Sabrina Ilski muss RTL-Frühshow wegen Nachtarbeitsverbot abgeben
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Mutterschutz

Sabrina Ilski muss RTL-Frühshow wegen Nachtarbeitsverbot abgeben

RTL bestätigt die zweite Schwangerschaft von Sabrina Ilski (38). Weil für Schwangere ein Nachtarbeitsverbot gilt, muss sie ihr neues Frühformat „Deutschland am Morgen“ abgeben – bei „Punkt 12“ bleibt sie bis zum Mutterschutz.

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RTL verliert das Gesicht seiner neuen Morgensendung – und der Grund ist ein Arbeitsschutzgesetz: Moderatorin Sabrina Ilski (38) erwartet ihr zweites Kind und darf deshalb nicht mehr mitten in der Nacht auf Sendung. Der Sender machte die Schwangerschaft am Mittwoch, 23. September 2026, in einer Pressemitteilung offiziell publik; das Baby soll Anfang 2027 zur Welt kommen.

Die Mitteilung von RTL zur zweiten Schwangerschaft wurde am selben Tag unter anderem von RTL.de, BUNTE, FOCUS online, t-online und Promiflash aufgegriffen. Für Ilski hat sie eine unmittelbare berufliche Folge: Nach § 8 des Mutterschutzgesetzes gilt für Schwangere ein Nachtarbeitsverbot – und genau das trifft ihre Frühschicht.

Nachtarbeitsverbot beendet die Frühschicht

Ilski moderierte seit dem 4. Mai 2026 das Nachrichtenmagazin „Deutschland am Morgen“, das RTL und ntv gemeinsam produzieren und das montags bis freitags von 6 bis 9 Uhr läuft. Dort stand sie im Wechsel mit Jörg Boecker vor der Kamera; ihr Wecker klingelte nach eigenen Worten „morgens um zwei“. Der Sender kündigte an, dass sie die Sendung nicht mehr moderieren wird.

„Wegen des Nachtarbeitsverbots werde ich „Deutschland am Morgen“ künftig nicht mehr moderieren – meinen Kolleginnen und Kollegen bleibe ich aber treu, nur erst mal als Zuschauerin von zu Hause aus.“
Sabrina Ilski, RTL-Moderatorin

Für RTL ist der Abgang ein organisatorisches Problem: Die Frühschicht von 6 bis 9 Uhr muss neu besetzt werden, und der Sender ließ offen, wer die Vertretung übernimmt. Ebenso unklar ist, ob und wann Ilski nach der Geburt in die Morgensendung zurückkehrt.

Bei „Punkt 12“ bleibt sie vor und hinter der Kamera

Ganz von der Bildfläche verschwindet Ilski nicht. Bis zum Beginn ihres Mutterschutzes bleibt sie bei „Punkt 12“ im Einsatz, dem RTL-Mittagsmagazin, zu dessen erweitertem Moderationsteam sie seit 2024 gehört und für das sie zunächst im Wechsel mit Katja Burkard vor der Kamera stand.

„Bevor ich mich in den Mutterschutz verabschiede, bin ich bei „Punkt 12“ noch einmal vor der Kamera und als Chefin vom Dienst hinter den Kulissen im Einsatz.“
Sabrina Ilski, RTL-Moderatorin

Damit tauscht Ilski ihr neues Prestigeformat gegen eines der ältesten RTL-Formate – sichtbar bleibt sie trotzdem. Dass eine Schwangerschaft TV-Pläne kurzfristig durchkreuzt, ist kein Einzelfall: Amira Alys Absage eines Fernsehpreis-Auftritts wegen Übungswehen zeigt, wie schnell Sendepläne kippen. Wann Ilskis Mutterschutz beginnt, teilte RTL nicht mit.

Ein RTL-Leben seit 2011

Ilski gehört seit vielen Jahren zur RTL-Familie. Ihre journalistische Laufbahn begann 2011 bei RTL Nord, wo sie nach dem Volontariat unter anderem als Chefin vom Dienst, Redaktionsleiterin und Moderatorin arbeitete. Später war sie als Reporterin und Autorin für Formate wie „Punkt 12“ und „Explosiv“ tätig und arbeitete auch für VOX und ntv.

Von RTL Nord bis zur zweiten Schwangerschaft

  1. 2011
    Start bei RTL Nord

    Nach dem Volontariat arbeitet Sabrina Ilski dort als Chefin vom Dienst, Redaktionsleiterin und Moderatorin.

  2. Oktober 2023
    Erste Tochter kommt zur Welt
  3. 2024
    Festes Gesicht bei „Punkt 12“

    Ilski gehört zum erweiterten Moderationsteam und steht zunächst im Wechsel mit Katja Burkard vor der Kamera.

  4. Juni 2025
    Hochzeit in der Eifel

    Sie heiratet ihren langjährigen Partner auf Burg Flamersheim.

  5. 4. Mai 2026
    Start von „Deutschland am Morgen“

    Ilski moderiert das neue RTL/ntv-Frühformat im Wechsel mit Jörg Boecker.

  6. 23. September 2026
    Zweite Schwangerschaft wird publik

    RTL bestätigt die Baby-News; Ilski gibt die Moderation der Morgensendung ab.

  7. Anfang 2027
    Zweites Kind erwartet

    Bis zum Beginn des Mutterschutzes bleibt Ilski bei „Punkt 12“ im Einsatz.

Im Juni 2025 heiratete Ilski ihren langjährigen Partner nach zwölf gemeinsamen Jahren im Kreise von Familie und Freunden auf einer Burg in der Eifel; laut t-online über Ehemann Steffen Förster handelt es sich um Burg Flamersheim und einen Unternehmensberater. Die erste Tochter des Paares kam im Oktober 2023 zur Welt.

Über den Familienzuwachs sagt Ilski, er sei „ein großes Glück und alles andere als selbstverständlich“. Auf das, was kommt, blickt sie mit Humor: „Mehr Liebe, weniger Schlaf, noch mehr Leben in der Bude. Ich würde sagen: ein ziemlich guter Deal.“ Dass ein Kinderwunsch nicht selbstverständlich ist, weiß auch Moderatorin Gülcan Kamps, die zehn Jahre um ihr Babyglück kämpfte.

Wer übernimmt die Morgensendung?

Der Fall steht für ein Muster in der Branche: Früh- und Spätformate kollidieren regelmäßig mit dem gesetzlichen Nachtarbeitsverbot, moderierende Mütter pausieren deshalb zwangsläufig. Für Ilski beginnt diese Pause mit dem Start ihres Mutterschutzes; wie RTL die Lücke im Frühprogramm dauerhaft schließt, ist nicht bekannt.

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