Jimi Blue Ochsenknecht reklamiert Snows Humor – Yeliz Koc widerspricht
Jimi Blue Ochsenknecht (34) sagt, Tochter Snow habe seinen Humor und seine Kreativität geerbt. Yeliz Koc (32) hält im selben Interview dagegen: Die Fünfjährige habe nichts von ihm – und leide unter seiner Abwesenheit.
Jimi Blue Ochsenknecht (34) sagt, seine Tochter Snow Elanie Koc (5) habe seinen Humor und seine Kreativität geerbt. Yeliz Koc (32) hält im selben Gespräch dagegen: Snow habe „nichts von Jimi“ – und leide darunter, dass der Vater nicht da ist. Zwei Eltern, ein Kind, zwei völlig verschiedene Bilder.
Anlass des Gesprächs ist die zweite Staffel der Reality-Doku „Yeliz & Jimi – We Are Family?!“, die seit dem 22. September auf Sky One läuft und über RTL+ und WOW abrufbar ist. Sie begleitet den Alltag der getrennten Eltern: Koc habe nach Darstellung des Portals „immer wieder was an Jimi auszusetzen“, Ochsenknecht versuche, mehr für Snow da zu sein. Das Interview mit dem OK! Magazin über seine Rolle als Vater erschien am 9. Oktober.
Auf die Frage, was das Schönste am Vatersein sei, antwortet Ochsenknecht: „Das Schönste am Vatersein ist für mich, dass man selbst wieder Kind sein darf.“ Kinder kennten viele Ängste noch nicht, trauten sich mehr und sähen die Welt „bunter, schöner und unschuldiger“. Er finde es „wunderschön, das Leben noch einmal durch die Augen meines Kindes sehen zu dürfen“.
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Der Vater sieht Humor und Kreativität als sein Erbe
Bei der Persönlichkeit seiner Tochter ist sich der Schauspieler und Musiker sicher. Snow habe seinen Humor und seine Kreativität geerbt, sagt er – und liefert gleich einen Beleg aus dem Familienalltag mit.
„Sie hat definitiv meinen Humor und meine Kreativität.“
Jimi Blue Ochsenknecht, Schauspieler und Musiker
Wenn Snow erzähle, jemand habe ihren Kumpel lustig genannt, dann stelle sie klar: „Der lustigste Mensch ist mein Papa.“ Gemeint sei er, ergänzt Ochsenknecht – und das berühre ihn „jedes Mal“. „Das ist natürlich sehr schön für mich.“
Die Mutter sieht mehr von sich im Kind
Yeliz Koc teilt diese Deutung nicht. Sie sagt im selben Interview: „Ich würde sagen, sie hat mehr von mir, weil sie einfach meine Werte mit erlebt und so geprägt wird.“
„Aber ich merke, ihr Verhalten, dadurch das Jimi nicht da ist, wie sehr sie leidet, sie ist aggressiv und sehr sensibel, sie weiß nicht wohin mit ihren Gefühlen. Aber sonst würde ich sagen, dass sie nichts von Jimi hat. Sie hat ein großes Herz!“
Yeliz Koc, Reality-Darstellerin
Der Vorwurf der Vernachlässigung und die Betonung des großen Herzens stehen in Kocs Aussage direkt nebeneinander. Damit beansprucht sie für sich, was das Kind ausmacht – und macht die Abwesenheit des Vaters zur Erklärung für dessen Verhalten. Am 12. Oktober griff der Boulevard die Aussagen auf, darunter der Bericht über Jimis Schwärmen von Tochter Snow.
Der Vater räumt Versäumnisse ein
Ochsenknecht, seit den „Wilden Kerlen“ als Kinderstar bekannt und heute auch als Musiker aktiv, benennt die Vergangenheit inzwischen selbst kritisch. Er wünsche sich, schon früher für die Kleine dagewesen zu sein. Und beim Vorwurf, sich nicht genug gekümmert zu haben, gibt er nach: „Dass ich mich nicht gut genug um Snow gekümmert habe. Diesen Vorwurf kann ich inzwischen auf jeden Fall nachvollziehen.“
Auch die Frage, wie nah der Vater am Alltag der Tochter lebt, wurde zuletzt öffentlich verhandelt. Im Juli wehrte er sich gegen die Kritik an seinem Umzug nach Dubai, wo er nach eigenen Angaben 2.400 Euro Miete für eine Villa zahlt, während Snow in Deutschland lebt. Die zweite Staffel der Doku läuft weiter – ob Vater und Mutter am Ende dasselbe Kind beschreiben, ist offen.