Die 21-jährige Zahara Jolie-Pitt darf den Nachnamen ihres Vaters Brad Pitt ablegen – ein Richter in Los Angeles gab ihrem Antrag ohne Einwände statt. Sie ist das dritte der sechs Kinder, das sich von Pitts Namen löst.
Zahara Jolie-Pitt (21) trägt den Nachnamen ihres Vaters nicht mehr. Am Montag, dem 28. September 2026, gab ein Richter am Los Angeles Superior Court ihrem Antrag auf Namensänderung statt: Aus Zahara Marley Jolie-Pitt wurde rechtlich Zahara Marley Jolie – der Nachname von Brad Pitt (62) ist damit amtlich gestrichen.
Den Vorsitz hatte Richterin Virginia Keeny, die den Beschluss im Stanley Mosk Courthouse auch unterzeichnete. In der sogenannten Minute Order heißt es: „Da keine Einwände vorliegen, wird dem Antrag auf Namensänderung stattgegeben. Der Name der Antragstellerin wird von Zahara Marley Jolie-Pitt in Zahara Marley Jolie geändert.“
Zahara selbst musste nicht erscheinen. Wie Page Six zur Anhörung vor Gericht berichtet, vertrat ihr Anwalt Peter Kenneth Levine sie per Videoschalte. Laut E! News zum eingereichten Antrag unterschrieb Zahara das Papier bereits am 28. April 2026, eingereicht wurde es am 4. Juni 2026 – wenige Wochen vor ihrem Abschluss.
Kein Widerspruch gegen den neuen Namen
In Kalifornien muss ein Namensänderungsantrag vier Wochen lang öffentlich bekannt gemacht werden. Zahara veröffentlichte ihr Vorhaben daher im „Los Angeles Daily Journal“ – am 16., 23. und 30. Juni sowie am 7. Juli 2026. Am 9. Juli reichte sie das Proof-of-Publication-Dokument nach. Eine schriftliche Einwendung ging nicht ein.
Für Zahara ist der Schritt keine Kehrtwende. Schon im November 2023 stellte sie sich bei ihrer Aufnahme in die Studentinnenverbindung Alpha Kappa Alpha als „Zahara Marley Jolie“ vor – ohne Pitts Nachnamen. Bei der Abschlussfeier des Spelman College in Atlanta im Mai 2026 wurde sie erneut so aufgerufen; dort erwarb sie einen Bachelor of Arts in Psychologie.
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Drittes Kind streicht Pitts Nachnamen
Zahara ist das dritte der sechs gemeinsamen Kinder, das den väterlichen Nachnamen offiziell ablegt. Shiloh (20) ließ ihren Namen 2024 ändern, den Antrag reichte sie an ihrem 18. Geburtstag im Mai ein. Maddox (25) folgte nur wenige Tage nach Zahara; am 14. September 2026 wurde die Namensänderung von Maddox Jolie-Pitt offiziell.
Auch die jüngeren Geschwister ziehen nach. Knox strich den Nachnamen seines Vaters in diesem Jahr von seinem Highschool-Diplom. Und Vivienne Jolie-Pitt lässt Pitts Nachnamen streichen – ihre Anhörung ist laut US-Medien für den 2. November 2026 angesetzt.
Der Weg zum Namensbeschluss
November 2023
Zahara stellt sich ohne Pitts Namen vor
Bei ihrer Aufnahme in die Studentinnenverbindung Alpha Kappa Alpha nennt sie sich „Zahara Marley Jolie“.
Mai 2024
Shiloh beantragt die Namensänderung
An ihrem 18. Geburtstag reicht Shiloh den Antrag auf Streichung des Namens Pitt ein.
28. April 2026
Zahara unterschreibt ihren Antrag
Das unterschriebene Papier geht ans Gericht, eingereicht wird es erst am 4. Juni 2026.
4. Juni 2026
Antrag beim Superior Court eingereicht
Zahara beantragt in Los Angeles offiziell die Namensänderung.
14. September 2026
Maddox heißt nur noch Jolie
Die Namensänderung ihres Bruders wird offiziell – aus Maddox Chivan Jolie-Pitt wird Maddox Chivan Jolie.
28. September 2026
Richterin Keeny genehmigt Zaharas Antrag
Ohne Einwände wird aus Zahara Marley Jolie-Pitt rechtlich Zahara Marley Jolie.
2. November 2026
Anhörung für Vivienne angesetzt
Für die jüngste Tochter steht der nächste Gerichtstermin in dieser Sache an.
Zwei Lager, zwei Deutungen
Hinter dem juristischen Vorgang steht der Bruch zwischen Angelina Jolie (51) und Brad Pitt (62). Jolie reichte im September 2016 die Scheidung ein und warf Pitt Handgreiflichkeiten gegenüber ihr und den Kindern vor; die Ermittlungen gegen ihn wurden später ergebnislos eingestellt. Im Dezember 2024 wurde die Scheidung rechtskräftig.
Wie tief die Entfremdung reicht, beschreibt Page Six mit zwei anonymen Quellen. Eine aus Pitts Umfeld nennt den Vorgang das jüngste Kapitel dessen, wie vollständige Entfremdung aussehe. Eine Jolie nahestehende Quelle hält dagegen, die Anhörung sei gesetzlich vorgeschrieben und schon vor Monaten terminiert gewesen.
Jolie selbst hat sich zum Antrag ihrer Tochter nicht geäußert, wohl aber über ihren Kampfgeist: Er sei „endlich zurück“, sagte sie, und komme „in großen Teilen dank meiner Kinder, die jetzt älter sind und mich ermutigen“. Angelina Jolies wiedergewonnener Kampfgeist steht damit im Kontrast zur Stille über den Namensstreit. Ob Viviennes Anhörung am 2. November 2026 ohne Einwände bleibt, ist die nächste offene Frage dieser Familie.