Guido Maria Kretschmer bereut den Kauf teurer Tom-Ford-Stiefel
Guido Maria Kretschmer hat in London ein Paar Lackstiefel von Tom Ford gekauft – angestiftet von seinem Ehemann Frank Mutters. Der Preis beschäftigt ihn bis heute: Der Designer spricht von einem schlechten Gewissen.
Guido Maria Kretschmer (61) hat sich in London ein Paar Lackstiefel von Tom Ford (65) gekauft – und hadert seither mit dem Preis. Der Modedesigner und „Shopping Queen“-Moderator hat die Anschaffung selbst öffentlich gemacht und dabei nicht verschwiegen, dass sie ihn teuer zu stehen kam.
Die Sätze fielen am Rande der ABOUT YOU Opera Fashion Show „Trial of Human Desire“, die am 7. Oktober 2026 im Admiralspalast in Berlin lief. Dort sprach Kretschmer im Interview über die letzte Anschaffung, bei der er besonders tief in die Tasche gegriffen hatte.
Veröffentlicht wurde der Wortlaut am 11. Oktober 2026 in dem Bericht über den teuren Tom-Ford-Kauf; über eine Agentur wurde er von weiteren Nachrichtenportalen übernommen.
„Ich habe ein schlechtes Gewissen wegen des Kaufs, aber ich liebe die Stiefel trotzdem. Aber ich denke immer noch, es war schon sehr viel Geld.“
Guido Maria Kretschmer, Modedesigner und TV-Moderator
Bemerkenswert ist das bei einem Mann, der beruflich über Mode urteilt: Kretschmer bewertet als Designer und Moderator von „Shopping Queen“ regelmäßig Kleidung und Einkäufe. Bei seiner eigenen Anschaffung macht er aus dem schlechten Gewissen keinen Hehl.
Von Ehemann Frank reingequatscht
Wie es zu dem Kauf kam, schildert Kretschmer selbst. Nicht er habe die Stiefel gewollt, sondern sein Mann habe ihn in London dazu überredet.
„Ich war in London und mir wurde in ein Paar Lackstiefel von Tom Ford reingequatscht von meinem Frank.“
Guido Maria Kretschmer, Modedesigner und TV-Moderator
Der „Frank“ in diesem Satz ist Kretschmers Ehemann Frank Mutters. Die beiden sind seit den 1980er-Jahren liiert und seit 2018 verheiratet, wie der Bericht über Kretschmers Ehe mit Frank Mutters festhält.
Wie viel die Stiefel genau gekostet haben, verriet Kretschmer nicht. Klar ist nur, dass der Preis ihn bis heute beschäftigt – und dass er die Investition aussitzen will: „Ich trage sie bis zum Ende. Hoffentlich.“
Es ist nicht der einzige Kauf, bei dem der Designer im Rückblick mit der Summe ringt. Auf die Frage, welchen Kauf er bereue, fiel ihm noch ein zweites Designerstück ein: „Ich glaube, es war diese Jacke von einem befreundeten Designer aus Paris.“ Damit zählen die Stiefel aus London und die Jacke aus Paris zu den Anschaffungen, die selbst dem Modeexperten zu teuer waren.
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Der passionierte Kunde
Dass Kretschmer gern und ausgiebig einkauft, ist keine neue Facette. Im vergangenen Jahr erzählte er in seinem Podcast „Feinstoff“ im Gespräch mit Comedian Torsten Sträter, er sei in einem Supermarkt in Hamburg-Blankenese gleich zweimal zum „Kunden des Jahres“ gewählt worden.
Sein Rezept beschrieb er so: „Ich plaudere mit allen.“ Er merke sich die Geschichten der Menschen und frage nach – „Anton, was macht die Freundin? Was macht die Neurodermitis?“ Auch in der Arztpraxis sei er mehrfach als „Patient des Jahres“ aufgefallen.
Sechs Akte im Admiralspalast
Der Anlass für die Beichte war die zweite Ausgabe der „ABOUT YOU Opera“ unter dem Titel „Trial of Human Desire“ am 7. Oktober 2026 in Berlin. Die Show erstreckte sich über sechs Akte, in denen verschiedene Labels ihre Herbst-/Winterkollektionen präsentierten.
Neben Kretschmers gleichnamiger Marke waren unter anderem Levi Strauss & Co., Nike, LeGer by Lena Gercke, PUMA sowie Balea, ebelin und trend !t up von dm dabei. Zu den Gästen des Abends zählten Lena Gercke, Leonie Hanne und Caro Daur – und Kretschmer selbst.
Ob der Designer den genauen Preis der Tom-Ford-Stiefel jemals öffentlich macht, ließ er offen. Fest steht nur seine Zusage aus dem Admiralspalast: getragen werden die Stiefel – bis zum Ende, hoffentlich.