September 2026, eröffnet Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) das offizielle Oktoberfest. Beim „HeidiFest“ war er nicht dabei; zu Klums privater Wiesn-Party sagte er, er sehe sie gelassen.
„Ich finde, wir sind bisher mit ‚leben und leben lassen‘ gut gefahren und jeder soll die Wiesn so feiern, wie er das gerne möchte.“