Katy Perry und Justin Trudeau zeigen sich verliebt bei Museums-Gala
Bild: KI-generiert
Roter Teppich

Katy Perry und Justin Trudeau zeigen sich verliebt bei Museums-Gala

Zum zweiten Mal tragen Katy Perry und Justin Trudeau ihre Beziehung auf einen roten Teppich – und treffen dabei auf ein Museum, das seit Jahren um seinen Ruf als Kunsthaus kämpft. Bei der Gala des Lucas Museum of Narrative Art in Los Angeles posierten sie Hand in Hand vor Star-Wars-Requisiten.

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Justin Trudeau (54) tritt als ehemaliger Premierminister auf den roten Teppich, Katy Perry (41) an seiner Seite – und die Grenze zwischen Politik und Showgeschäft verschwimmt dabei. Am Samstag, 19. September 2026, kamen die beiden zur Einladungs-Gala des Lucas Museum of Narrative Art im Exposition Park in Los Angeles, drei Tage vor der öffentlichen Eröffnung am 22. September.

Gastgeber war George Lucas (82), der das Museum mit seiner Frau Mellody Hobson gegründet hat. Die Gästeliste las sich nach der Zusammenstellung der anwesenden Prominenz durch Deadline „wie Oscars, Emmys, Grammys, ESPYs und ein Parteitag zusammen“: Harrison Ford, Steven Spielberg, Leonardo DiCaprio, Oprah Winfrey, Robert De Niro, Kim Kardashian, Mark Hamill, Gavin Newsom und Nancy Pelosi. Perrys früherer Verlobter Orlando Bloom war ebenfalls anwesend.

Vom Montrealer Abendessen zur Gala-Nacht

Für Perry war es der zweite offizielle gemeinsame rote Teppich mit Trudeau. Ihr Debüt als Paar hatten sie im Juni 2026 beim Tribeca Festival gefeiert, zur Premiere ihres Konzertfilms „Katy Perry: The Lifetimes Tour – Live from Paris“. Vor den Fotografen standen sie am Samstag eng beieinander und suchten sichtbar die körperliche Nähe des anderen. Die Zeitschrift GALA nannte den Auftritt einen „Liebesauftritt“, BUNTE beschrieb ihn als harmonisch.

Die Beziehung ist gut ein Jahr alt. Erste Gerüchte kamen im Juli 2025 auf, als beide bei einem Abendessen in Montreal gesehen wurden. Im August 2026 feierten sie laut Elle ihr einjähriges Bestehen in Saint-Tropez. Anfang September 2026 hatte Perry in einem Interview mit People Trudeau zur Liebe ihres Lebens erklärt. Trudeau selbst äußerte sich zum Abend in Los Angeles nicht öffentlich.

Die Beziehung von Katy Perry und Justin Trudeau

  1. Juli 2025
    Erste Gerüchte in Montreal

    Perry und Trudeau werden bei einem gemeinsamen Abendessen in der kanadischen Stadt gesehen – die ersten Liebesgerüchte.

  2. Juni 2026
    Roter-Teppich-Debüt beim Tribeca Festival

    Zur Premiere von Perrys Konzertfilm „Katy Perry: The Lifetimes Tour – Live from Paris“ erscheinen sie erstmals gemeinsam als Paar.

  3. August 2026
    Einjähriges in Saint-Tropez

    Laut Elle feiern die beiden ihr einjähriges Bestehen, unter anderem in Südfrankreich; weitere Auftritte folgen in Santa Barbara und Griechenland.

  4. 2. September 2026
    Perry nennt Trudeau die Liebe ihres Lebens

    In einem Interview mit People bekennt sie sich offen zur Beziehung; der Konzertfilm startet in den Kinos.

  5. 19. September 2026
    Gala im Lucas Museum in Los Angeles

    Das Paar posiert vor den Fotografen und besichtigt Hand in Hand die Star-Wars-Galerie.

  6. 21. September 2026
    Perry veröffentlicht eigene Fotos

    Auf Instagram zeigt sie zwei Selfies mit Trudeau und ein Bild von ihm vor R2-D2 und C-3PO.

  7. 22. September 2026
    Museum öffnet für die Öffentlichkeit

    Nach 17 Jahren Planung ist das Lucas Museum of Narrative Art für alle zugänglich.

Weißes Samtkleid, widersprüchliche Details

Perry trug nach übereinstimmenden Angaben deutscher und US-amerikanischer Medien ein weißes, schulterfreies Samtkleid von Christian Siriano aus der Frühjahrskollektion 2027. Stylistin war Heather Picchiottino. Trudeau erschien im klassischen schwarzen Anzug, dazu ein weißes Hemd mit geöffnetem Kragen.

Elle ergänzt, das Kleid habe die Schulterpartie betont („sculptural“) und sei mit silbernen Sandaletten und einem feinen Diamantarmband kombiniert worden. Dem kanadischen Yahoo zufolge trug Perry dagegen ein strukturiertes, silbernes Kleid von Siriano – ein Detail, in dem die Quellen auseinandergehen.

Hand in Hand durch die Star-Wars-Galerie

Nach dem Fototermin besichtigten beide die Ausstellung. Laut Vogue nahmen sie sich ausgiebig Zeit für die Star-Wars-Fahrzeuge; Perry filmte eine Szene mit Ewan McGregor und Hayden Christensen als Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker im Original-Airspeeder. Deadline zufolge gingen sie Hand in Hand durch die Galerien, begleitet vom Museumsarchitekten Ma Yansong.

Zwei Tage später, am Montag, 21. September, veröffentlichte die Sängerin auf Instagram die privaten Fotos des Gala-Abends – zwei Selfies mit Trudeau und ein Bild, das ihn vor den Original-Figuren R2-D2 und C-3PO zeigt. Laut Elle war es der bis dahin ausführlichste private Einblick in ihre Beziehung seit über einem Monat. Trudeau selbst arbeitet inzwischen über seine Produktionsfirma Hope & Hard Work, die er mit seiner früheren Stabschefin Katie Telford gründete, in der Medienbranche.

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Ein Museum, das seit 17 Jahren um sich kämpft

Der Rahmen des Abends war ein Milliardenprojekt: Das von Ma Yansong (MAD Architects) entworfene, 300.000 Quadratfuß große Gebäude auf einem 13 Acre großen Campus im Exposition Park zeigt in mehr als 30 Galerien über 40.000 Werke – von Norman Rockwell und Frida Kahlo über Comics von Jack Kirby bis zu Filmrequisiten und der kompletten Lucas-Sammlung der Jahre 1971 bis 2012. Geplant war das Haus nach 17 Jahren und gescheiterten Anläufen in Chicago und San Francisco. Dass ein Museum Comics und Filmrequisiten zeigt, war von Anfang an umstritten.

Art is in the eye of the beholder. If it is emotional to you, then it is art.
George Lucas, Regisseur und Museumsgründer

Museumschefin Tracey Bates, Queen Latifah sowie Lucas und Hobson verteidigten die Idee der „narrativen Kunst“ am Abend gegen diese Kritik: „Paris hat den Louvre, New York das Met, und jetzt hat L.A. ein künstlerisches Pendant“, sagte Queen Latifah. Gefeiert wurde anschließend mit 27-köpfigem Orchester, der Gospel-Gruppe Voices of Fire mit Jon Batiste am Klavier und den Black Eyed Peas. Am 22. September öffnet das Haus für alle – ob die Kritik an der „narrativen Kunst“ endet, zeigt der Publikumsverkehr.