Christian Lell beschwert sich über Schulterklopfer von Axel Schulz
Ein Schulterklopfer von Axel Schulz reicht Christian Lell als körperlicher Angriff, er beschwert sich bei den Mitbewohnern. Gedeon Burkhard kontert mit einer Spitze aus dem Fußball – und die Schläge-Drohung, die Schulz zwei Tage zuvor ausgestoßen hatte, hängt weiter über dem Haus.
Ein Schulterklopfer von Axel Schulz (57) reicht Christian Lell (42) als körperlicher Angriff. Bei „Promi Big Brother“ beschwerte sich der Ex-Fußballer bei den Mitbewohnern, Schulz habe ihn angepackt. Wie Promiflash über Lells Eskalation im Container berichtet, sah Lell darin keinen Zufall.
„Ich packe mit an, aber pack du mich nicht mehr an.“
Christian Lell, Ex-Fußballer und Bewohner bei „Promi Big Brother“
Gedeon Burkhard (57) hält die Empörung für gespielt. Der Schauspieler hielt Lell entgegen, er habe „die theatralische Schwalbe noch in sich“ – im Fußball meint die Schwalbe das Vortäuschen eines Fouls. Burkhard dreht den Vorwurf damit gegen den, der ihn erhebt, und nutzt dafür Lells eigene Sportvergangenheit.
Die Drohung zwei Tage zuvor
Aufgeladen war die Stimmung schon vorher. In der Nacht zum 12. Oktober geriet Schulz mit Lell wegen einer angeblichen Fake-Lovestory mit Nina Bridney aneinander und drohte ihm Schläge. Eine Sprecherin von SAT.1 sprach danach von einer schnell beigelegten Auseinandersetzung.
„Du brauchst mich nicht zu vera***, komm mir hier jetzt nicht doof, sonst haue ich dir ein paar in die Fresse.“
Axel Schulz, Ex-Boxer und Bewohner bei „Promi Big Brother“
Einen Tag später, an Tag 9, sagte Schulz gegenüber Maurice Dziwak, er halte Abstand zu Lell – aus Sorge, eine zufällige Berührung könne als Gewaltvorwurf gegen ihn verwendet werden. Am Tag darauf kam es dann doch zu dieser Berührung, dem Schulterklopfer.
Schulz rudert zurück
Schulz selbst rückte die Drohung in ein anderes Licht – und lieferte die Begründung gleich mit.
„Handgreiflich wäre ich nie geworden, ich bin doch nicht bekloppt. Ich war Berufsboxer und das kann man einfach nicht machen.“
Axel Schulz, Ex-Boxer und Bewohner bei „Promi Big Brother“
Ein Berufsboxer könne sich Handgreiflichkeiten nicht erlauben, sagte Schulz. Wie Focus über Schulz' Rückzug nach der Drohung berichtet, ließ er die Worte nicht so stehen. Zwei Versionen desselben Wochenendes stehen damit nebeneinander: Lell, der sich bedrängt sieht, und Schulz, der jede Absicht bestreitet.
Lells Vorgeschichte im Container
Lell ist im Container kein unbeschriebenes Blatt. Im Streit mit der bereits ausgeschiedenen Tessa Bergmeier um Kim Virginia Grey wurde sein Verhalten als manipulativ beschrieben. Bergmeier berichtete nach ihrem Auszug von Herzrasen und Atemnot in Lells Nähe, wie Tessa Bergmeiers Schilderung nach dem PBB-Aus nachzeichnet.
„Du bist so ein Lügner, das stimmt nicht. Du hast das gesagt. Du wolltest auf die Bühne gehen und eine Show machen, damit du Presseartikel bekommst.“
Nina Bridney, Streamerin und Bewohnerin bei „Promi Big Brother“
Lells Hang zur Inszenierung ist im Haus längst Thema. Nach dem Streit mit Nina Bridney flüsterte er Kim Virginia zu, er wolle „Spiel“ und „Drama“, wie Lells Drama-Plan vor laufender Kamera beschreibt. Bridney warf ihm wenig später offen vor, es gehe ihm nur um Aufmerksamkeit.
Wie es weitergeht
Ob auch der Schulterklopfer im Live-Format aufgegriffen wird, ist offen. Die Sendersprecherin hatte nach der Drohung eine schnelle Klärung angekündigt. Ob Lell und Schulz bis zu einem möglichen Auszug nebeneinander bestehen können, ist nicht geklärt.