Meghan verkauft Adventskalender für 148 Dollar – Fans spotten
Bild: KI-generiert
Luxusmarke

Meghan verkauft Adventskalender für 148 Dollar – Fans spotten

Für 148 Dollar verkauft Meghan Markle 24 Pralinen in einem Adventskalender ihrer Marke As Ever – und erntet dafür Spott und Kritik. Das Design zeigt ausgerechnet das frühere Anwesen der Familie in Montecito, obwohl die Familie Ende August nach England zurückgekehrt ist.

Veröffentlicht
JUX auf Google folgen

148 US-Dollar für 24 Pralinen – rechnerisch rund sechs Dollar pro Stück. Für diesen Preis verkauft Meghan Markle den limitierten Adventskalender ihrer Lifestylemarke As Ever. Seit Donnerstag läuft der Vorverkauf in den USA, und die Kritik hängt sich an genau dieser Zahl auf.

Der Verkauf startete am Donnerstag, dem 1. Oktober 2026. Bestellen lässt sich der Kalender zunächst nur in den Vereinigten Staaten, die Auslieferung soll Anfang November erfolgen. Umgerechnet kostet er rund 112 britische Pfund oder 131 Euro – pro Praline also etwa sechs Dollar.

Der Aufschrei kommt nicht nur von Kundinnen und Kunden. Royal-Fans werfen der Herzogin vor, mit dem Weihnachtsprodukt vor allem sich selbst in Szene zu setzen und für zwei Dutzend Pralinen einen Preis zu verlangen, der in keinem Verhältnis zum Inhalt steht.

Gefüllt mit Pralinen von Compartés

In der Schachtel stecken 24 Pralinen des Herstellers Compartés. Die Füllungen greifen das Sortiment von As Ever auf: Erdbeer-, Himbeer-, Brombeer- und Orangenmarmelade – dazu Meghans Streuselmischung, die unter dem Namen „Flower Sprinkles“ läuft. Wer den Kalender öffnet, findet also Geschmacksrichtungen aus dem eigenen Katalog der Marke.

Angekündigt ist der Kalender als limitierte Auflage. Im Onlineshop von As Ever steht der Adventskalender mit Inhaltsangabe und Preis – dort lässt sich ablesen, was in den 24 Türchen steckt und was der Spaß kostet.

Ein Kalender wie das Haus in Montecito

Am Design entzündet sich zusätzliche Kritik. Es zitiert das frühere Millionen-Anwesen der Familie in Montecito in Kalifornien – jenes Haus, in dem Meghan und Prinz Harry nach ihrem Ausstieg aus dem Royal-Betrieb lebten.

Die Familie hat Kalifornien Ende August verlassen und ist nach England zurückgekehrt. Ein Weihnachtsprodukt, das ausgerechnet an das Haus in Montecito erinnert, kommt bei Royal-Fans deshalb schlecht an.

Für die Marke As Ever plant die Herzogin ohnehin ein Pendelleben zwischen England und den USA. Der Verkaufsstart des Kalenders fällt nur wenige Wochen nach der Rückkehr der Familie nach Großbritannien.

Spott in Netzwerken und Medien

In sozialen Netzwerken und in den Medien hagelte es Kritik und Spott über den Preis und die Selbstinszenierung der Marke Meghan. Ein deutsches Royals-Portal nennt den Kalender „unnötigen Produktmüll“.

Die Ablehnung ist international: Britische und US-amerikanische Medien befassten sich mit dem Preis ebenso wie deutsche Royals-Portale und Unterhaltungsmagazine.

Ein Teil der Berichterstattung setzte früher an: Schon vor dem 1. Oktober war Kritik an Meghans Adventskalender vor dem Verkaufsstart zu lesen.

Umfrage
Lädt

Vorverkauf jetzt, Lieferung im November

Wer jetzt bestellt, zahlt 148 Dollar und bekommt den Kalender Anfang November – rechtzeitig vor dem ersten Advent. Vorerst bleibt der Versand auf die USA beschränkt.

Für As Ever ist der Kalender das Weihnachtsprodukt 2026. Die Marke hat zuletzt vor allem mit Kritik Schlagzeilen gemacht – nun entscheidet sich in den USA, ob der Preis am Markt bestehen kann.

Wie viele der Kalender zu 148 Dollar tatsächlich verkauft werden, wird erst nach dem Versand Anfang November sichtbar. Ob Meghan anschließend am Preis festhält oder ihn korrigiert, ist die nächste offene Frage.