Rund 34 Jahre ist Matthias Opdenhövel (56) mit seiner Frau Alexandra zusammen. Auf einem roten Teppich zu sehen sind die beiden trotzdem fast nie – gemeinsame Auftritte sind bis heute die absolute Ausnahme.
Angefangen hat alles 1992 – der Bericht über 30 Jahre Liebe reicht zurück bis zu jenem Jahr, in dem sich der Moderator und Alexandra kennenlernten. Vor der Öffentlichkeit hat Opdenhövel die Beziehung seitdem fast vollständig abgeschirmt.
Sie war seine Chefin
Kennengelernt haben sich die beiden bei Radio Lippe. Alexandra arbeitete dort als Chefin vom Dienst, der damals 22-jährige Opdenhövel absolvierte sein Volontariat – sie war seine Vorgesetzte, er ihr Untergebener.
„Sie nahm mir beim ersten Gespräch in der Kaffeeküche nicht ab, dass ich den Führerschein habe. Damals war ich 22. Hat aber trotzdem geklappt mit uns.“
Diese Kaffeeküchen-Szene hat Opdenhövel selbst erzählt, sie gehört zu den wenigen Details, die er über seine Ehe öffentlich gemacht hat. Sie verrät, wie die Rollen damals verteilt waren: Sie die Chefin, die ihm nichts zutraute, er der 22-jährige Volontär. Aus dem beruflichen Verhältnis wurde eine Beziehung, die bis heute hält.
Zwei Jahrzehnte bis zur Hochzeit
Geheiratet haben die beiden erst 2012 – nach rund zwei Jahrzehnten als Paar. Auch danach blieben gemeinsame Auftritte die Ausnahme, etwa 2012 beim Deutschen Fernsehpreis oder 2017 bei der Toni-Kroos-Stiftungsgala.
Die Beziehung in vier Stationen
- 1992Kennenlernen bei Radio Lippe
Alexandra arbeitet bei dem Lokalradio als Chefin vom Dienst, Matthias Opdenhövel absolviert dort mit 22 Jahren sein Volontariat.
- 2011Wechsel zur ARD
Opdenhövel übernimmt die „Sportschau“ – nach eigener Aussage auch, um mehr Zeit für seine Söhne zu haben.
- 2012Hochzeit nach rund 20 Jahren
Matthias und Alexandra Opdenhövel heiraten, rund zwei Jahrzehnte nach dem Kennenlernen.
- 20. Juli 2024Erster roter Teppich mit Sohn Finn
Beim Bastian-Schweinsteiger-Cup in Bad Griesbach zeigt sich Opdenhövel erstmals öffentlich mit seinem Sohn.
Über seine Ehe spricht Opdenhövel selten, und wenn, dann grundsätzlich. Schon 2012 bekannte er gegenüber der „Bunte“: „In manchen Dingen bin ich spießig, aber das heißt ja auch stetig. Ich glaube an die lebenslängliche Ehe.“ Der Beitrag über sein Bekenntnis zur lebenslangen Ehe hält diesen Satz bis heute fest.
Familie bleibt Privatsache
Seit dem Wechsel zur ARD hat Opdenhövel nach eigener Aussage mehr Zeit für die Familie. „Durch den Wechsel zum Ersten habe ich mir viel freigeschaufelt. Ich bin jetzt öfter zu Hause, habe unter der Woche Luft. Wenn ich da bin, hab ich Zeit für meine Söhne. Meistens ist dann aber auch ein Ball im Spiel.“
Die wenigen Momente, in denen er sein Privatleben doch öffnet, sind sorgfältig gewählt. Am 20. Juli 2024 erschien Opdenhövel beim Bastian-Schweinsteiger-Cup in Bad Griesbach zum ersten Mal mit Sohn Finn auf einem roten Teppich. Für die Familie blieb es die Ausnahme.
Ob der Moderator seine Frau irgendwann wieder mit zu einem offiziellen Termin nimmt, lässt er offen. Bis dahin bleibt die Beziehung das, was sie seit 1992 ist: eine, die ohne Blitzlicht funktioniert.
