Shakira verlangt, dass Piqué für die Söhne nach Miami reist
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Sorgerecht

Shakira verlangt, dass Piqué für die Söhne nach Miami reist

Seit dem Umzug nach Miami reisen Milan und Sasha für kurze Ferien nach Barcelona. Shakira will, dass Piqué künftig den Weg übernimmt – vor Gericht kam am 6. Oktober keine Einigung zustande.

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Shakira (49) will nicht länger hinnehmen, dass ihre beiden Söhne für jede kurze Schulferienwoche den Atlantik überqueren. Vor dem Familiengericht in Barcelona verlangt sie, dass Gerard Piqué künftig selbst nach Miami reist, um Milan und Sasha zu sehen. Am 6. Oktober standen sich beide Seiten dort gegenüber – eine Einigung gab es nicht.

Der Antrag betrifft die kurzen Ferienfenster im Schuljahr. Statt dass die Kinder jeweils für wenige Tage von Miami nach Barcelona fliegen, soll der Vater die Strecke zurücklegen. Nach Darstellung ihres Anwaltsteams geht es nicht darum, die Zeit mit dem Vater zu verkürzen, sondern die Reisestrecke anders zu verteilen – wie Shakiras Antrag auf geteilte Reisewege beschreibt.

Verhandelt wurde vor dem Juzgado de Primera Instancia nº 18, der Familienkammer in Barcelona, die 2022 bereits die Betreuungsvereinbarung des früheren Paares ratifiziert hatte. Shakira erschien gegen 10 Uhr mit ihrer Anwältin Carmen Varela. Piqué kam ebenfalls, ließ sich aber erneut von seinem Anwalt Ramón Tamborero vertreten.

Keine Annäherung im Gerichtssaal

Nach dem Bericht von La Vanguardia zum ergebnislosen Verhandlungstag verhandelten beide Seiten bis zuletzt – unter Beteiligung der Richterin und der Staatsanwaltschaft. Eine Einigung kam nicht zustande; aus dem angesetzten Termin wurde eine Verhandlung. Eine Entscheidung fiel nicht.

Piqués Seite äußerte sich danach knapp: Sein Anwalt Tamborero erklärte, man mache keine Angaben zum Verfahren. Piqué verließ das Gericht allein und ohne Erklärung.

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Shakira will die Reisebelastung teilen

Shakiras Anwaltsteam betont in einem Kommuniqué, es gehe nicht darum, die Zeit der Kinder mit dem Vater zu verringern. Das Ziel sei, die Anstrengung der Wege zwischen Miami und Barcelona nicht allein auf den Söhnen lasten zu lassen, sondern sie zu teilen.

„Ihr Ziel ist, dass die Anstrengung der Wege zwischen Miami und Barcelona nicht allein auf ihnen lastet, sondern geteilt wird.“
Shakira, Sängerin, in einem Kommuniqué ihres Anwaltsteams

Zur Begründung führt ihr Team den Alltag der Kinder an: So könnten Milan und Sasha ihre schulische, soziale und familiäre Routine während der Ferien länger halten. Kurze Transatlantikflüge für wenige Tage brächten zudem den Zeitversatz durcheinander. Shakira nennt das eine Frage des emotionalen, körperlichen und schulischen Wohlergehens.

Vom Umzug nach Miami bis zum Gerichtstermin

Der Streit hat eine lange Vorgeschichte. Milan und Sasha wurden in Barcelona geboren, 2022 einigten sich die Eltern nach mehr als zwölf Jahren Beziehung auf die Betreuung, 2023 zog Shakira mit den Söhnen nach Miami. Seitdem liegt der Atlantik zwischen den Wohnorten der Familie.

Von der Geburt in Barcelona zum neuen Gerichtstermin

  1. 22. Januar 2013
    Milan wird geboren

    Sohn Milan kommt in Barcelona zur Welt.

  2. 29. Januar 2015
    Sasha wird geboren

    Zweiter Sohn Sasha wird ebenfalls in Barcelona geboren.

  3. Juni 2022
    Trennung nach zwölf Jahren

    Shakira und Gerard Piqué geben das Ende ihrer Beziehung bekannt.

  4. November/Dezember 2022
    Einigung und Ratifizierung

    Nach langen Verhandlungen einigen sich beide auf die Betreuung der Söhne und ratifizieren die Vereinbarung vor dem Familiengericht Nr. 18 in Barcelona.

  5. April 2023
    Umzug nach Miami

    Shakira zieht mit Milan und Sasha von Barcelona nach Miami.

  6. 6. Oktober 2026
    Verhandlung ohne Einigung

    Beide Seiten erscheinen vor dem Familiengericht Nr. 18; eine Einigung und eine Entscheidung bleiben aus.

Shakira bleibt bis zum 12. Oktober in Spanien

Der Termin fällt in Shakiras Aufenthalt in Spanien. Wegen ihrer „Las Mujeres Ya No Lloran World Tour“ hält sie sich derzeit im Land auf; ihre Residenz in Madrid umfasst 13 Konzerte und endet am 12. Oktober, sechs Tage nach der Verhandlung.

Offen ist, ob die Richterin Shakiras Antrag folgt und Piqué künftig zu den Reisen nach Miami verpflichtet. Ebenso offen ist, ob sich beide Seiten außerhalb des Gerichtssaals noch einigen. Bis dahin bleibt der Streit um die Ferienregelung ungelöst.