Gregor Nebel und Noah teilen sich den Sieg mit 36 Punkten
Bild: KI-generiert
VOX-Kochshow

Gregor Nebel und Noah teilen sich den Sieg mit 36 Punkten

Gregor Nebel gewinnt die Berlin-Woche von „Das perfekte Dinner“ – aber nicht allein: Mit dem 19-jährigen Noah teilt er sich 36 Punkte. Für den Überraschungsmoment sorgt die Enthüllung, dass er der Sohn von Moderatorin Carmen Nebel ist.

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Am Ende der Berlin-Woche von „Das perfekte Dinner“ stand ein geteilter Sieg: Gregor Nebel und der 19-jährige Noah erreichten in der VOX-Kochshow jeweils 36 Punkte. Für Gesprächsstoff sorgte aber nicht das Menü, sondern die Herkunft des Gastgebers – Nebel ist der Sohn von Moderatorin Carmen Nebel (70).

Der Auftritt war nicht sein eigener Plan. Seine Frau habe ihn spontan für die Kochshow angemeldet, sagte Nebel; die Teilnahme sei eine echte Überraschung für ihn gewesen. Die Dreharbeiten folgten wenige Monate später in Berlin. Über seine Herkunft wollte er dabei nicht punkten.

Genau daraus entstand die Spannung des Abends: ein Unternehmer aus dem Fernsehgeschäft, der seinen Namen nicht als Pfund einsetzt, und eine Runde, die ahnungslos am Tisch sitzt. Die Enthüllung wurde zum Überraschungsmoment einer Sendung, in der es ansonsten nur um Sushi, Ente und Punkte ging.

Sushi, Ente und Mango-Sorbet

In seinem „Geräteraum“, früher der Dienstbotenaufgang des Hauses, steht eine Küche, die an ein Profi-Küchenstudio erinnert: Pizzaofen, Eismaschine, Fritteuse und Sous-vide-Garer. Seine Frau bekomme Puls, wenn sie das sehe, erzählte Nebel. Sein Menü stellte er unter das Motto „Garnele grüßt Ente – Die Mango lacht“.

Die Vorspeise bestand aus selbst gemachtem Sushi und frittierten Garnelen im Tempurateig mit eingelegtem Ingwer. Es folgten gebratene Entenbrust mit Erbsenpüree und Pastinaken-Schaum, zum Dessert Mango-Sorbet mit Schokoküchlein und Mango-Gel. Foodtrends suchte er dafür nicht – er habe ausgewählt, was seine Familie gern isst.

Seine Küchenphilosophie brachte er in fünf Worten unter: „Alles, was frittiert wird, wird besser.“ Zwischen den Gängen durfte sich die Runde an der Tischtennisplatte nebenan austoben – dann habe er seine Ruhe, sagte der Gastgeber.

Die Enthüllung am Sideboard

Zunächst wussten die Mitstreiter nichts über Nebels Herkunft. Noah wurde bei dem Nachnamen stutzig und vermutete eine Verwandtschaft mit einer bekannten Moderatorin. Den Ausschlag gab ein Mutter-Sohn-Foto, das auf dem Sideboard stand. Carmen Nebel hatte im Dezember 2024 ihre letzte ZDF-Show präsentiert; seitdem ist es ruhig um die Moderatorin.

Als die Runde das Foto entdeckte, löste der Gastgeber die Verwechslung mit einem Satz auf – so schildert es der Bericht über den Hobbykoch mit der prominenten Mutter.

„Das ist meine Mama – daher diese Verbindung zum Schlager.“
Gregor Nebel, Unternehmer und Sohn von Carmen Nebel

Noah sagte, das habe ihn echt überrascht. Jannik fand, das erkläre sehr viel über Nebels Historie. Daniela reagierte ahnungslos – sie sei nicht in dieser Branche, sagte sie.

Zwei Sieger mit 36 Punkten

Gewertet wurde von den Mitstreitern selbst. Am Ende der Berlin-Woche teilten sich Nebel und Noah mit jeweils 36 Punkten den ersten Platz, Jannik kam auf 33 Punkte. Das Format selbst vermeldete einen „doppelten Wochensieg in Berlin“.

Punkte in der Finalwoche von „Das perfekte Dinner“ in Berlin

Auswertung der Kandidaten; die Punktzahlen für Daniela und Thanh wurden nicht veröffentlicht.

Quelle: Das perfekte Dinner (VOX)

Noahs Menü stand unter dem Titel „Primavera in Italia“. Nebel zeigte sich anschließend gerührt: „Ich bin total happy, wirklich. Noah ist ein toller Mensch, den ich so sehr in mein Herz geschlossen habe“, sagte er – aus dem jungen Kerl werde mal ein richtiger Gourmetkoch.

Aufgeregt sei er vor der Kamera trotzdem gewesen: „Meine Mutter stand ihr Leben lang vor Kameras, aber ich ja nicht.“ Das VOX-Team habe ihm geholfen; mit der Truppe habe er bis heute regelmäßig Kontakt.

Ein Adoptionsangebot und Pläne für Berlin

Zwischen den Kandidaten entstand mehr als ein Wettbewerb. Nebel sagte mehrfach, er wolle Noah am liebsten „adoptieren“: „In seinem Alter konnte ich höchstens Tee kochen.“ Die Gruppe – Noah, Jannik, Nebel, Thanh und Daniela – hat bis heute Kontakt.

So harmonisch geht es nicht immer zu: Beim Sommer-Special von „Grill den Henssler“ endete Gustav Schäfers Dessert-Duell mit 7:16 – die Jury sprach von „Hundefutter“.

Beruflich steht hinter dem Hobbykoch ein Medienunternehmer: Nebel ist Gründer einer bekannten Online-Plattform im Schlagerbereich. Nach dem Erfolg denkt er größer: „Ich habe schon ziemlich viele Ideen, um den Food-Markt hier in Berlin zu erobern. Aber mehr will ich noch nicht verraten – das bleibt erstmal noch mein kleines Geheimnis“, sagte er in einem Interview zu seinen Berliner Food-Plänen.

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Offen ist, wann Nebel sein Vorhaben konkretisiert. Ein Datum, ein Standort oder ein Konzept für seinen Einstieg in den Berliner Food-Markt kennt bislang niemand. Der Mann, der seine Herkunft erst auf Nachfrage preisgab, hält also auch bei seinen Gastro-Plänen noch hinter dem Berg.