Bert Wollersheim stellt sich nach „Hurensohn“-Eklat nicht hinter Ginger
Bert Wollersheim sagt bei Beleidigungen klar, wo für ihn Schluss ist – und nimmt Ginger nach ihrem „Hurensohn“-Auftritt nicht in Schutz. Bei der „Promihof“-Premiere in Hürth erklärt er, warum er die Folgen nicht anschaut.
Bert Wollersheim (75) lässt seine Noch-Frau mit ihren Beschimpfungen allein. Bei der Premiere der zweiten Staffel von „Der Promihof“ im Gertrudenhof in Hürth sagte der Ex-Rotlichtkönig, bei Beleidigungen sei für ihn Schluss – „dann bin ich raus“.
Der Anlass liegt drei Tage zurück: In Folge acht von „Das Sommerhaus der Stars“ vom 13. Oktober hatte Ginger Costello-Wollersheim (40) ihren Mitbewohner Ferry Pall (32) als „Hurensohn“ beschimpft. Wollersheim äußerte sich am 14. Oktober in Hürth; veröffentlicht wurde das Interview am 16. Oktober.
Bei Beleidigungen ist für ihn Schluss
Auf den Hinweis, Ginger habe diese Grenze in der Show überschritten, antwortete Wollersheim knapp – so steht es in dem Interview über Gingers Beleidigungen. Er stellt sich nicht vor sie, er grenzt sich ab.
„Deshalb bin ich da nicht bei ihr.“
Bert Wollersheim, Ex-Rotlichtkönig und Reality-Star
Direkt auf ihre Wortwahl angesprochen hat er sie nicht. Ginger habe ihn ausdrücklich gebeten, die Folgen nicht anzuschauen: „Guck dir das nicht an.“ Am Abend vor dem Interview habe sie den Wunsch wiederholt und gefragt, ob er ihr den Gefallen tue.
Authentisch – sein Lob klingt wie ein Seufzer
Wollersheim verteidigt sie trotzdem, auf seine Art. Ginger sei „immer 'ne Rampensau“ gewesen, „die haut natürlich die Dinger raus. Aber das ist Ginger.“ Und: „Ich konnte sie nie bändigen und Ginger ist dort einfach wie sie leibt und lebt.“
Sein Fazit fällt ambivalent aus: Er könne ihr keinen anderen Stil einbimsen, wenn sie den nicht habe – betont aber, sie sei authentisch. Das Lob enthält die Distanz: Er erklärt ihr Verhalten zur Naturgewalt, für die er nicht zuständig ist.
„Aber ich kann ihr nicht einen anderen Stil einbimsen, wenn sie den nicht hat. Also, sie ist auf jeden Fall authentisch.“
Bert Wollersheim, Ex-Rotlichtkönig und Reality-Star
Für die Show selbst findet er klare Worte: „Ich bin da nicht so gut unterhalten“, sagte er. Im Haus seien „zu viele Menschen mit schlechten Manieren sowie dumme und hässliche Menschen, also vom Charakter her, bei“. TAG24 hatte diese Aussagen am 15. Oktober veröffentlicht.
Umfrage
Lädt
Tabak, Wasserkanister, ein „Hurensohn“
Auslöser der Debatte war ein Streit um Tabak. Ginger und ihr Partner Lukas Reiter (32) versteckten den Vorrat des Hauses; Ferry Pall (32) kippte daraufhin Wasserkanister aus. Ginger beschimpfte ihn als „Hurensohn“ – später entschuldigte sie sich. Bereits Tage zuvor hatte sie Ferry Pall als hinterlistige Ratte beschimpft.
Von der Hochzeit zur Wohnungsbesetzerin
2018
Hochzeit
Bert Wollersheim und Ginger Costello heiraten.
Anfang 2025
Trennung
Das Paar gibt die Trennung öffentlich bekannt, die Ehe bleibt formal bestehen.
13. Oktober 2026
Folge acht im „Sommerhaus“
Ginger und Lukas Reiter verstecken den Tabakvorrat, Ferry Pall kippt Wasser aus, Ginger beschimpft ihn als „Hurensohn“.
14. Oktober 2026
Premiere in Hürth
Wollersheim gibt bei der zweiten „Promihof“-Staffel Interviews zu Gingers Auftritt.
16. Oktober 2026
Veröffentlichung
Promiflash veröffentlicht das Interview mit Wollersheims Grenzziehung.
Getrennt sind sie seit Anfang 2025, verheiratet seit 2018. Jetzt wohnt Ginger wieder bei Bert, weil sie in seiner Nähe eine Ausbildung zur Hundefriseurin macht. Er nennt sie „Wohnungsbesetzerin“ und verweist auf die Hausregeln – warum Ginger wieder bei Bert wohnt.
„Das ist praktisch die Wohnungsbesetzerin, muss man sagen.“
Bert Wollersheim, Ex-Rotlichtkönig und Reality-Star
Das Verhältnis beschreibt er als entspannt: „Mittlerweile sind wir aber ja Best-Buddys und das erfüllt uns mehr, als die letzten Jahre unsere Ehe.“ Die Scheidung läuft dennoch – Ginger Costello wirft Bert Scheidungsblockade vor.
Offen ist, wie lange die „Wohnungsbesetzerin“ bleiben darf – und ob Wollersheim nach Folge acht überhaupt noch einschaltet. Seine Grenze hat er klar gezogen: Sie verläuft zwischen „das ist Ginger“ und „dann bin ich raus“.