Massimo Sinató nennt Altersunterschied zu Rebecca Mir nur eine Zahl
Profitänzer Massimo Sinató gibt in „Inga Lindström – Rezept für die Liebe“ sein Spielfilm-Debüt – als jüngerer Mann, der eine verheiratete, ältere Frau erobert. Über den Altersunterschied in seiner eigenen Ehe sagt er: „Alter ist nur eine Zahl.“
Massimo Sinató (45) spielt in seinem ersten Spielfilm ausgerechnet einen jüngeren Mann, der eine verheiratete, deutlich ältere Frau erobert – privat lebt der Profitänzer genau dieses Modell: Seit elf Jahren ist er mit Rebecca Mir (34) verheiratet, der Altersunterschied liegt bei über zehn Jahren. Anlass ist die TV-Premiere von „Inga Lindström – Rezept für die Liebe“ am 20. September 2026 um 20:15 Uhr im ZDF.
Tanzlehrer Kian umwirbt eine verheiratete Nachbarin
Im Film verkörpert Sinató den Tanzlehrer Kian, der gerade eine Tanzschule eröffnet hat. Er macht Frederika den Hof, der Ehefrau des Nachbarn Gunnar. Der pensionierte Anwalt hat sich zurückgezogen und angelt lieber, statt mit seiner Frau Theater, Ausstellungen und Reisen zu unternehmen – nach einem heftigen Streit setzt Frederika ihn vor die Tür.
Allein besucht sie einen Tanzkurs und lässt sich von Kian zum Tangotanzen verführen. Gunnar glaubt, seine Frau verloren zu haben – Rückhalt findet er ausgerechnet bei der vorlauten Lilly (Finja Leonie Meyer).
Parallel erzählt der Film von der verwitweten Kinderbuchautorin Sofia Lund (Sogol Faghani), die aus Frankreich zurückkehrt, um ihr Elternhaus zu verkaufen. Dort sitzt unerwartet Starkoch Jonas (Karl Schaper) mit Tochter Lilly und kocht für die Hochzeit eines Ministerpräsidenten. Um die Mieter loszuwerden, hilft Sofia mit – und verliebt sich in Jonas.
„Ich war als Tanzlehrer komplett in meinem Element.“
Massimo Sinató, Profitänzer und Schauspieler
Alter ist nur eine Zahl
Den Altersunterschied zwischen seiner Figur und Frederika sieht Sinató gelassen. „Alter ist nur eine Zahl“, sagt er in dem Interview zu seiner Rolle und dem Altersunterschied. Und weiter: „Meine Frau und ich haben auch einen Altersunterschied von über zehn Jahren.“
Das Schauspieldebüt war für ihn dennoch aufregend: „Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, vor allem Schauspiel & Tanz zu verbinden, aber ich war trotz meiner Bühnenerfahrung sehr aufgeregt.“ Die neue Arbeit beschreibt er als Ruhepol: „Die Schauspielerei gibt mir eine Stimme, sonst ist mein Instrument mein Körper.“ Er nennt sich selbst „einen Zappelphilipp“, der beim Schauspielern ruhiger sei.
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Vom Tanzpartner zum Ehemann
Die Parallele zu Kian und Frederika ist konkret: Sinató und Mir lernten sich 2012 in der fünften Staffel von „Let's Dance“ kennen, als sie als prominente Kandidatin antrat und er ihr Profipartner war. Das Paar erreichte Platz zwei, noch im selben Jahr wurde die Beziehung öffentlich. 2015 heirateten die beiden auf Sizilien, im April 2021 kam der gemeinsame Sohn zur Welt – nach Angaben der Berichterstattung sind sie seit 14 Jahren ein Paar.
Sinató wurde am 2. Dezember 1980 in Mannheim geboren und stieg 2010 als Profitänzer bei „Let's Dance“ ein; die erste Staffel gewann er mit Sophia Thomalla, 2026 tanzt er seine 17. Staffel. Vor „Rezept für die Liebe“ hatte er kleinere Schauspielrollen, etwa 2019 in der ZDF-Krimiserie „Heldt“, in der RTL-Daily „Alles was zählt“ und im Musical „Moulin Rouge“.
Von der Tanzshow zur Ehe
2010
Sinató startet bei „Let's Dance“
Der Profitänzer steigt in die RTL-Show ein und gewinnt die erste Staffel mit Sophia Thomalla.
2012
Partner von Rebecca Mir
In der fünften Staffel tanzt er mit dem Model, das Paar erreicht Platz zwei. Noch im selben Jahr wird die Beziehung öffentlich.
27. Juni 2015
Hochzeit auf Sizilien
Sinató und Mir heiraten.
April 2021
Geburt des gemeinsamen Sohnes
Für die erste Zeit mit dem Kind setzt Sinató bei „Let's Dance“ aus.
21. August 2026
Film in der ZDF-Mediathek
„Inga Lindström – Rezept für die Liebe“ ist vorab abrufbar.
20. September 2026
TV-Premiere und Interview
Der Film läuft um 20:15 Uhr im ZDF, am selben Morgen erscheint das Interview bei BUNTE.de.
Gemischt Kritik für den 110. Film
„Rezept für die Liebe“ ist der 110. Film der Reihe, die das ZDF seit 2004 nach Geschichten von Inga Lindström verfilmt und die nach Angaben von prisma.de meist mehr als drei Millionen Zuschauer erreicht. Regie führte Oliver Dieckmann – sein elfter Film der Reihe –, das Drehbuch schrieb er zum zehnten Mal gemeinsam mit Aline Ruiz Fernandez. Zwei weitere Filme sind bereits abgedreht.
Die Kritik fiel gemischt aus. Das Fachportal film-rezensionen.de nennt den Film in seiner Kritik mit 4 von 10 Punkten „ziemlich langweilig“, weil er die üblichen Bestandteile remixe. Die NOZ sieht dagegen eine „unterhaltsame, liebevoll und mit viel Leichtigkeit erzählte Romanze“. Regisseur Dieckmann erklärt den Erfolg der Reihe auch mit dem Schauplatz. Ob der Film an die üblichen drei Millionen Zuschauer der Reihe anknüpfen kann, wird sich an den Zuschauerzahlen zeigen.