Van Almsicks Podcast-Aussagen lösen Debatte über Kinder im Restaurant aus
Bild: KI-generiert
Erziehungsdebatte

Van Almsicks Podcast-Aussagen lösen Debatte über Kinder im Restaurant aus

Franziska van Almsick sagt, sie habe nichts gegen schreiende Kinder – aber gegen Eltern, die das Schreien ignorieren und nicht mit dem Kind vor die Tür gehen. Ihre Aussagen aus einem Podcast lösten eine Debatte über Rücksicht im Restaurant aus.

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Franziska van Almsick hat nichts gegen schreiende Kinder – aber sehr wohl etwas gegen Eltern, die ihr Kind im Restaurant einfach weiterschreien lassen. Die ehemalige Schwimm-Weltmeisterin wirft ihnen vor, nicht mit dem Kind vor die Tür zu gehen und auf die anderen Gäste keine Rücksicht zu nehmen.

Anlass ist der Ursprungsbericht der Abendzeitung München vom 2. Oktober, der O-Töne aus einer Podcast-Folge mit Marlene Lufen aufgreift. BUNTE, FOCUS online und TV Spielfilm übernahmen die Aussagen, PROMIFLASH folgte am 3. Oktober.

„Ich habe überhaupt nichts gegen schreiende Kinder.“
Franziska van Almsick, ehemalige Schwimm-Weltmeisterin

Ihr Ärger richtet sich an die Eltern

Van Almsick betont, dass ihr nicht das Kind stört, sondern das Verhalten der Erwachsenen daneben. Sie beschreibt Eltern, die so tun, als hörten und merkten sie das Schreien nicht – und die einfach sitzen bleiben.

„Aber dass die Eltern dann so tun, als würden sie es gar nicht hören oder es gar nicht merken, und dass man so wenig umsichtig ist und dann nicht mal rausgeht, geht nicht.“
Franziska van Almsick, ehemalige Schwimm-Weltmeisterin

Als Begründung nennt sie die anderen Gäste: „Vielleicht will sich jemand halt echt einen ruhigen, schönen Abend machen.” Ihr Maßstab ist damit nicht nur das eigene Kind, sondern das, was anderen Gästen zugemutet wird.

„Liebevoll streng” bei den eigenen Kindern

Für die eigenen Kinder formuliert van Almsick einen anderen Maßstab. Sie beschreibt sich selbst als „liebevoll streng”: „Ich bin, glaube ich, schon eine strenge Mutter, ich sage aber immer liebevoll streng.”

Die Werte dahinter kennt sie aus der eigenen Kindheit: Platz machen und umsichtig sein. „Ich finde es Wahnsinn, wie wenig Menschen umsichtig sind im täglichen Leben”, sagt sie.

„Da lege ich schon viel Wert darauf. Da bin ich echt strikt”, sagt van Almsick. Neu ist das nicht: Van Almsicks Forderung nach Disziplin und harter Arbeit bei ihren Söhnen ist seit Juni öffentlich.

Vom Podcast in die Schlagzeilen

Die Aussagen stammen aus der Podcast-Folge „Dankbar, nicht alles erreicht zu haben (mit Franziska van Almsick) – Die Schwimm-Folge #79” aus „M wie Marlene – Wie gelingt das Leben?”, dem Podcast von Marlene Lufen. Die Folge erschien im August 2026; je nach Plattform wird der 9. oder der 23. August genannt.

Nach dem Bericht der Abendzeitung veröffentlichte BUNTEs Bericht über das Verhalten mancher Eltern am 3. Oktober ein zweites Mal die Vorwürfe. NetMoms und TV Spielfilm griffen die Aussagen auf, darunter entbrannte eine polarisierte Debatte über Rücksichtnahme im Restaurant.

Wie viel Rücksicht ist zumutbar?

Van Almsick steht mit ihrer Kritik nicht allein: Über Rücksicht und Erziehungsstile wird unter Prominenten seit Monaten gestritten – Doreen Steinerts Abrechnung mit Promi-Eltern fiel im Juli ähnlich deutlich aus. Ob van Almsick mit ihrer Forderung nach mehr Umsicht etwas ändert, bleibt offen; die Frage, wer im Restaurant zurückstecken muss, stellt sich beim nächsten lauten Nebentisch wieder.

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