Sechs Wochen lang hat Geparke nach ihrer Schlauchmagen-Operation nichts gegessen – keinen Bissen, nicht einmal einen Proteinshake. Nach ihrer eigenen Schilderung stand die Influencerin danach kurz vor einem Nierenversagen.
Ihre Geschichte erzählt sie in einem mehrteiligen Exklusiv-Interview, das Promiflash zwischen dem 19. und 21. September 2026 veröffentlicht hat. In dem Bericht über die Wochen ohne feste Nahrung beschreibt sie, wie sie sich nach dem Eingriff bewusst gegen das Essen entschied.
„Dann habe ich ein bisschen schei*e gebaut. Ich habe anderthalb Monate gar nichts gegessen, weil ich mir dachte, wenn mein Magen schon so klein ist und ich keinen Hunger habe, dann esse ich einfach nicht.“
Hunger weg, Essen gestrichen
Mit dem verkleinerten Magen war auch ihr Hungergefühl verschwunden. Statt sich ärztlich begleiten zu lassen, zog Geparke daraus den radikalen Schluss, gar nichts mehr zu essen. Auf dem Speiseplan standen weder feste Nahrung noch Proteinshakes.
Nach ihrer Schilderung trank sie fast ausschließlich Wasser und griff nur bei Unterzuckerung zu Apfelsaft: „Ich habe halt Wasser getrunken, auch keine Proteinshakes, gar nichts. Und ein bisschen Apfelsaft, wenn ich unterzuckert war.“
Ärztliche Hilfe suchte sie erst, als sie kaum noch Wasser lassen konnte – und gestand dort, seit Wochen nichts gegessen zu haben. Was folgte, war eine alarmierende Diagnose.
„Das ging anderthalb Monate so tatsächlich. Bis ich dann fast Nierenversagen hatte und essen musste.“
Zweite Operation lässt fast nur einen Magenrest
Die wochenlange Nahrungsverweigerung zog erhebliche Magenprobleme nach sich. In dem Bericht über die zweite Magen-Operation schildert Geparke, dass ihr Magen bei einem weiteren Eingriff nahezu vollständig entfernt werden musste; in dieser Phase habe sie sich immer wieder übergeben müssen.
„Ich hatte Probleme mit meinem Magen, der musste dann quasi fast komplett rausoperiert werden. Also, ich habe vielleicht so ein kleines Stück vom Magen nur noch übrig.“
Nach ihren Angaben wurden bei diesem Eingriff zudem Nerven verletzt. Seither fehlt ihr das normale Sättigungsgefühl. Aufgefallen sei ihr das bei Kontrolluntersuchungen mit Kontrastmittel: Nach der ersten Operation habe sich der Bauch voll und schmerzhaft angefühlt, nach der zweiten habe sie nichts gespürt.
Ihr Arzt habe ihr zugesichert, das Sättigungsgefühl kehre bald zurück – bis heute vergeblich, wie sie sagt. Sattsein erkennt sie heute nur an ungewöhnlichen Signalen: „Ich bin nicht so satt wie andere Menschen, sondern meine Nase läuft, oder ich muss niesen, oder ich habe so ein Druckgefühl. Und daran merke ich eigentlich, dass ich satt bin.“
205 Kilogramm und eine Feeder-Beziehung
Vor der Operation brachte Geparke zeitweise 205 Kilogramm auf die Waage. Während einer Beziehung mit einem sogenannten Feeder – einem Mann, der sexuelle Befriedigung daraus zieht, seine Partnerin zu mästen – habe sie nach eigener Aussage weitere 50 Kilogramm zugenommen.
An manchen Tagen nahm sie bis zu 10.000 Kalorien zu sich, in vier Monaten rund 30 Kilogramm. Diese Hintergrunddaten haben auch Kurier und FOCUS online dokumentiert; dass sie seither insgesamt rund 108 Kilogramm abgenommen hat, berichten mehrere Medien übereinstimmend.
Schon vor der Schlauchmagen-Operation hatte sie aus eigener Kraft 20 Kilogramm verloren – nach eigener Aussage mit einer einseitigen Diät: „Ich habe einfach so Eisbergsalat mit Essig gegessen, den ganzen Tag lang. Also, das war halt so meine Diät.“
Von der Feeder-Beziehung zur zweiten Magen-Operation
- September 2021Kennenlernen über eine Dating-App
Geparke lernt ihren späteren Partner kennen, einen sogenannten Feeder.
- Februar 2022Ende der Beziehung
Der regelmäßige Kontakt endet im August 2022 endgültig.
- 2022Höchstgewicht von 205 Kilogramm
In vier Monaten nimmt sie rund 30 Kilogramm zu, an manchen Tagen bis zu 10.000 Kalorien.
- 2023Schlauchmagen-Operation
Rund 80 Prozent des Magens werden entfernt.
- nach der OP 2023Anderthalb Monate ohne Essen
Sie trinkt fast nur Wasser – bis die Diagnose drohendes Nierenversagen kommt.
- nach 2023, undatiertZweite Operation
Der Magen wird nahezu vollständig entfernt, nach ihren Angaben werden dabei Nerven verletzt.
- 26. Juni 2026Erste Hautstraffung
In acht Stunden entfernt das Chirurgenteam acht Kilo Haut und acht Liter Fett.
Acht Kilo Haut in acht Stunden
Die überschüssige Haut nach der massiven Abnahme lässt sie sich nach und nach entfernen – gestartet mit Geparkes Bauchstraffung nach dem Feeding-Trauma an Bauch und Rücken. In acht Stunden entfernte das Team nach ihren Angaben acht Kilo Haut und acht Liter Fett, auch der Intimbereich wurde optisch angepasst.
Den Zwischenstand teilte sie in einem Instagram-Reel: Schwellungen, Pflaster und Verbände, dazu die Ansage, ihr Bauch werde noch flacher aussehen, sobald die Schwellung abklingt. Weitere Operationen an Armen und Beinen waren geplant.
Nur ihre Darstellung, keine ärztliche Stimme
Die Schilderung der sechs Wochen ohne Nahrung, des drohenden Nierenversagens und der zweiten Magen-Operation stammt bislang allein aus dem Exklusiv-Interview bei Promiflash. Eine unabhängige Bestätigung durch eine zweite Redaktion ließ sich nicht finden.
Auch die medizinische Einordnung beruht ausschließlich auf ihrer eigenen Darstellung; eine ärztliche Stellungnahme liegt nicht vor. Die biografischen Daten ihrer Abnahme – 205 Kilogramm Höchstgewicht, die Feeding-Beziehung, rund 108 Kilogramm Verlust – sind dagegen unabhängig dokumentiert.
Offen bleibt, ob sich die geschädigten Nerven erholen und ihr Sättigungsgefühl tatsächlich zurückkehrt – und ob sie die geplanten Eingriffe an Armen und Beinen noch machen lässt. Ihr Arzt hat ihr die Rückkehr des Gefühls zugesichert, eingetreten ist sie bis heute nicht.
