Tom Cruises „Digger“ feiert Weltpremiere mit William und Kate
Bild: KI-generiert
Royal Film Performance

Tom Cruises „Digger“ feiert Weltpremiere mit William und Kate

Tom Cruises „Digger„ hat im Londoner Odeon Luxe Leicester Square Weltpremiere gefeiert – als Royal Film Performance mit Prinz William und Prinzessin Kate. Doch die ersten Kritikerreaktionen fallen gespalten aus: von „baffling“ bis „brave".

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Tom Cruises neuer Film „Digger„ spaltet die Kritik: Die ersten Reaktionen reichen von „baffling“ bis „brave" – zehn Tage vor dem Kinostart. Am Dienstagabend des 22. September 2026 feierte der Film im Odeon Luxe Leicester Square in London Weltpremiere. Derselbe Abend war die Royal Film Performance 2026, die Benefiz-Gala der britischen Film and TV Charity.

Der Erlös geht an die mehr als 100 Jahre alte Hilfsorganisation für die Menschen hinter der Kamera: Sie finanziert eine 24/7-Hotline, kostenlose Beratung, Zuschüsse und Programme für psychische Gesundheit. Ehrengäste waren Prinz William (44) und Catherine, Princess of Wales (44), die sich mit Hauptdarsteller Tom Cruise (64) und Regisseur Alejandro González Iñárritu trafen.

Schwarzer Teppich, ein Labyrinth aus Filmsets

Die Premiere nahm den gesamten Leicester Square ein. Die Gäste bewegten sich durch ein Labyrinth aus Filmsets, wie Variety das Premieren-Setting beschreibt: ein Bühnenbild im Stil des Arktischen Ozeans als Step-and-Repeat, Rockwells „Digger"-Schaufel als Requisite, dazu großformatige Fotos von Cruise in seiner Rolle, teils mit seiner Katze Maggie. Der Teppich war nicht rot, sondern schwarz.

Cruise war einer der ersten Ankommenden, posierte ausführlich für die Fotografen und signierte Fans die Kleidung. William erschien im schwarzen Samt-Smoking mit silbernen Details, Cruise soll ihm ein „great jacket" zugerufen haben. Öffentliche Nähe gilt bei dem Paar als selten – beim Kuss von Kate und William nach dem Polosieg war sie im Juli die Ausnahme.

Als das Paar ankam, spielte die königliche Kapelle eine Trompetenversion von „God Save the King". Beim Gang ins Kino nahm Cruise Kate an der Hand und geleitete sie eine Treppe hinunter, während William auf die Uhr deutete – offenbar in der Sorge, sie seien zu spät. Danach sprachen die beiden rund zehn Minuten mit Cruise und Iñárritu und lachten, als Cruise etwas sagte. Vom Mikrofon aus würdigte Cruise die royalen Gäste:

Wir wollen den königlichen Hoheiten dafür danken, dass sie diese Veranstaltung unterstützen, und ihnen sagen, dass wir sie lieben und sehr schätzen, was sie für die Künste, für dieses Land und für die Welt tun.
Tom Cruise, Hauptdarsteller von „Digger"

Kates lila Kleid und der Schmuck der Queen Mother

Kate trug ein bodenlanges, kräftig violettes Maßkleid von Jenny Packham mit Plissee, tiefem Ausschnitt, transparenten Ballonärmeln und Schleppe. Der eigentliche Blickfang war Schmuck aus dem königlichen Tresor: das „Amethyst Sautoir"-Collier der Queen Mother, eine lange Perlenkette mit herzförmigem Anhänger aus Amethyst und Diamanten.

Das Collier bekam Elizabeth Bowes-Lyon 1923 von Queen Alexandra zur Hochzeit; Königin Camilla trug es zuletzt 2012 zur Premiere von „Skyfall". Dazu kombinierte Kate die Collingwood-Perlohrringe aus dem Besitz von Prinzessin Diana. Mit dabei waren außerdem David Beckham mit seinen Söhnen Romeo und Cruz, Salma Hayek, Hannah Waddingham, Jodie Turner-Smith sowie J.J. Abrams und Emmanuel Lubezki.

Gespaltene erste Reaktionen

„Digger" wurde am Premierenabend erstmals der Filmkritik gezeigt – mit gespaltenem Echo. Die Reaktionen reichten von „baffling" und „unpleasant" bis zu „a brave and gorgeous art film", wie die gesammelten ersten Reaktionen bei Variety zeigen. Variety-Redakteur Clayton Davis schrieb, die Kluft bei diesem Film werde groß sein.

Für Cruise ist „Digger„ nach mehr als einem Jahrzehnt Actionkino die Rückkehr zum Erwachsenen-Drama. Er spielt den Öl-Tycoon Digger Rockwell, den „mächtigsten Mann der Welt“, der eine von ihm ausgelöste ökologische Katastrophe stoppen und einen Atomkrieg verhindern muss. Die größte schauspielerische Herausforderung sei ein zehnminütiger Monolog in einer einzigen Einstellung gewesen; Co-Star Sandra Hüller sieht in der Rolle den Höhepunkt einer langen Karriere:

Es fühlt sich an, als wäre alles, was er in 46 Jahren Schauspielerei gelernt hat, in diese Figur eingeflossen.
Sandra Hüller, Schauspielerin und Co-Star in „Digger"

Ab 30. September im Kino

Gedreht wurde „Digger" in den britischen Pinewood Studios bei London. Erste Trailer zeigten Cruise mit grauen Haaren, Gesichtsprothetik und gepolstertem Anzug – die Verwandlung dauerte anfangs sechs Stunden, später eine. Warner Bros. und Legendary Pictures starten den weltweiten Rollout am 30. September 2026, in Großbritannien und den USA läuft der Film ab dem 2. Oktober an, der deutsche Kinostart ist für den 1. Oktober angekündigt.

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