Kim Virginia Grey fürchtet 50 Anzeigen nach Zoff mit Ex-Management
Kim Virginia Grey (31) rechnet nach „Promi Big Brother“ mit rechtlichen Konsequenzen: Im Garten erzählte sie an Tag 2 von einem Nervenzusammenbruch und bis zu 50 Anzeigen. Ihr Ex-Management droht derweil mit einer Abrechnung.
Kim Virginia Grey (31) fürchtet, dass der Streit mit ihrem früheren Management nach der Show bei ihr landet. An Tag 2 der 14. Staffel von „Promi Big Brother“ erzählte die Reality-Darstellerin am 6. Oktober im Garten, sie rechne mit rechtlichen Konsequenzen: „Jetzt muss ich gucken, vielleicht komme ich hier raus und habe 50 Anzeigen…“
Der Streit ist kein Gesprächsthema von gestern: Zwei Tage vor der Szene im Garten war öffentlich geworden, dass Kim Virginia und ihr Mann Nikola Grey nicht mehr mit ihrer Agentur zusammenarbeiten. Der Zoff mit ihrem Management war damit schon vor dem Einzug ein Thema – im Container wurde nun sichtbar, wie sehr er sie belastet.
„Mein Manager wurde auseinandergenommen, habe ich gehört. Jetzt ist es so, dass wir Streit haben. Ich hatte einen richtigen Nervenzusammenbruch, ich bin hier schon weinend angekommen. Wir hatten so einen Stress.“
Kim Virginia Grey, Reality-TV-Darstellerin und PBB-Bewohnerin
Worum es in dem Konflikt geht, ließ sie offen. Bei ihren Mitbewohnern löste ihr Bericht unterschiedliche Reaktionen aus: René „Redo“ Dost (57) reagierte überrascht („Ach wirklich?“), Kim Virginia selbst stellte klar: „Ich könnt’s mir nicht schlimmer vorstellen.“
Die beiden waren erst am 5. Oktober als Überraschungsbewohner in den Container eingezogen. Der Auftakt der 14. Staffel erreichte 13,9 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen.
Spott von Maurice Dziwak
Deutlich weniger Mitgefühl kam aus dem Haus selbst. Maurice Dziwak, Reality-Star und Mitbewohner der 14. Staffel, nahm die Neu-Bewohnerin direkt aufs Korn – der „Kölner Stadt-Anzeiger“ spricht von der ersten Lästerattacke gegen Kim Virginia.
„Kam hier an wie die Freiheitsstatue und jetzt ist sie ein Gartenzwerg.“
Maurice Dziwak, Reality-Star und PBB-Mitbewohner
Der Spott war offenbar kein Ausrutscher. Dziwak legte nach: „Ich sag mal so: Wenn man große Töne spuckt, muss man dem auch Taten folgen lassen.“ Für die 31-Jährige kommen die Spitzen aus dem Haus zu einer unruhigen Lage dazu: Draußen läuft der Streit mit dem Ex-Management, drinnen der Spott der Mitbewohner.
Ex-Management kündigt Abrechnung an
Dieser Streit begann zwei Tage vor der Gartenrunde. Am 4. Oktober wurde bekannt, dass Kim Virginia und Nikola Grey sich von ihrer Agentur MeBa Stars getrennt haben – das Ende der Zusammenarbeit mit dem Management wurde nur Stunden vor der offiziellen Bestätigung für „Promi Big Brother“ publik. Verkündet wurde es über Nikolas Instagram-Profil durch Kims beste Freundin, die die Accounts bis zum Showende betreut.
Das Ex-Management reagierte am selben Tag. MeBa Stars zeigte in Instagram-Storys ein zerrissenes Dokument und schrieb: „Jetzt wird abgerechnet!“ Dazu hieß es: „Wir waren loyal. Wir wurden unterschätzt. Und jetzt geht es nur noch um eines: Gerechtigkeit.“ Angekündigt wurde eine „Namensliste für die Abrechnung“ mit 32 Namen aus der Reality-Szene.
Sat.1 bestätigte die beiden anschließend als Bewohner der 14. Staffel. In den Kommentarspalten formierte sich ein Boykott-Aufruf gegen die Teilnahme des Paares. Der Sender ließ sich davon nicht beirren und verwies auf die Gleichbehandlung aller Bewohner – der Sender hält an Kim Virginia fest.
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Quoten und offene Fragen
Die Tag-2-Folge erreichte 1,11 Millionen Zuschauer und 12,3 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen. Der Auftakt am Vortag hatte in dieser Zielgruppe noch 13,9 Prozent geholt.
Offen bleibt das Wesentliche: Worum es in dem Streit mit dem Ex-Management geht und worauf sich die befürchteten Anzeigen beziehen, hat Kim Virginia in der Gartenrunde nicht gesagt. Auch ob MeBa Stars die angekündigte Liste mit 32 Reality-Namen tatsächlich veröffentlicht, ist bislang nicht bekannt.
Sicher ist nur der Kalender: Kim Virginia und Nikola Grey bleiben bis zum Finale am 19. Oktober im Container, dann fällt die Entscheidung über die Siegprämie von 100.000 Euro. Für die 31-Jährige ist die Show damit mehr als ein Spiel – sie könnte den Container als Gewinnerin verlassen oder mit einer ganzen Reihe von Anzeigen.