Trystan Pütter nennt Heike Makatsch im Interview seine Frau
Bild: KI-generiert
Schauspieler-Paar

Trystan Pütter nennt Heike Makatsch im Interview seine Frau

Er redet selten über sein Privatleben – jetzt sagt Trystan Pütter in einem BRISANT-Interview, wie es mit Heike Makatsch läuft, und nennt sie dabei „meine Frau“. Verheiratet sind die beiden nicht.

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Trystan Pütter (45) spricht sonst nicht über sein Privatleben. In einem exklusiven Interview für das ARD-Magazin BRISANT öffnet der Schauspieler nun ein Fenster in den Alltag mit Heike Makatsch – und nennt die Partnerin darin „meine Frau“. Nach übereinstimmenden Medienberichten sind die beiden nicht verheiratet.

Ausgestrahlt wurde das Gespräch am 19. September 2026 in der BRISANT-Sendung im Ersten; in der ARD Mediathek steht der BRISANT-Beitrag mit Trystan Pütter. Seit dem 20. September ist das Interview auch als Text auf brisant.de abrufbar, zuletzt aktualisiert am 21. September 2026 um 16:47 Uhr.

Dass daraus überhaupt eine Geschichte wird, liegt an einem Widerspruch: Pütter und Makatsch halten ihre Beziehung seit Jahren aus der Öffentlichkeit heraus. Gemeinsame Auftritte wie bei der Berlinale oder beim Deutschen Filmball sind die Ausnahme. Über die Kinder sprechen beide nur abstrakt von „den Kindern“ – Namen, Alter oder Fotos bleiben außen vor.

Pütter beschreibt seinen perfekten Tag als Verdichtung seines Lebens: ausschlafen, Badewanne, Massage, der Weg ins Stadion in Frankfurt, Abendessen mit Freunden. Am Ende dieses Satzes steht die Formulierung, die den Schauspieler angreifbar macht – weil er Makatsch darin zur Ehefrau erklärt.

Der Pütter-Tag: Da wird lange geschlafen, da gibt es eine Badewanne und eine starke Massage. Da gibt es den Weg zum Stadion in Frankfurt, da gibt es einen großartigen Sieg der Eintracht, da gibt es ein gutes Abendessen mit Freunden und ein gutes Gespräch mit meiner Frau. Und dann sage ich den Kindern gute Nacht und dann war es das.
Trystan Pütter, Schauspieler („Babylon Berlin“)

Ob es ein Versehen war, lässt sich nicht klären. Die Formulierung dürfte der Redewendung geschuldet sein. Mehrere Medien, darunter news.de, cosmopolitan.de und t-online, berichten, dass Pütter und Makatsch nicht verheiratet sind. Das Paar lebt in Berlin-Prenzlauer Berg, mit der 2015 geborenen gemeinsamen Tochter und Makatschs zwei älteren Töchtern.

Ein Paar, das sich selten zeigt

Kennengelernt haben sich die beiden vor der Kamera: 2009 standen Pütter als Kurt Hirsch und Makatsch als Hildegard Knef für den Film „Hilde“ gemeinsam vor der Kamera. Ein erstes gemeinsames Foto auf Pütters Instagram-Profil datiert auf November 2013, offiziell als Paar zeigten sie sich im Februar 2017 bei der Berlinale.

Für Pütter ist das Patchwork-Modell kein Problem. In dem brisant.de-Interview über Familie und Lieblingsbücher beschreibt er sich und seine Partnerin als „ganz gut aufgestellt“: Die Kinder seien „jetzt auch schon ein bisschen größer“, in Berlin gebe es „Großeltern in der Stadt“.

Für einen Haushalt mit zwei vielbeschäftigten Schauspielern hat das einen praktischen Vorteil: „Da sind wir gut vernetzt und gut eingebunden. Und deswegen ist es eigentlich selten so, dass jetzt bei uns zu Hause beide gleichzeitig drehen“, sagt Pütter. Wer zu Hause bleibt, ist also selten eine offene Frage.

Wie unterschiedlich prominente Paare mit ihrer Beziehung umgehen, zeigt der Blick auf andere: Während Pütter und Makatsch Details dosieren, sprechen andere offen über ihr Zusammenleben – etwa Max Kruses Äußerungen über die Ehe mit Dilara beim Premieren-Trubel.

Von „Hilde“ bis zum BRISANT-Gespräch

  1. 2009
    Der Film „Hilde“ bringt sie zusammen

    Pütter spielt Kurt Hirsch, Makatsch die Hauptrolle Hildegard Knef.

