Dolly Parton ist mit 80 Jahren in Nashville gestorben
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Countrymusik

Dolly Parton ist mit 80 Jahren in Nashville gestorben

Dolly Parton ist im Alter von 80 Jahren in Nashville gestorben, ihr Neffe bestätigte den Tod im Namen der Familie. Während US-Präsident Trump Trauerbeflaggung anordnete und Taylor Swift ihr bei den MTV Video Music Awards den Video-of-the-Year-Preis widmete, ist offen, wer Partons auf 450 Millionen Dollar geschätztes Vermögen erbt.

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Dolly Parton ist tot. Die Country-Ikone starb am 25. August 2026 im Alter von 80 Jahren in Nashville, Tennessee – nach Angaben der Familie friedlich. Den Tod bestätigte ihr Neffe Bryan Seaver im Namen der Familie. Sie habe mit ihren Songs über Jahrzehnte ein weltweites Publikum erreicht, teilte die Familie mit.

Geboren wurde Parton am 19. Januar 1946 in Locust Ridge, Tennessee. Nashville, die Stadt, in der sie starb, war über Jahrzehnte zugleich das Zentrum ihrer musikalischen Arbeit.

US-Präsident Trump ordnete aus Anlass des Todes Trauerbeflaggung an. Parton zählte zu den bekanntesten Unterhaltungspersönlichkeiten des Landes und war auch als Fernsehpersönlichkeit über Jahrzehnte präsent.

Pionierin zwischen Country und Pop

Sie war Sängerin, Songwriterin, Gitarristin, Schauspielerin und Philanthropin. Beschrieben wurde sie als Pionierin an der Schnittstelle von Country- und Popmusik – als Künstlerin, die die Grenzen zwischen den Genres öffnete und damit nachfolgenden Generationen den Weg ebnete.

Parton gilt als eine der beliebtesten und einflussreichsten Figuren der amerikanischen Musik überhaupt. In Nachrufen wird sie als eine der am meisten geschätzten Figuren der amerikanischen Musik- und Kulturgeschichte bezeichnet und als „global icon and humanitarian“ eingeordnet.

Swift widmet ihr den VMA-Preis

Rund einen Monat nach ihrem Tod wurde Parton bei der Verleihung der MTV Video Music Awards am 27. September 2026 im Peacock Theater in Los Angeles mehrfach geehrt. In der Show, in der Taylor Swift mit 33 Trophäen einen VMA-Rekord aufstellte, gab es einen musikalischen Tribut an Parton von Kacey Musgraves; moderiert wurde sie von Snoop Dogg.

Swift widmete den Preis für das Video des Jahres („The Fate of Ophelia“) der im August gestorbenen Country-Ikone. Bei der Verleihung des Video-of-the-Year-Preises an Taylor Swift sagte sie, in jedem einzelnen Song Partons sei deren Erzählkunst so lebendig gewesen; Parton habe ihren Ruhm „so anmutig, liebevoll und dankbar“ getragen.

„Sie war das ultimative Showgirl.“
Taylor Swift, Sängerin

Wer erbt die 450 Millionen Dollar

Über eine Beisetzung wurden keine verlässlichen Details veröffentlicht. Ungeklärt bleibt, wer ihr Vermögen erbt.

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Wie der Nachlass geregelt ist, ist öffentlich nicht bekannt – und damit auch nicht, wer künftig über Partons Werk und ihr Vermögen entscheidet. Eine Antwort darauf hat bislang niemand gegeben.