Trump genehmigt Erschießungskommando für Fort-Hood-Attentäter Hasan
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Todesstrafe

Trump genehmigt Erschießungskommando für Fort-Hood-Attentäter Hasan

Nidal Hasan tötete 2009 in Fort Hood 13 Menschen. Jetzt hat Präsident Trump genehmigt, dass der verurteilte Attentäter von einem Erschießungskommando des US-Heeres hingerichtet wird – die erste Militärhinrichtung seit 1961.

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13 Menschen tötete Nidal Hasan 2009 auf dem Armeestützpunkt Fort Hood, nun soll er selbst erschossen werden. Präsident Donald Trump hat die Hinrichtung des Fort-Hood-Attentäters genehmigt. Das Pentagon bestätigte die Entscheidung am 5. Oktober 2026.

Wie Pentagon-Sprecher Sean Parnell mitteilte, hatte Verteidigungsminister Pete Hegseth die Vollstreckung durch Erschießen empfohlen, Trump habe zugestimmt. Wann und wo das Erschießungskommando antritt, legt demnach der Heeresminister fest.

Für Parnell ist der Fall mit der Genehmigung abgeschlossen – seine Begründung lässt keinen Zweifel an der Haltung des Verteidigungsministeriums:

„Der Tag des Gerichts für Hasan ist endlich gekommen.“
Sean Parnell, Sprecher des US-Verteidigungsministeriums

Der Anschlag von Fort Hood

Hasan war Major und Armeepsychiater, als er am 5. November 2009 im Soldier Readiness Center von Fort Hood in Texas das Feuer eröffnete. 13 Menschen starben, mehr als 30 wurden verletzt. Zivilpolizisten schossen den Schützen an und nahmen ihn fest.

Vier Jahre später verurteilte ihn ein Militärgericht in allen Anklagepunkten: 13-facher vorsätzlicher Mord, 32-facher versuchter Mord. Hasan verteidigte sich selbst und erklärte, „die Beweise werden eindeutig zeigen, dass ich der Schütze bin“. Die Tat gilt als von der Ideologie von al-Qaida inspiriert.

Am 28. August 2013 setzte das Gericht das Strafmaß auf Tod fest. Vollstreckt wurde es bis heute nicht.

Von Fort Hood bis zur Genehmigung

  1. 5. November 2009
    Anschlag in Fort Hood

    Hasan tötet im Soldier Readiness Center 13 Menschen und verletzt mehr als 30 weitere.

  2. 7. August 2013
    Prozessbeginn

    Das Militärverfahren gegen Hasan beginnt, er verteidigt sich selbst.

  3. 23. August 2013
    Schuldig in allen Punkten

    Das Gericht befindet Hasan des 13-fachen Mordes und des 32-fachen versuchten Mordes für schuldig.

  4. 28. August 2013
    Todesurteil

    Das Militärgericht setzt das Strafmaß auf Tod fest.

  5. April 2026
    Neue Hinrichtungsmethoden

    Die Trump-Regierung erweitert die zulässigen Methoden auf Bundesebene um Erschießen, Stickstoffgas und elektrischen Stuhl.

  6. 5. Oktober 2026
    Trump genehmigt Erschießungskommando

    Verteidigungsminister Hegseth empfiehlt die Vollstreckung durch Erschießen, Präsident Trump stimmt zu.

Erste Militärhinrichtung seit 1961

Eine Vollstreckung wäre die erste Militärhinrichtung seit 1961 – damals wurde der Soldat John Bennett gehängt. Zuletzt setzte das US-Militär im November 1945 ein Erschießungskommando ein.

Trump selbst sagte zu der geplanten Vollstreckung nur: „Es sollte nicht sehr schwierig sein.“ Offen bleibt bislang, ob das Kommando in Texas, auf einem anderen Stützpunkt oder in einem Bundesgefängnis antreten soll.

Debatte nach gescheiterter Hinrichtung

Erst im April 2026 hatte die Trump-Regierung die zulässigen Hinrichtungsmethoden auf Bundesebene erweitert – um Erschießen, Stickstoffgas und den elektrischen Stuhl. Das Erschießungskommando ist damit nicht länger nur eine Option einzelner Bundesstaaten.

Habeas Corpus kann Jahre kosten

Rechtlich ist nichts endgültig. Hasan kann gegen die Vollstreckung mit einer Habeas-Corpus-Beschwerde vor zivilen Bundesgerichten vorgehen und das Verfahren damit möglicherweise um Jahre verzögern.

Die Militärvorgaben setzen dennoch einen Zeitrahmen: Frühestens 60 und spätestens 150 Tage nach der Genehmigung durch den Präsidenten soll die Hinrichtung erfolgen.

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Ort und Termin stehen noch nicht fest; festlegen soll sie der Heeresminister. Ob das Erschießungskommando innerhalb des vorgesehenen Fensters tatsächlich antritt, entscheiden damit auch die Gerichte – und nicht allein das Weiße Haus.