Blitzschlag auf Rhodos tötet deutsche Urlauberin am Strand
Bild: KI-generiert
Unwetter in der Ägäis

Blitzschlag auf Rhodos tötet deutsche Urlauberin am Strand

Eine 58-jährige deutsche Urlauberin stirbt beim Strandspaziergang auf Rhodos durch einen Blitz, ihr 62-jähriger Mann überlebt leicht verletzt. Die Polizei von Gennadi ermittelt, der Zivilschutz warnt vor weiteren Gewittern über den Dodekanes-Inseln.

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Ein Blitz hat am Freitagnachmittag eine 58-jährige deutsche Urlauberin am Strand von Lothiarika auf Rhodos getötet. Der Einschlag traf die Frau, als sie mit ihrem 62-jährigen Ehemann nach dem Baden am Ufer entlangging. Der Mann überlebte das Unglück mit leichten Verletzungen.

Der Blitz schlug gegen 14.45 Uhr Ortszeit ein. Lothiarika liegt an der Ostküste von Rhodos, zwischen den Orten Lardos und Lindos im Südosten der Insel, an einem Küstenabschnitt direkt am Meer.

Der Rettungsdienst EKAB fand die Frau ohne Puls vor. Beide wurden in das Gesundheitszentrum von Archangelos gebracht, wo die Ärzte den Tod der 58-Jährigen feststellten. Ihr Mann erlitt nur leichte Verletzungen und wurde dort erstversorgt.

Das Paar war erst wenige Tage zuvor zu einem Urlaub auf Rhodos angereist, wie die Meldung über die getötete deutsche Urlauberin festhält.

Polizei von Gennadi ermittelt

Die Polizeibehörde von Gennadi hat eine Untersuchung der genauen Umstände des Unglücks eingeleitet. Sie soll klären, wie es an dem offenen Uferabschnitt zu dem tödlichen Blitzschlag kommen konnte, während über der Insel schwere Unwetter tobten.

Der Blitz traf die Frau am offenen Ufer. Sie war mit ihrem Mann nach dem Baden am Wasser entlanggegangen; der Bericht über den tödlichen Blitzschlag auf Rhodos hält diesen Hergang fest.

Zu klären bleibt, ob an dem Strandabschnitt auf die Gefahr durch Gewitter hingewiesen wurde und ob es dort Warnhinweise für Urlauber gab.

Zivilschutz warnt vor weiteren Unwettern

Der griechische Zivilschutz warnt vor weiteren Unwettern auf Rhodos und den übrigen Dodekanes-Inseln. Er rät Urlaubern, sich bei Gewittern nicht im offenen Gelände und nicht in Wassernähe aufzuhalten.

Seit Donnerstag ziehen schwere Unwetter über Griechenland und die Ägäis. Rhodos gehört zu den Dodekanes-Inseln im Südosten der Ägäis, für die die Warnung des Zivilschutzes gilt.

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Ab Samstagmittag drohen neue Gewitter

Für Rhodos und die übrigen Dodekanes-Inseln gilt weiter erhöhte Alarmbereitschaft. Ab Samstagmittag werden erneut schwere Regenfälle und Gewitter erwartet.

Betroffen ist dieselbe Region, in der am Freitag die deutsche Urlauberin am Strand von Lothiarika starb — der Küstenabschnitt zwischen Lardos und Lindos im Südosten der Insel.

Die Polizei von Gennadi prüft weiter die genauen Umstände des Unglücks; offen ist, wann sie Ergebnisse vorlegt. Offen bleibt auch, ob der Zugang zu offenen Strandabschnitten bei Gewitterwarnung künftig eingeschränkt wird.

Wer in den kommenden Tagen an die Strände zwischen Lardos und Lindos will, muss mit schweren Gewittern rechnen.