Bushido darf Tochter Aaliyah USA-Studium nicht verbieten
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Bushido darf Tochter Aaliyah USA-Studium nicht verbieten

Eine E-Mail aus der Schule konfrontiert Bushido und Anna-Maria Ferchichi mit der Frage, ob Tochter Aaliyah (14) in den USA studieren soll. Der Vater würde es am liebsten verbieten, darf es aber nicht – und seine Frau fürchtet Waffen, Medikamente und die große Distanz.

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Bushido (47) gerät in seinem eigenen Podcast an eine Grenze, die er nicht kontrollieren kann. Auslöser ist eine E-Mail der Schule seiner Tochter Aaliyah (14): Darin geht es um erste Vorbereitungen für ein mögliches Studium in den Vereinigten Staaten.

Im Podcast „Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi“ schildert Anna-Maria Ferchichi (44) die Lage: „Und jetzt müsste sich Aaliyah zum Beispiel langsam entscheiden und auch wir uns, ob sie mal in den USA studieren möchte.“

Aaliyah besucht inzwischen die neunte Klasse einer internationalen Schule in der Nähe von München; die Familie lebt nach dem Umzug aus Dubai in Bayern, wie dem Bericht über die Sorge um Tochter Aaliyah zu entnehmen ist. Das Paar hat sieben gemeinsame Kinder.

Für Bushido markiert die Vorstellung vom nächsten Schritt ins Erwachsenwerden einen Einschnitt; der Bericht über Bushidos emotionale Grenze beschreibt einen Rapper, der seine Fassung verliert. Für die Familie ist es nicht die erste Abschiedsfrage: Anna-Maria Ferchichis Tränen beim Internatswunsch der Tochter liegen nur wenige Monate zurück.

Der Vater will Nein sagen – und darf es nicht

Im Zentrum der Folge steht ein Dilemma, das Bushido selbst offen benennt. Einerseits würde er ein Auslandsstudium am liebsten untersagen: „Ich würde unser Kind, egal ob Junge oder Mädchen, würde ich ungern, also ich, wenn ich es verbieten könnte, ich würde Nein sagen.“

Andererseits weiß er, dass seine elterliche Autorität an eine Frist gebunden ist. Sobald Aaliyah volljährig ist, entscheidet sie selbst – und genau das räumt er im Gespräch mit seiner Frau ein.

„Also du kannst halt mit 18 jetzt nicht sagen: Ne.“
Bushido, Rapper und Podcast-Host

Diese Ohnmacht trägt die Folge. Der Mann, der sonst Machtworte kennt, kann hier keines sprechen: Er will verbieten und muss damit rechnen, dass seine Tochter wenige Jahre später allein über ihren Studienort befindet.

Seine Angst sind Waffen, ihre sind Medikamente

Die Sorgen des Ehepaares sind konkret und unterschiedlich gewichtet. Bei Bushido sind es die in den USA weitverbreiteten Schusswaffen, die für großes Unbehagen sorgen. Als Reiseziel hat er keine grundsätzlichen Bedenken gegen die Vereinigten Staaten – die Vorstellung, seine Tochter dort über Jahre allein leben zu lassen, bewertet er völlig anders.

Bei Anna-Maria Ferchichi schrillen dagegen mit Blick auf das Medikamenten- und Drogenproblem in den USA die Alarmglocken: „Ich hätte wirklich Angst, weil ich weiß ja auch, wie leicht dir da Medikamente verschrieben werden.“

In diesem Zusammenhang verweist sie auf Presley Gerber, den Sohn von Topmodel Cindy Crawford, und behauptet, er sei an einer Überdosis gestorben. Diese Aussage ist falsch: Presley Gerber lebt. „Es war gerade wieder in den Schlagzeilen, wieder ein Kind von einer berühmten Person ist an einer Überdosis gestorben“, sagt sie im Podcast. Der Fall zeigt, welche Gefahren sie für eine Jugendliche in einem fremden Land befürchtet.

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England ja – Amerika nur mit Bauchschmerzen

Zu den Sicherheitsbedenken gesellt sich die Entfernung. Einem Studium im nahen England würde Anna-Maria Ferchichi gelassen entgegensehen – dorthin könnte sie im Notfall kurzfristig fliegen. Amerika empfindet sie dagegen als völlig andere Welt: „In Amerika hätte ich immer das Gefühl, mein Kind ist so weit weg.“

Auch die Zeitverschiebung treibt sie um: Vom gemeinsamen Alltag könnten am Ende manchmal nur „zwei WhatsApp am Tag“ übrig bleiben.

Trotz aller Sorge will das Paar seiner Tochter den Wunsch nicht verbieten – Anna-Maria Ferchichi macht im Podcast aber keinen Hehl daraus, wie schwer ihr das fiele.

„Ich hätte, glaube ich, ein Riesenproblem, sage ich dir auch. Also ich wäre sehr beunruhigt. Aber auf der anderen Seite würde ich es denen auch gönnen.“
Anna-Maria Ferchichi, Influencerin und Podcast-Host

Das letzte Wort hat die Tochter – und ihre Freundinnen

Beide Eltern wissen: Mit 18 zieht ein Verbot nicht mehr. Ein kleiner Ansatzpunkt bleibt ihnen trotzdem. Bushido und Anna-Maria Ferchichi gehen davon aus, dass Aaliyah ihre Wahl auch von ihren Freundinnen abhängig machen wird – und die tendieren derzeit eher zu England als zu den USA.

Damit könnte über den Studienort nicht nur Aaliyahs eigener Plan entscheiden, sondern auch der Zukunftsplan ihres Freundeskreises. Das Paar erlebt gerade die Phase, in der die Kinder erwachsen werden – der zehnjährige Streit um Familienzeit mit Bushido zeigt, wie sehr solche Fragen die Ehe schon länger begleiten.

Ob Aaliyah tatsächlich in den USA studiert, entscheidet sich erst, wenn sie volljährig ist. Bis dahin bleibt ihren Eltern nur, sich mit dem Gedanken anzufreunden – und darauf zu hoffen, dass der Freundeskreis der Tochter am Ende näher liegt als Amerika.