  2. November 2013
    Ein erstes gemeinsames Foto wird öffentlich

    Auf Pütters Instagram-Profil taucht ein Bild mit Makatsch auf.

  3. 2015
    Die gemeinsame Tochter kommt zur Welt

    Makatsch hat aus einer früheren Beziehung mit dem Musiker Max Schröder zwei weitere Töchter.

  4. Februar 2017
    Erster offizieller Auftritt als Paar

    Bei der Berlinale zeigen sich Pütter und Makatsch erstmals gemeinsam als Paar.

  5. 18. September 2025
    Makatsch spricht in der GALA über die Beziehung

    „Man sitzt im selben Boot“, sagt sie über den gemeinsamen Beruf.

  6. 19./20. September 2026
    BRISANT-Interview mit Pütter

    Ausstrahlung am 19. September im Ersten, Textveröffentlichung auf brisant.de am 20. September.

„Unsere Ware sind wir selber“

Beruf und Privatleben sind bei den beiden eng verwoben. Pütter sagt, das Schauspieler-Sein habe „wahnsinnig viel mit einem selber zu tun“ – für die Redaktion ist es das ständige Abendbrotthema im Hause Pütter-Makatsch.

Wir reden natürlich viel über den Beruf. Das Schauspieler-Sein hat ja einfach wahnsinnig viel mit einem selber zu tun. Unsere Ware sind wir selber, unser Talent, unser Körper, unsere Stimme. Und deswegen ist es auch ein zentrales Thema und wir können uns gut austauschen und das funktioniert eigentlich ganz gut.
Trystan Pütter, Schauspieler („Babylon Berlin“)

Damit deckt sich Pütters Beschreibung mit früheren Äußerungen seiner Partnerin. Makatsch hatte am 18. September 2025 in der GALA erklärt, sie wolle keinen Partner mit „einem ganz normalen Job“: „Man hat Verständnis für den Job des anderen, man kann ihn unterstützen, man kann den anderen auffangen.“

Offen benennt Pütter eine Schwäche: Drehbücher zu lesen findet er „wahnsinnig anstrengend“ – „das ist nicht wie ein Roman lesen“. Hier hilft die Partnerin. Sie sei eine „fantastische Dramaturgin“, die genau wisse, „ob das Sinn macht oder nicht und wo die Untiefen des Drehbuchs liegen“. Beim Drehbuchlesen könne er sie „immer um Rat fragen“.

Bücher statt Drehbücher

Lieber als Drehbücher liest Pütter Romane – am liebsten im Urlaub, denn zu Hause sei er „immer abgelenkt“, vor allem vom Telefon. Aktuell lese er sehr gern Bücher von Takis Würger; zuletzt habe er „Der Club“ und „Für Polina“ gelesen.

Als „absolute Lese-Empfehlung“ nennt er „Trophäe“ von Gaea Schoeters: „Also das kann ich sehr empfehlen. Das ist wirklich ein sehr, sehr spannendes, super intensives Buch. Da habe ich gleich Ideen für Drehbücher bekommen“, schwärmt Pütter.

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Abschied von Babylon Berlin

Das Interview fällt in die letzte Phase der Serie, die Pütter seit der dritten Staffel als Rechtsanwalt Hans Litten begleitet. Die fünfte Staffel wurde von Februar bis Dezember 2025 gedreht und umfasst acht Folgen; seit Donnerstag, 10. September 2026, stehen alle acht in der ARD Mediathek, am selben Tag war Weltpremiere.

Im Ersten laufen die Folgen in zwei Blöcken: am Samstag, 19. September 2026, ab 20:15 Uhr (Folgen 1 – 4) und am Freitag, 25. September 2026 ab 22:20 Uhr (Folgen 5 – 8). Pütter zeigt sich betrübt über das Serienende und verweist auf neue Projekte. Bei der Premierenfeier kam das Ensemble noch einmal zusammen, darunter Fritzi Haberlandt als Elisabeth Behnke und Karl Marcovics als Katelbach.

Das Serienende bedeutet für Pütter weiterhin viele Drehtage fernab von zu Hause – der Spagat, den er im Interview so gelassen beschreibt. Bereits am 18. September 2026 war er Gast der MDR-Sendung „Riverboat“; die Werbetour zum Finale zog sich über mehrere Tage.

Fest steht der nächste Termin: Am Freitag, 25. September 2026, endet „Babylon Berlin“ um 22:20 Uhr im Ersten mit den Folgen fünf bis acht. Wie viel Privatleben Pütter und Makatsch danach zeigen, entscheiden sie selbst – bislang dosieren sie es streng.