Ronaldo soll in Saudi-Arabien Einkaufszentren sperren lassen
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Luxusleben

Ronaldo soll in Saudi-Arabien Einkaufszentren sperren lassen

In Saudi-Arabien sollen ganze Einkaufszentren für andere Kunden geschlossen worden sein, damit Cristiano Ronaldo (41) mit seiner Familie ungestört shoppen kann. Bestätigt ist der Bericht der dänischen Zeitung B.T. bislang nicht.

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Ganze Einkaufszentren sollen in Saudi-Arabien für andere Kunden geschlossen worden sein, damit Cristiano Ronaldo (41) mit seiner Familie ungestört shoppen kann – und das mehrfach. Das berichtet die dänische Zeitung B.T. über die Schließungen in dem Land, in dem der Fußballer seit 2023 lebt.

Bestätigt ist davon bislang nichts. Ronaldo, sein Management, der Klub Al-Nassr und die saudischen Behörden haben sich zu den Vorgängen nicht geäußert. Der Bericht stützt sich allein auf die Angaben der dänischen Zeitung; einen unabhängigen Beleg für die Schließungen gibt es nicht.

Offen bleibt auch, wer die Center jeweils schließen ließ und wer die Umsatzausfälle der Geschäfte trägt. Wie oft die Malls dichtmachten, wie lange und in welchen Städten, geht aus dem Bericht nicht hervor.

Öffentliche Einkaufszentren gehören allen Kunden. Schließt ein Center für eine Privatperson, kommen alle anderen nicht hinein – genau darin liegt der Streitpunkt, den der Bericht aufwirft.

Zwei Etagen im Ritz-Carlton

Ronaldo lebt seit seinem Wechsel zu Al-Nassr im Jahr 2023 mit Partnerin Georgina Rodríguez (32) und den Kindern in Saudi-Arabien. Zuerst wohnte die Familie in einer zweistöckigen Königssuite im Ritz-Carlton in Riad, heute in einem vom Verein gestellten Anwesen im Nobelviertel Al-Muhammadiyah.

Dazu kommt weiterer Luxus: Ronaldo soll zusätzlich in Immobilien in Saudi-Arabien investiert haben, unter anderem am Roten Meer. Verdienen soll er dort geschätzt rund 268 Millionen Euro pro Jahr. Bekannt ist auch Ronaldos Sammlung von Millionen-Autos.

Der Andrang um ihn ist kein saudisches Phänomen. Bei Länderspielreisen nach Skandinavien versammelten sich Fans in Kopenhagen und Malmö, um den Fußballer zu sehen – ein Hinweis darauf, warum sein Alltag kaum ohne Abschirmung abläuft.

Vertrag bis 2027

Im Juni 2026 verlängerte Ronaldo nach langer Spekulation seinen Vertrag bei Al-Nassr bis 2027. Seit 2023 ist Saudi-Arabien sein Lebensmittelpunkt – der Klub und das Land präsentieren den Ausnahmefußballer seither als Aushängeschild.

Der neue Vertrag bindet ihn bis 2027. Was danach kommt, ist offen – für 2027 hat er sein Karriereende angekündigt.

Ronaldos Weg nach Saudi-Arabien

  1. 2023
    Wechsel zu Al-Nassr

    Cristiano Ronaldo verlässt Europa und verlegt seinen Lebensmittelpunkt mit der Familie nach Riad.

  2. 2023
    Vom Ritz-Carlton ins Nobelviertel

    Zuerst wohnt die Familie in einer zweistöckigen Königssuite im Ritz-Carlton in Riad, später in einem vom Verein gestellten Anwesen im Viertel Al-Muhammadiyah.

  3. Juni 2026
    Vertragsverlängerung bis 2027

    Nach langer Spekulation verlängert Ronaldo sein Engagement bei Al-Nassr bis 2027.

  4. 3. Oktober 2026
    Bericht über Schließungen

    Die dänische Zeitung B.T. berichtet, dass in Saudi-Arabien mehrfach ganze Einkaufszentren für Ronaldo und seine Familie geschlossen wurden.

Was das für Kunden bedeutet

Wer in Riad zur falschen Stunde in eine Mall will, könnte vor verschlossenen Türen stehen – so jedenfalls schildert es der Bericht. Ob ein Center überhaupt für eine Privatperson geschlossen werden darf und wer die Ausfälle ersetzt, ist ungeklärt.

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Solange sich Ronaldo, Al-Nassr oder die saudischen Behörden nicht äußern, bleibt der Bericht unbestätigt. Für Kunden in Riad bleibt die Frage offen, wie viele Einkaufszentren noch für einen einzigen Star schließen – und wer ihnen das vorher sagt.