Amira Aly lässt ein- bis zweimal pro Woche im Haushalt helfen
Bild: KI-generiert
Podimo-Podcast

Amira Aly lässt ein- bis zweimal pro Woche im Haushalt helfen

Putzen, Waschen, Bügeln übernimmt eine Haushaltshilfe, die ein- bis zweimal pro Woche kommt. Amira Aly sagt in ihrem Podcast, sie sei „beim Haushalt komplett raus“ – und will ihren Säugling keinem 22-jährigen Au-pair anvertrauen.

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Amira Aly (34) putzt nicht, wäscht nicht, bügelt nicht. Diese Arbeit erledigt in ihrem Kölner Zuhause eine Haushaltshilfe, die nach ihren eigenen Worten ein- bis zweimal pro Woche kommt. Die Moderatorin hat das in der neuen Folge ihres Podcasts „Amira + 1“ bei Podimo selbst erzählt.

Anlass war eine Hörerfrage: Wie bekommt sie Kinder, Job und Haushalt unter einen Hut? Alys Antwort fällt kurz aus – und sie weiß, dass sie damit gegen eine Erwartung antritt, die viele Mütter kennen. Haushaltsführung gilt weiterhin als Teil des Mutterbildes.

„Ganz ehrlich: Beim Haushalt bin ich komplett raus.“
Amira Aly, Moderatorin und Podcasterin

Aly nimmt die Kritik vorweg, statt sie abzuwarten. „Damit macht man sich angreifbar“, sagt sie – und schiebt hinterher: „Ich schäme mich dafür überhaupt nicht.“ Statt die Debatte im Privaten zu lassen, fragt sie ihre Hörerinnen und Hörer, wie viele von ihnen ebenfalls Unterstützung im Haushalt haben.

Wie viel Hilfe sie annimmt

Die Hilfe putzt, macht die Wäsche, bügelt und räumt alles ein, wie BUNTE über die Haushaltshilfe berichtet. An den übrigen Tagen kümmert sich Aly nur um das, was täglich anfällt: Spülmaschine, Kochen, alles sauber halten.

Ganz fremd ist ihr die Ordnung im Haus nicht. Mit zwölf musste sie die Hausordnung unterschreiben – ein Regelwerk ihres Stiefvaters, das ihren Alltag bestimmte.

Ihr Tag richtet sich nach den Schulzeiten der Söhne. „Ich versuche, meine Arbeit immer in dem Zeitraum zu machen, wenn meine Kinder in der Schule sind“, sagt sie. Danach holt sie die Jungen ab, kocht mit ihnen, badet sie und bringt sie ins Bett. Ihre Verteidigung ist ökonomisch, nicht moralisch.

„Und wenn ich es mir erlauben kann, warum soll ich es nicht tun? Dafür bin ich dann halt einfach komplett da, wenn meine Kinder da sind.“
Amira Aly, Moderatorin und Podcasterin

Gegenüber Promiflash hat sie über die Hilfe in ihrem Alltag gesprochen: „Meine Kinder werden jeden Abend von mir ins Bett gebracht, ich bin jede Nacht zu Hause. Also für uns ist das eine super Lösung.“

Das Au-pair bekommt Grenzen

Neben der Haushaltshilfe lebt ein Au-pair-Mädchen bei der Familie, das laut Aly „ganz gut“ mitarbeitet. Als vollwertige Betreuungskraft sieht sie die 22-Jährige nicht. „Aber ich vertraue ihr noch nicht zu 100 Prozent meine Kinder an“, sagt sie.

Ihre Begründung: Au-pairs seien selbst noch Kinder, das Verantwortungsbewusstsein fehle. Wenn ihre Söhne mit Scheren durchs Haus laufen oder mit Stiften die Einbauschränke der neuen Kinderzimmer bemalen, stehe die junge Frau daneben. „Sie sagt immer, ich bin wie ihre Mama“, erzählt Aly und witzelt, sie fühle sich dann „ein bisschen alt“.

„Ich würde ungern meinen Säugling in die Hände eines so jungen Mädchens geben.“
Amira Aly, Moderatorin und Podcasterin

Für die Tochter, die in Kürze zur Welt kommt, plant sie deshalb keine zusätzliche Betreuung: „Für die Kleine haben wir nicht vor, ein Kindermädchen einzustellen.“ Stattdessen setzt sie auf sich und Düren: „Alles andere kriege ich allein ganz gut hin und Christian ist natürlich auch da, ich bin ja nicht alleinerziehend.“

Der Streit ums Mutterbild

Wer die Hausarbeit abgibt, muss mit Kritik rechnen – Aly weiß das und nimmt es vorweg. Sie hält dagegen, dass jeder, der die Möglichkeit dazu habe, es ebenso handhaben würde. Manche machten den Haushalt gern, sie „manchmal“ auch, „aber nicht jeden Tag, ganz einfach“.

Personell ist das Umfeld klar: Aly lebt mit ihren beiden Söhnen und ihrem Lebensgefährten Christian Düren (36), ProSieben-Moderator, in Köln. Das Sorgerecht für die Jungen teilt sie sich mit Ex-Mann Oliver Pocher, die Söhne sind fünf und sechs Jahre alt.

Kurz vor der Geburt ist der Haushalt nur eine von mehreren Baustellen. Aly ist im neunten Monat schwanger, eine Kaiserschnitt-Geburt ist nach ihren Worten zwingend notwendig. Der Name ihrer Tochter steht bereits fest, verraten wird er nicht.

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Ob ihre Rechnung aufgeht, entscheidet sich in den ersten Wochen nach der Geburt. Dann muss die Haushaltshilfe weiterlaufen, das Au-pair bleibt von der Verantwortung für das Baby ausgeschlossen, und Düren ist nach Alys Darstellung ohnehin da. Ihre Frage an die Hörer, wie sie es mit dem Haushalt halten, ist der nächste Punkt auf der Liste.