Prinz Alexander (10) fährt Kart – der Privatbesuch wird öffentlich
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Royals unter Beobachtung

Prinz Alexander (10) fährt Kart – der Privatbesuch wird öffentlich

Prinz Alexander, zehn Jahre alt, ist nur selten öffentlich zu sehen. Ende September saß er beim Prins Carl Philips Racing Pokal selbst im Kart – das Königshaus wertet den Termin als privaten Familienbesuch, die Fotos von der Strecke machen ihn zum öffentlichen Thema.

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Prinz Alexander ist nur selten öffentlich zu sehen – Ende September saß er im Rennkart. Am Samstag, 26. September 2026, startete der zehnjährige Sohn von Prinz Carl Philip in der Micro-Klasse des Prins Carl Philips Racing Pokal am Gelleråsen Arena in Karlskoga, wie der Bericht über Alexanders Kartstart in Gelleråsen festhält. Es war sein zweiter Start bei dem Turnier, das sein Vater 2013 gegründet hat.

Das schwedische Königshaus kommunizierte den Termin nicht als offiziellen königlichen Auftritt, sondern als privaten Familienbesuch am Rande eines Nachwuchsturniers. Öffentlich wurde er dennoch: Mehrere Medien berichteten mit Fotos von der Strecke. Nicht ein sportliches Ergebnis stand im Zentrum, sondern der Zehnjährige selbst, der sonst kaum zu sehen ist.

Vor dem Rennen brachte Carl Philip seinem Sohn persönlich den Helm – ein auffälliges Modell in Orange, Gelb und Schwarz, wie das schwedische Magazin Svensk Damtidning berichtete. Am Streckenrand drückte auch der fünfjährige Prinz Julian die Daumen. Für ihn, der noch zu jung für ein eigenes Kart ist, stand das Herumlaufen im Vordergrund: Fotos zeigen ihn dick eingepackt an der Seite des Vaters über regennassen Asphalt stapfen.

Trophäen für sechs Wochenend-Sieger

Am Sonntag, 27. September 2026, kehrten Carl Philip, Alexander und Julian nach Gelleråsen zurück und verfolgten Halbfinals und Finals. Am Nachmittag überreichte der Prinz Medaillen, Trophäen und Urkunden an die sechs Sieger des Wochenendes, hielt eine kurze Ansprache und dankte den Teilnehmern und Helfern. Die Preisträger posierten anschließend gemeinsam mit ihm, seine Söhne sahen zu.

Die Micro-Klasse, in der Alexander antrat, ist die Einsteigerklasse für Kinder und in Schweden offiziell ab acht Jahren zugänglich. Der Zehnjährige ist das älteste von vier Kindern von Prinz Carl Philip und Prinzessin Sofia.

Nach dem Rennen balgten sich die Brüder spielerisch, während ihr Vater die Fahrt mit seinem ältesten Sohn nachbesprach. Zuvor hatten Vater und Sohn ein Rennkart aus nächster Nähe in Augenschein genommen und sich mit einem Teammitglied unterhalten, wie die Bilder vom Kart-Wochenende mit Alexander und Julian zeigen.

Sofia und zwei Kinder blieben zu Hause

Prinzessin Sofia, der neunjährige Prinz Gabriel und die einjährige Prinzessin Ines waren in Gelleråsen nicht dabei – sie blieben nach übereinstimmenden Berichten zu Hause. Sofia war erst wenige Tage zuvor nach der Babypause wieder bei einem königlichen Termin in Stockholm aufgetreten.

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Ein Turnier als Vermächtnis des Vaters

Der Prins Carl Philips Racing Pokal ist das sportliche Herzensprojekt des Prinzen, der selbst halbprofessionell Rennen fährt. Der Wettbewerb richtet sich an junge Kart-Talente und soll ihnen Wettkampferfahrung in professionellem Umfeld ermöglichen; ausgetragen wird er mit dem schwedischen Motorsportverband und dem Porsche Carrera Cup Scandinavia. Was ihm das Fahren selbst bedeutet, hat Carl Philip öffentlich beschrieben:

„Mama ist ein wenig besorgt. Das Rennfahren ist wie eine Oase für mich. Ich kann herkommen und ich selbst sein, es fühlt sich an, als wäre ich wie alle anderen. Ich fühle mich nicht gehemmt, weil ich der Prinz bin; daran denke ich während des Rennens nicht – es geht nur darum, so schnell wie möglich zu fahren.“
Carl Philip, Prinz von Schweden, Herzog von Värmland

Ausgefahren wird das Turnier auf der längsten Kart-Rennstrecke Schwedens: Der 1.257 Meter lange Kurs liegt auf dem ältesten permanenten Motorsportkurs des Landes und wurde 2023 mit Prinz Carl Philip eröffnet. Der Prinz nannte es damals interessant und inspirierend, an einer Anlage mitzuwirken, auf der er während seiner Karriere so oft trainiert und Wettkämpfe bestritten habe. Seit 2023 gehört auch der Kinder-Erlebnistag Barnens Motordag dazu.

Kartfahren als Familiensache

Bereits 2025 hatte Alexander beim Prins Carl Philips Racing Pokal sein Kart-Debüt gegeben. Dass der älteste Sohn nun in die Rolle seines Vaters rückt, ist kein Zufall: Kartfahren ist bei den schwedischen Royals Familiensache, auch König Carl XVI. Gustaf gilt als Autoliebhaber. Ob Alexander künftig regelmäßig an den Start geht und das Königshaus den Rahmen dann als offiziellen Termin ausweist, ist offen.

Vom ersten Turnier 2013 zum zweiten Kartstart des Prinzen

  1. 2013
    Prinz Carl Philip gründet den Kart-Wettbewerb

    Der Prinz ruft den nach ihm benannten Nachwuchswettbewerb ins Leben, der heute mit dem schwedischen Motorsportverband und dem Porsche Carrera Cup Scandinavia ausgetragen wird.

  2. 19. April 2016
    Prinz Alexander wird geboren

    Als erstes Kind von Carl Philip und Sofia kommt Alexander Erik Hubertus Bertil zur Welt, der den Titel Herzog von Södermanland trägt.

  3. 2023
    Die Kartbahn in Gelleråsen öffnet

    Auf dem ältesten permanenten Motorsportkurs Schwedens entsteht die mit 1.257 Metern längste Kartstrecke des Landes; Carl Philip weiht sie mit ein. Neu ist auch der Kinder-Erlebnistag Barnens Motordag.

  4. 2025
    Alexanders Kart-Debüt

    Der damals Neunjährige startet erstmals beim Prins Carl Philips Racing Pokal; sein kleiner Bruder Julian schaut vom Streckenrand zu.

  5. 26. September 2026
    Zweiter Start in der Micro-Klasse

    Alexander fährt erneut mit, sein Vater bringt ihm den Helm in Orange, Gelb und Schwarz, Bruder Julian ist an der Strecke.

  6. 27. September 2026
    Trophäen für sechs Sieger

    Nach Halbfinals und Finals überreicht Carl Philip Medaillen, Trophäen und Urkunden an die sechs Wochenend-Sieger – vor den Augen seiner Söhne.