Sturzflut in Madrigueras tötet 102 Jahre alte Frau
Bild: KI-generiert
Unwetter in Spanien

Sturzflut in Madrigueras tötet 102 Jahre alte Frau

In Madrigueras in der Provinz Albacete fielen in rund zweieinhalb Stunden etwa 142 Liter Regen pro Quadratmeter. Eine 102 Jahre alte Frau starb in ihrem Haus, rund 90 Menschen mussten aus den Fluten gerettet werden.

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In Madrigueras in der spanischen Provinz Albacete ist eine 102 Jahre alte Frau tot in ihrem Haus aufgefunden worden. Das Wasser stand darin mehr als einen Meter hoch. In der Gemeinde fielen am 2. Oktober binnen rund zweieinhalb Stunden etwa 142 Liter Regen pro Quadratmeter. Für die Menschen dort war es die schwerste Sturzflut seit den 1950er Jahren, wie dem Bericht der Deutschen Welle über die Sturzflut zu entnehmen ist.

Fahrzeuge wurden von den Wassermassen mitgerissen, Straßen und Häuser standen unter Wasser. Die Gemeinde liegt im Südosten Spaniens, in der Provinz Albacete. Wie viele Gebäude in Madrigueras beschädigt wurden und ob weitere Menschen zu Schaden kamen, war zunächst unklar.

Rund 90 Menschen aus den Fluten geholt

Rund 90 Menschen mussten nach der Sturzflut gerettet werden. Wie aus dem Bericht der RTVE über die Rettungseinsätze hervorgeht, holten die Einsatzkräfte die meisten von ihnen aus überfluteten Wohnhäusern. Für die 102 Jahre alte Frau kam jede Hilfe zu spät: Sie wurde tot in ihrem Haus gefunden.

Die Behörden in Albacete weiteten ihre Warnungen auf die angrenzende Comarca Manchuela aus. Wie viele der rund 90 Geretteten verletzt wurden und wie viele Häuser unbewohnbar sind, blieb zunächst offen. Die Rettungskräfte zählten bislang ein Todesopfer.

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Höchste Warnstufe Rot in Teilen Spaniens

Die nationalen Wetterdienste riefen für Teile Spaniens zeitweise die höchste Warnstufe Rot aus, darunter für Katalonien. In rund 15 Regionen des Landes galten Warnungen vor Starkregen, Hagel und schweren Gewittern.

In Tarragona galt zeitweise die Notfallstufe; die Behörden ordneten an, dass die Menschen in Gebäuden Schutz suchen. In Teilen Spaniens retteten sich Menschen auf Autodächer, um den Fluten zu entkommen. Binnen zwei Tagen kamen in Teilen des Landes bis zu 273 Liter Regen pro Quadratmeter zusammen.

Neuer Regen für das Wochenende angekündigt

Für das Wochenende wurden über Spanien neue Schauer und Gewitter erwartet. Offen blieb in Madrigueras, wie viele Häuser nach der Flut unbewohnbar sind und wie hoch der Schaden ausfällt. Für die Gemeinde könnte damit neuer Regen dazukommen.

Die Zahl der Toten lag bislang bei einer. Ob es dabei bleibt, hängt auch davon ab, ob die Rettungskräfte in den überfluteten Häusern weitere Menschen finden. Am Wochenende entscheidet sich zudem, ob die Region erneut Regen abbekommt.