Maria Riesch nennt Kinderfrage „fast schon unverschämt“
Maria Riesch will keine Kinder – und muss sich seit Jahren dafür erklären. Die dreifache Olympiasiegerin nennt die Frage „Wieso denn nicht?“ jetzt „fast schon unverschämt“ und plädiert dafür, sie sich ganz zu sparen.
Maria Riesch (41) will keine Kinder – und will sich dafür nicht mehr erklären. Die dreifache Olympiasiegerin nennt die Frage nach ihrem Kinderwunsch in einem Interview, das am 20. September 2026 in der „Bild am Sonntag“ erschien, „fast schon unverschämt“.
„Ich finde es fast schon unverschämt, wenn jemand fragt: ‚Hast du Kinder?‘ – ‚Nein.‘ – ‚Wieso denn nicht?‘“
Maria Riesch, ehemalige Skirennfahrerin und Olympiasiegerin
Der Mutterwunsch kam nie
Während ihrer aktiven Laufbahn ging Riesch davon aus, später eine Familie zu gründen. Als sie 2014 nach 13 Jahren im Weltcup aufhörte – dreimal Olympiasiegerin, Gesamtweltcup, 27 Weltcup-Rennsiege, wie der Tagesspiegel ihre Karriere bilanziert –, genoss sie erst die neue Freiheit.
Auf einen Mutterwunsch wartete sie danach vergeblich. „Erst dachte ich: ‚Wahrscheinlich dauert es ein paar Jahre.‘ Aber er kam nicht“, sagt sie. Ihr Fazit heute: „Ich wollte keine.“ Offen über eine bewusste Entscheidung gegen Kinder spricht auch Eva Lugingers Leben ohne eigenen Kinderwunsch.
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Nach der Scheidung kommt die neue Liebe
Im August 2024 machten Riesch und Sportmanager Marcus Höfl nach 13 Jahren Ehe ihre Trennung öffentlich, im Januar 2025 folgte die Scheidung. Beruflich arbeiten beide weiter zusammen. Über das Ende sagt sie: „Leider sind wir gescheitert, obwohl es viele Jahre gar nicht danach ausgeschaut hat. Aber nach meiner Karriere haben sich unsere Leben in zu unterschiedliche Richtungen entwickelt.“
Seit 2025 ist sie mit dem Kreuzfahrt-Manager Johann Schrempf zusammen, der 25 Jahre älter ist als sie. Die beiden kannten sich seit vielen Jahren und waren damals jeweils verheiratet: „Er hat irgendwann gesagt, dass er mich schon immer toll fand. Ich habe gesagt: ‚Ich fand dich ja auch schon immer toll.‘“
Auf die Frage, ob sie der Altersunterschied anfangs beschäftigt habe, antwortet sie: „Ein bisschen schon.“ Heute sagt sie: „Johann ist sehr jung geblieben, sportlich, und noch voll im Job.“ Auf die direkte Frage „Sind Sie verliebt, Maria?“ antwortet sie mit „Ja“.
Von der Ski-Karriere zur neuen Beziehung
2014
Karriereende mit 29 Jahren
Nach 13 Jahren im Weltcup beendet Maria Riesch ihre Laufbahn – dreimal Olympiagold, Gesamtweltcup, 27 Weltcup-Rennsiege.
August 2024
Trennung von Marcus Höfl
Nach 13 Jahren Ehe geben Riesch und der Sportmanager ihre Trennung bekannt.
Januar 2025
Die Scheidung
Die Ehe wird geschieden; beruflich bleiben beide weiter miteinander verbunden.
2025/2026
Beziehung mit Johann Schrempf
Riesch und der Kreuzfahrt-Manager sind ein Paar, ziehen laut Medien zusammen und beziehen ein gemeinsames Domizil am Gardasee.
2026
Gemeinsame Auftritte
Das Paar zeigt sich bei den Laureus Awards und beim 55. Ball des Sports in Frankfurt.
20. September 2026
Das Interview
Im Gespräch mit „Bild am Sonntag“ sagt Riesch, sie habe bewusst keine Kinder gewollt.
Der Name des Ex-Mannes bleibt im Pass
Offiziell heißt sie weiterhin Höfl-Riesch, in der Kommunikation firmiert sie dagegen wieder als Maria Riesch – „Wieder zurück zu den Anfängen“. Eine Änderung sei ihr „ein bisschen zu aufwendig“, sagt sie: „Das ist ja nicht nur der Pass, sondern überall, wo man mit seinem Namen registriert ist.“
Die Mutter zweifelt, sie nicht
Ihrer Familie ist sie eng verbunden, auch wenn nicht alle ihre Entscheidung mittragen. Ihre Mutter ist überzeugt, sie werde sie eines Tages bereuen; Riesch entgegnet: „Ich glaube es, offen gestanden, nicht.“ Die Kinder ihres Bruders hat sie dennoch ins Herz geschlossen – und sagt dazu einen Satz, der ihre Haltung gut fasst.
„Die sind zuckersüß. Aber ich bin dann auch froh, wenn ich wieder für mich bin. Oder mit Johann allein.“
Maria Riesch, ehemalige Skirennfahrerin und Olympiasiegerin
Für sich selbst zieht die dreifache Olympiasiegerin eine positive Bilanz: „Während meiner Skikarriere war ich nie entspannt. Heute ist diese Unruhe weg. Jetzt passt einfach alles für mich.“ Offen ist nur die Hochzeitsfrage: „Wir reden da schon drüber, aber im Moment ist noch nichts geplant. So weit sind wir noch nicht.“