Francesca Morgese erzählt bei Promi Big Brother vom Krebstod ihrer Mutter
Im Garten von „Promi Big Brother“ schildert Francesca Morgese, wie ihre krebskranke Mutter sie als Kind auf ihren eigenen Tod vorbereitete. Auslöser ist Nikola Greys Bericht über seine schwer kranke Schwester – der 30-Jährige bricht in Tränen aus.
Francesca Morgese (28) war sieben Jahre alt, als ihre Mutter an Krebs starb. Im Garten von „Promi Big Brother“ erzählt sie jetzt, wie die Kranke sie und ihre jüngere Schwester auf ihren eigenen Tod vorbereitete. Angefangen hat das Gespräch ein anderer Bewohner.
Auslöser ist Nikola Grey (30). Er hatte von seiner 34 Jahre alten Schwester berichtet, die seit der Geburt schwer behindert ist und bei der die Ärzte zusätzlich einen Tumor gefunden haben. Die ungewisse Lebenserwartung macht ihn fassungslos – Nikola Greys Tränen um seine kranke Schwester hatte die Sendung zwei Tage zuvor gezeigt.
„Ich habe noch nie jemanden verloren.“
Nikola Grey, Reality-Star bei „Promi Big Brother“
Morgese kennt dieses Gefühl. Ihre Mutter erkrankte, als die Tochter klein war: Die Krankheit begann am Rücken, befiel später die Brust und breitete sich bis zum Herzen aus. Im letzten Jahr saß die Mutter im Rollstuhl. Als sie starb, war Francesca sieben.
Sie wollte mich nicht alleine lassen
Die Ärzte rieten der Frau wegen der Krebserkrankung von Kindern ab. Francesca kam trotzdem zur Welt, eineinhalb Jahre später ihre Schwester. Morgese erklärt diesen Entschluss mit der Angst der Mutter, ihr ältestes Kind allein zurückzulassen. „Sie wollte mich nicht alleine lassen. Sie wollte, dass auch ich nicht alleine bin“, sagt sie.
„Ich sage immer, ich hatte Glück im Unglück. Es klingt ganz komisch, aber meine Mama ist gestorben, da war ich sieben.“
Francesca Morgese, Reality-Star bei „Promi Big Brother“
Vor allem aber bereitete die Sterbende ihre Töchter vor. „Sie hat uns gesagt: Mama geht bald an einen schönen Ort, dann muss sie ihre Sachen packen“, erinnert sich Morgese – wie ihre Mutter ihr den eigenen Tod erklärte. Ihrem Ehemann legte sie ans Herz, nach ihrem Tod wieder eine Partnerin zu finden. Sie bot sogar an, bei der Suche zu helfen.
Von der Mutter bleibt keine Stimme, kein Lachen
Viel ist nicht geblieben. „Ich weiß nicht, wie sie lacht. Ich kenne ihre Stimme nicht. Ich weiß leider nichts mehr von ihr. Ich war zu klein“, sagt Morgese in ihrer Schilderung vom Krebstod der Mutter. An die vorbereitenden Sätze der Mutter erinnert sie sich dagegen bis heute genau.
Nikola Grey rührt das zu Tränen, auch Nina Bridney (23) hält es nicht trocken. „Ich muss weinen, wenn du das erzählst“, sagt sie zu Morgese. Für Grey, der nach eigener Aussage noch nie einen Menschen verloren hat, wird die Angst um die eigene Schwester in diesem Moment sehr konkret.
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Woche eins der 14. Staffel
Die Szene fällt in die 14. Staffel, die am 5. Oktober um 20:15 Uhr in SAT.1 und bei Joyn startete; der 24-Stunden-Livestream läuft parallel. Zwei Tage später hatte Grey in Folge 3 unter Tränen von seiner Schwester erzählt. Am 10. Oktober, fünf Tage nach dem Start, fällt das Gespräch über den Krebstod.
Francescas Weg bis zur Gartenszene
19. Juli 1998
Francesca Morgese wird geboren
um 2005
Der Tod der Mutter
Die an Krebs erkrankte Mutter stirbt; die Tochter ist sieben Jahre alt. Eine Woche zuvor war die Familie umgezogen.
2020
Sieg in der Schweizer Version von „Der Bachelor“
5. Oktober 2026
Start der 14. Staffel
Um 20:15 Uhr in SAT.1 und bei Joyn, zeitgleich startet der 24-Stunden-Livestream.
7. Oktober 2026
Nikola Grey spricht über seine Schwester
In Folge 3 berichtet er unter Tränen von der schwer behinderten Schwester und dem entdeckten Tumor.
10. Oktober 2026
Das Gespräch im Garten
Morgese erzählt Nikola Grey und Nina Bridney, wie ihre Mutter sie auf ihren eigenen Tod vorbereitete.
Morgese, geboren 1998 und 2020 Gewinnerin der Schweizer Version von „Der Bachelor“, kennt das Format der Selbstoffenbarung. Über ihre Stiefmutter sagt sie: „Ich habe alles zuhause gemacht für diese Stiefmutter, es war echt wie so eine Cinderella-Story.“
Offen bleibt, wie Grey die Nachricht über den Tumor seiner Schwester verarbeitet. Er selbst hat die Frage gestellt, die über diesem Gespräch steht: „Ich wünsche mir, dass sie 80 Jahre, 100 Jahre lebt. Aber wie geht man damit um, wenn man so eine Nachricht bekommt?“