Ben Affleck legt Wochenwechsel-Sorgerecht mit Jennifer Garner offen
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Ben Affleck legt Wochenwechsel-Sorgerecht mit Jennifer Garner offen

Ben Affleck und Jennifer Garner wechseln sich bei ihren drei Kindern wochenweise ab – das hat Affleck jetzt selbst erzählt. Kurz darauf erklärte er sich im NBC-Interview zum schlechteren Elternteil: B+.

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Ben Affleck (54) und Jennifer Garner (54) teilen die Betreuung ihrer drei Kinder wochenweise auf: eine Woche bei ihm, eine Woche bei ihrer Mutter. Affleck hat dieses Modell jetzt selbst öffentlich gemacht – und sich dabei zum schlechteren Elternteil erklärt.

Anlass ist Afflecks Variety-Interview über Sorgerecht und Karriere, das am 7. Oktober 2026 erschien. Darin beschreibt er seinen Alltag mit Violet (20), Fin (17, früher Seraphina) und Samuel (14) so konkret wie nie zuvor.

„Ich arbeite hart, und dann gehe ich nach Hause und hole die Kinder von der Schule ab. Wir essen zu Abend, wenn sie Lust haben, mit mir abzuhängen. Sie sind eine Woche bei mir, dann eine Woche bei ihrer Mutter.“
Ben Affleck, Schauspieler und Regisseur

Den Respekt vor seiner Ex-Frau schiebt er direkt hinterher: Die Kinder hätten „eine tolle Sache mit ihrer Mutter laufen, für die ich auch wirklich sehr, sehr dankbar bin“.

Ein Vater, der sich selbst kleinredet

Wenige Tage später folgte das zweite Gespräch, diesmal ganz auf das Leben nach der Trennung zugeschnitten. In Vorabausschnitten des NBC-Programms „Sunday TODAY with Willie Geist“, das am 11. Oktober 2026 ausgestrahlt wurde, verglich Affleck seine Erziehungsleistung mit der von Garner – und schnitt bewusst schlecht ab.

„Ihre Mutter ist großartig und gibt mir immer das Gefühl, dass ich ein bisschen zu kurz komme.“
Ben Affleck, Schauspieler und Regisseur

Seinen Kindern sage er, er sei „etwa 75 Prozent so gut wie eure Mutter“. Die konterten: „Vielleicht 40 Prozent.“ Affleck nahm das Urteil mit Humor: „Ich gebe mein Maximum. Wow, B+!“ Über die Ausschnitte berichtete unter anderem wie E! News über Afflecks B+-Elternzeugnis berichtet bereits am 10. Oktober.

Trotz der Selbstironie betont Affleck den Respekt vor seiner Ex-Frau: „Ich respektiere sie. Ich glaube, das Wichtigste ist dieser gegenseitige Respekt – dass man mit dieser Person auskommt.“ Er sei ihr dankbar.

Dreharbeiten nur noch in Los Angeles

Affleck verknüpft sein Familienleben direkt mit beruflichen Entscheidungen. „Ich bin geschieden, ich habe geteiltes Sorgerecht, und ich will diese Jahre nicht verpassen. Meine Kinder sind hier, und ihr Leben fliegt nur so vorbei“, sagte er im Variety-Interview.

Für Drehs nach Shreveport oder New Mexico zu gehen, komme für ihn nicht infrage. Er sei „froh“, diese Wahl treffen zu können – in Los Angeles arbeiteten schließlich „die besten Teams der Welt“. Das Wochenwechsel-Modell bindet ihn also nicht nur privat, sondern auch beruflich an die Stadt.

Der Film als Anlass für die Offenheit

Hintergrund der Äußerungen ist die Werbekampagne für seinen neuen Netflix-Film „Animals“, den Affleck inszeniert hat und in dem er an der Seite von Kerry Washington, Steven Yeun und Gillian Anderson spielt.

Im Variety-Gespräch ging es außerdem um seine Produktionsfirma Artists Equity, die er mit Matt Damon betreibt, um deren Netflix-Deal und einen neu aufgelegten Indie-Filmfonds. Schon zuvor hatte Affleck bei der Premiere von „Animals“ sein Dementi der Shakira-Gerüchte geliefert und klargestellt, dass er sich auf seine Kinder konzentriert.

Ein weiteres Detail aus dem Variety-Interview: Instagram sperrte Affleck eigenen Angaben zufolge zweimal – wegen „impersonating myself“, also weil er sich für sich selbst ausgegeben habe. Sein Konto habe damals sechs Follower gehabt.

Anerkennung zollte er sowohl Jennifer Lopez als auch Jennifer Garner für deren Social-Media-Arbeit: „Ich habe gesehen, wie beide Großartiges dabei leisten, Wert in diesen Räumen aufzubauen. Ich könnte das nicht.“

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Respekt statt Rosenkrieg

Hinter den beiden Auftritten steht ein Muster, das das frühere Hollywood-Traumpaar seit Jahren pflegt. Im Juni 2026 würdigte Garner Affleck öffentlich zum Vatertag: „Ich sehe, wie meine Kinder ihren Vater anhimmeln, und ich freue mich für sie.“ Im Juli 2026 nannte sie ihn gegenüber Entertainment Weekly „einen unglaublichen Co-Parent“, „wunderbar“ und einen „großartigen Partner“ in dieser Sache.

Dass dasselbe Modell auch im Streit enden kann, zeigt der öffentliche Streit um die Kinderbetreuung.

Affleck und Garner waren von 2005 bis 2018 verheiratet. 2015 gaben sie ihre Trennung bekannt, im Oktober 2018 wurde die Scheidung rechtskräftig. Garner ist inzwischen mit dem Tech-CEO John Miller liiert.

Vom Traumpaar zum Wochenwechsel

  1. Juni 2005
    Ben Affleck und Jennifer Garner heiraten

    Aus der Ehe gehen drei Kinder hervor.

  2. 2015
    Das Paar gibt die Trennung bekannt
  3. Oktober 2018
    Die Scheidung wird rechtskräftig
  4. Juni 2026
    Garner würdigt Affleck zum Vatertag

    „Ich sehe, wie meine Kinder ihren Vater anhimmeln, und ich freue mich für sie.“

  5. Juli 2026
    Garner nennt Affleck einen „incredible co-parent“

    Im Gespräch mit Entertainment Weekly nennt sie ihn „wunderbar“.

  6. 7. Oktober 2026
    Variety veröffentlicht das Interview

    Affleck legt das Wochenwechsel-Sorgerecht mit Garner erstmals öffentlich dar.

  7. 11. Oktober 2026
    NBC strahlt „Sunday TODAY with Willie Geist“ aus

    Darin vergleicht sich Affleck mit Garner und gibt sich die Note B+.

Ob Garner auf das 40-Prozent-Urteil reagiert, ist offen; weitere Stationen der „Animals“-Promotion stehen an. Für Affleck bleibt das Wochenmodell der Fixpunkt: eine Woche Dreharbeiten in Los Angeles, eine Woche Kinder von der Schule abholen.