Christine Neubauer (64) und José Campos haben kirchlich geheiratet – 18 Jahre nach dem Kennenlernen und nach einem Papierkrieg, der die Eheschließung rund fünf Jahre aufgehalten hatte. Die Trauung fand Ende September 2026 in der Kirche San Francisco de Asís in Chiu Chiu statt, einem Dorf in der chilenischen Atacama-Wüste.
Bekannt wurde die Hochzeit durch ein Exklusiv-Interview vom 29. September 2026. Einen Tag später kam BUNTE 41/2026 mit dem Bericht über die kirchliche Trauung in den Handel. Auch FOCUS online, GALA, t-online, stern, Merkur, tz und TV Movie griffen die Meldung auf.
Groß gefeiert wurde nicht. Nach Neubauers Angaben kamen zehn Gäste, sie selbst stand in Weiß vor dem Altar, Campos im Smoking. „Es war kein großes Fest, kein lautes Spektakel. Nur wir … und zehn Gäste, die unser Herz tragen“, sagte die Schauspielerin.
Ein Kreis schließt sich in der Atacama
Der Ort ist kein Zufall. In der Nähe der Kirche hatten sich Neubauer und Campos 2008 bei Dreharbeiten kennengelernt. Damals waren beide anderweitig verheiratet beziehungsweise liiert. Ein Paar wurden sie erst 2011, später richteten sie sich ein gemeinsames Zuhause auf Mallorca ein.
Neubauer nennt Chile ihren Schicksalsort. Sie habe seit Jahren die Vision gehabt, genau dort zu heiraten, sagte sie. Dass die Zeremonie in die sechswöchigen Dreharbeiten zu dem gemeinsamen Road-Movie „La Puta Vida“ fiel, nahm das Paar in Kauf – Neubauer spielt, Campos produziert.
Von der Begegnung zur Trauung in der Wüste
- 2008Kennenlernen in der Atacama
Neubauer und Campos begegnen sich bei Dreharbeiten unweit der späteren Hochzeitskirche – beide sind anderweitig gebunden.
- 2011Beginn der Beziehung
Aus den Kollegen wird ein Paar, später leben sie gemeinsam auf Mallorca.
- 2019Campos hält um Neubauers Hand an
Neubauers Vater stirbt mit 84 Jahren; zuvor hatte Campos ihn um die Hand seiner Tochter gebeten.
- Mai 2026Standesamtliche Trauung auf Mallorca
In einem Bergdorf am Fuß des Tramontana-Gebirges heiraten sie im kleinen Kreis, Neubauers Mutter ist Trauzeugin.
- August/September 2026Sechswöchige Dreharbeiten in Chile
Das Paar dreht den Road-Movie „La Puta Vida“ – Neubauer vor der Kamera, Campos als Produzent.
- Ende September 2026Kirchliche Trauung in Chiu Chiu
In der Kirche San Francisco de Asís geben sie sich in Weiß und Smoking das Jawort, vor rund zehn Gästen.
Fünf Jahre Papierkrieg
Die kirchliche Trauung hätte früher stattfinden können. Nach Neubauers Darstellung lag es nicht an den beiden, sondern an den Behörden: Allein die Papiere hätten fünf Jahre gebraucht, bis sie endlich so weit waren.
„Es lag ja nicht an uns, es lag wirklich an dem Papier-Behördenkram, das hat alleine fünf Jahre gedauert, bis die Papiere endlich so weit waren.“
Die standesamtliche Trauung hatten die beiden bereits im Mai 2026 im kleinen Kreis gefeiert, in einem Bergdorf am Fuß des Tramontana-Gebirges auf Mallorca; Trauzeugin war Neubauers Mutter.
Im Look einer sizilianischen Madonna
Für die Trauung wählte Neubauer einen weißen Look, den sie selbst mit dem einer sizilianischen Madonna vergleicht. „Als ich in diesem Look einer sizilianischen Madonna auf José zuging, sind wir beide in Tränen ausgebrochen“, sagte sie.
Campos, Fotograf und Produzent, versprach vor dem Altar: „Ich werde dich lieben, ich werde dich beschützen, ich werde mich um dich kümmern bis zum letzten Atemzug meines Lebens.“ Neubauer antwortete: „Du bist meine Stütze. Du bist mein Leben. Du bist der, der mich in die Arme nimmt und hält. Ich liebe dich.“
Nicht alle reagierten auf den Auftritt nur mit Begeisterung. Nach der Veröffentlichung der Bilder lief die Diskussion um das Brautkleid weiter.
Nach der Trauung: Flitterwochen in Chile
Nach der Zeremonie blieben Neubauer und Campos in Chile. In einem weiteren Interview sprach die Schauspielerin über ihre Flitterwochen in dem Land: „Den ganzen Tag über war ich wie im Glücksrausch.“ Der Aufenthalt war ohnehin langfristig geplant – die Dreharbeiten zu „La Puta Vida“ dauern sechs Wochen.
Ein größeres Fest für Freunde und Familie ist bislang nicht angekündigt. Offen bleibt auch, wann der gemeinsame Film in die Kinos kommt. Was bleibt, ist der Bogen: Die Trauung in der Atacama schloss eine Geschichte, die achtzehn Jahre zuvor an genau diesem Ort begonnen hatte.
