Johann Lafer kämpft gegen Krebs und kehrt ins Fernsehen zurück
Bild: KI-generiert
Krebserkrankung

Johann Lafer kämpft gegen Krebs und kehrt ins Fernsehen zurück

Ein Star-Koch, der gegen den Krebs kämpft und trotzdem wieder in der Fernsehküche steht: Johann Lafer (68) hat in der Oktoberfest-Ausgabe des ZDF-Fernsehgarten gesagt, dass es ihm besser geht – Andrea Kiewel (61) küsste seine Hand und wagte eine Prognose.

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Johann Lafer (68) kämpft gegen den Krebs – und stand am Sonntag, dem 20. September 2026, trotzdem wieder in der Fernsehküche. In der Oktoberfest-Ausgabe des „ZDF-Fernsehgarten“ auf dem Mainzer Lerchenberg beantwortete der TV-Koch die Frage nach seinem Befinden. Es wurde ein Auftritt, bei dem Moderatorin Andrea Kiewel (61) mehrfach um Fassung rang.

Kiewel eröffnete das Gespräch mit einem Kompliment: „Gut schaust aus, Donnerwetter.“ Dann wurde sie sichtlich bewegt. Sie hielt Lafers Hand und küsste sie. Ihre erste Frage war keine nach dem Rezept: „Geht's dir gut, Johann? Erzähl.“

Lafer hielt sich nicht lange mit Ausflüchten auf. Ob er weiterhin gesundheitlich betreut werde, beantwortete er mit einem knappen „Ja, klar“. Und auf die Frage nach seinem Zustand folgte ein Satz, der in der Sendung hängen blieb.

Ja, mir geht's besser.
Johann Lafer, TV-Koch

Kiewels Prognose unter Tränen

Den emotionalen Höhepunkt setzte Kiewel selbst. Sie bat Lafer, ihr in die Augen zu schauen, und sagte den Satz, der als Kiewels Krebsprognose für Johann Lafer durch die Berichte ging: „Alle lachen immer darüber, aber manchmal habe ich so Eingebungen. Ich weiß, es wird wieder gut.“ Lafer antwortete lachend: „Ich auch.“

Während Lafer anschließend mit dem Kochen begann, wischte sich Kiewel eine Träne aus dem Augenwinkel. Die Moderatorin ging bewusst nah an ihren Gast heran – Handkuss, Tränen, Prognose. Wie viel Krankheit eine Unterhaltungsshow zeigen soll, ist Geschmackssache.

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Haare, Hut und ein Dank an das Publikum

Lafer lieferte die wichtigsten Signale selbst. Wie der Bericht über Lafers Comeback im Fernsehgarten festhält, nahm er dabei seinen Hut ab. Dann sagte er: „Du siehst: Meine Haare fangen an, langsam zu wachsen. Das ist kein schlechtes Zeichen.“ Das Publikum quittierte den Auftritt mit anhaltendem Beifall.

Wie sehr er selbst den Auftritt gesucht hat, machte er ebenfalls deutlich: „Ich bin sehr glücklich, dass ich hier unter diesen Menschen sein darf. Vielen, vielen Dank.“ Die Arbeit, sagte Lafer, lenke ihn gut ab, und er sei froh, sie wieder tun zu können.

Kochen mit Seitenhieb für die Moderatorin

Gekocht wurde auch. Lafer bereitete einen Weißwurst-Brezenknödel-Auflauf mit Pilzrahmsoße zu. Für den Nachtisch kündigte er eine „Weltsensation“ an: Pannacotta aus Bierschorle.

Für Gesprächsstoff sorgte seine Kleidung in bayerischer Tracht. Kiewel fragte, ob die Jacke seine eigene sei. Lafer antwortete: „Weißt du was? Das passt mir wieder. Das hat mir 30 Jahre lang nicht gepasst. Jetzt passt es mir wieder.“

Nicht jede Bitte kam an. Als Lafer Kiewel bat, Petersilie abzuzupfen, überhörte sie es offenbar; sie verwies auf das Rezept im Netz und verscheuchte gleichzeitig ein Insekt. Lafer hakte mit „Kiwi?“ nach und stichelte: „Übrigens hast du nicht zugehört. Ich weiß. Vielen Dank.“ Kiewel entschuldigte sich: „Ich dachte, sie warnen mich vor einer Biene, aber sie meinten Petersilie.“

Was über Lafers Erkrankung bekannt ist

Über Lafers Erkrankung ist seit Ende Mai 2026 öffentlich bekannt, dass bei ihm ein indolentes, niedrig-malignes Non-Hodgkin-Lymphom diagnostiziert wurde – eine wenig aggressive Form von Lymphdrüsenkrebs. Zuvor hatte Lafer die Krankheit lange geheim gehalten.

Schon der Zeitpunkt der Diagnose ist strittig. Merkur und tvdigital nennen November 2023, t-online und ruhr24 Januar 2024, tvspielfilm und Focus fassen es als „Diagnose 2024“ zusammen. Anfang 2026 verschlechterte sich Lafers Zustand, anschließend begann eine Chemotherapie.

Lafers Weg von der Diagnose zurück in die Öffentlichkeit

  1. November 2023
    Diagnose Lymphdrüsenkrebs

    Ein Teil der Berichte datiert die Diagnose auf November 2023, andere nennen Januar 2024.

  2. Anfang 2026
    Zustand verschlechtert sich

    Lafers Gesundheitszustand verschlechtert sich, anschließend beginnt eine Chemotherapie.

  3. 24. Mai 2026
    Auftritt im Fernsehgarten löst Spekulationen aus

    Lafer erscheint ohne Schnurrbart und mit Bandana auf dem Kopf – sein verändertes Aussehen nährt Fragen nach seiner Gesundheit.

  4. Ende Mai 2026
    Lafer macht die Erkrankung öffentlich

    Nach langer Zeit des Schweigens spricht er über die Diagnose.

  5. 20. September 2026
    Rückkehr in den Fernsehgarten

    Lafer sagt: „Mir geht's besser“ – Kiewel küsst seine Hand und wischt sich eine Träne weg.

Lafer hat in den vergangenen Monaten selbst über seine Erkrankung gesprochen, auch über seinen 25 Kilo Gewichtsverlust in der Therapie. Öffentlich wurde zudem sein Wunsch, sich noch einen letzten Traum zu erfüllen.

Standing Ovations und ein Quiz-Champion

Der Fernsehgarten war nicht Lafers erster Schritt zurück in die Öffentlichkeit. Ende August 2026 wurde er bei „Grill den Henssler“ mit minutenlangen Standing Ovations empfangen, als er die Bühne betrat.

Anfang September beschrieb er seinen Kampf im ZDF-Spenden-Special von „Der Quiz-Champion“ als „mega schlimm“ – und blieb kämpferisch: „Ich bin guten Mutes, ich kämpfe weiter.“ Nach der Chemotherapie gehe es ihm „wesentlich besser“, sagte er zuletzt: „Es geht weiter aufwärts!“

Wie es für Lafer weitergeht, entscheidet sich bei seinen nächsten Untersuchungen, nicht im Fernsehstudio. Ob der Koch bald wieder regelmäßig im Fernsehgarten steht, ist offen – und ob Kiewels Prognose stimmt, wird sich am Verlauf seiner Erkrankung zeigen.