16-Jährige stirbt nach Zusammenbruch in Ludwigshafener Schule
Eine 16-jährige Schülerin bricht am Freitagvormittag im Unterricht der Anne-Frank-Realschule plus in Ludwigshafen zusammen und stirbt noch vor Ort. Die Polizei sieht keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung – die Todesursache ist offen, eine Obduktion bräuchte einen Gerichtsbeschluss.
Eine 16 Jahre alte Schülerin ist am Freitagvormittag während des Unterrichts in Ludwigshafen zusammengebrochen und gestorben. Die Rettungskräfte begannen sofort mit der Wiederbelebung, sie blieben ohne Erfolg. Die Jugendliche starb noch vor Ort.
Der Vorfall ereignete sich gegen 11.30 Uhr an der Anne-Frank-Realschule plus in der Bruchwiesenstraße 310 im Stadtteil Ludwigshafen-West. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Rheinpfalz gibt es bislang keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung. Was den Zusammenbruch auslöste, ist unklar.
Damit begann der Freitag mit einer Meldung, in der das Wichtigste fehlte: die Ursache. Die Polizei nannte zunächst weder den Namen der Schule noch eine Erklärung für den Tod. Für die Angehörigen, die Mitschüler und die Lehrkräfte bleibt die zentrale Frage offen.
Zusammenbruch kurz vor 11.30 Uhr
Nach übereinstimmenden Berichten brach die Jugendliche gegen 11.30 Uhr mitten im Unterricht zusammen. Sofort eingeleitete Reanimationsmaßnahmen blieben ohne Erfolg, die 16-Jährige starb noch vor Ort – so steht es in dem SWR-Bericht über den Tod im Klassenzimmer.
Den Namen der Schule nannte die Polizei zunächst nicht. Der Bericht über den Tod nach dem Zusammenbruch nennt die Anne-Frank-Realschule plus – gestützt auf Schülerkreise, nicht auf Angaben der Polizei. Auch das Portal MRN-News berichtete unter Berufung auf eigene Informationen von dieser Schule.
Am Nachmittag wurde der Standort genauer. ludwigshafen-direkt aktualisierte seinen Bericht um 15.15 Uhr und nannte die Bruchwiesenstraße 310 im Stadtteil West als Ort des Geschehens. RTL und der Merkur übernahmen die Angaben zur Schule.
Woran die Schülerin starb, ist offen
Hinweise auf eine Fremdeinwirkung sieht die Polizei derzeit nicht. Die genaue Todesursache ist nach ihren Angaben unklar. Damit steht die zentrale Frage des Falls weiter offen: Was hat den Zusammenbruch einer 16-Jährigen mitten im Unterricht ausgelöst?
Die Staatsanwaltschaft Frankenthal und die Kriminalpolizei haben ein Todesermittlungsverfahren aufgenommen. Eine Obduktion wäre nur per Gerichtsbeschluss möglich. Bis zum Freitagabend blieb offen, ob ein solcher Beschluss beantragt wird.
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Die älteste Realschule plus der Stadt
Die Anne-Frank-Realschule plus ist eine Integrative Realschule plus mit Schwerpunktschule. Der Vorfall vom Freitag ereignete sich in ihrem Gebäude in der Bruchwiesenstraße 310 im Stadtteil Ludwigshafen-West.
Die Schule ist die älteste Realschule plus Ludwigshafens. Rund 30 Klassen und rund 700 Schülerinnen und Schüler gehören zu ihr. Der Zusammenbruch fiel damit mitten in einen normalen Schulvormittag.
Psychologische Betreuung für die Schulgemeinde
Nach Polizeiangaben werden Mitschülerinnen, Mitschüler und Lehrkräfte psychologisch betreut. Sie haben erlebt, wie eine 16-Jährige im Unterricht zusammenbrach und trotz sofortiger Reanimation starb.
Über den Hergang im Klassenzimmer nannte die Polizei zunächst keine weiteren Einzelheiten. Ob es Vorerkrankungen gab und wie die Schule die kommenden Tage gestaltet, blieb ebenfalls offen.
Ob die Staatsanwaltschaft eine Obduktion beantragt und ein Gericht sie anordnet, ist bislang nicht bekannt. Genau daran hängt die Antwort auf die Frage, die seit Freitagmittag offen ist: Warum ist eine 16-Jährige mitten im Unterricht gestorben?