Maurice Dziwak lehnt Nominierungsschutz bei Promi Big Brother ab
Statt sich im Kiosk Immunität zu sichern, geht Maurice Dziwak ohne Schutz in die Nominierung von „Promi Big Brother“ – und nennt dafür ein Argument, das die Zuschauer überzeugt. Nina Bridney erwischt es als Siebte.
Bei „Promi Big Brother“ wurde Maurice Dziwak (28) am 17. Oktober, Tag 13 der Staffel, vor die Wahl gestellt: normal einkaufen oder Nominierungsschutz für die anstehende Nominierung annehmen. Er lehnte den Schutz ab.
Am Kiosk stand Dziwak vor der Alternative, die in dieser Staffel über den Verbleib entscheiden kann. Er hätte den Schutz annehmen können, ohne dafür antreten zu müssen. Er lehnte ab – und verband die Absage mit Bedauern.
„Ich wünschte, ich könnte es annehmen, aber ich kann nicht.“
Maurice Dziwak, Reality-TV-Star und Kandidat bei Promi Big Brother
Sein Argument lieferte Dziwak gleich mit: Er will den Sieg nicht an eine Sonderregel hängen. „Wir haben alle unsere Probleme gehabt. Ich möchte gewinnen, nicht mit so einer Aktion, sondern wenn die Zuschauer das möchten“, sagte er. Für ihn zählt damit die Entscheidung des Publikums, nicht der Umweg über den Kiosk.
Der gebrochene Finger nimmt ihn aus dem Spiel
Ohne Schutz wäre Dziwak auf das Arena-Spiel um Immunität angewiesen gewesen – doch dort durfte er nicht antreten. Maurice Dziwaks Bruch des Mittelfingers vom 10. Oktober schloss ihn vom Arena-Spiel um Immunität aus. Also setzte er auf Nadja Benaissa – und ging leer aus: Christian Lell (42) gewann das Spiel und ist geschützt.
Der Finger war am 13. Oktober in einer Klinik operiert worden, zwei Schrauben halten ihn zusammen. Nur Stunden später saß er wieder im Haus, die Fäden sollen nach 14 Tagen gezogen werden. Maurice Dziwaks Rückkehr nach der Finger-OP fiel so kurz aus, dass er vor den anderen kleinredete: „Ich spüre gar nichts, habe zwei Schrauben drin.“
Fünf Stimmen für Gedeon Burkhard
Im Sprechzimmer gaben die Bewohner ihre Nominierungsstimmen ab. Gedeon Burkhard (57) erhielt fünf, Nina Bridney, Gia Georgina und Francesca Morgese je eine. Für Bridney war es eine zu viel. Sie musste die Show als siebte Bewohnerin verlassen, der Auszug nach der Sprechzimmer-Nominierung beendete ihre Staffel.
Dziwak kam ohne diesen Schutz durch die Nominierung. Nur Bridney musste gehen, Burkhard, Gia Georgina und Francesca Morgese blieben trotz ihrer Stimmen im Haus. Damit hat der Mann, der den Schutz ausschlug, den Sprung ins Halbfinale geschafft – ohne jede Zusicherung.
Die Zuschauer als letzte Instanz
Die Absage kam an: die gerührten Reaktionen der Zuschauer auf Dziwaks Entscheidung fielen überwiegend lobend aus. Genau darauf hatte er im Kiosk gesetzt – auf die Zustimmung des Publikums statt auf einen Freifahrtschein.
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Am 18. Oktober steht Dziwak im Halbfinale (Folge 14), am 19. Oktober fällt im Finale bei SAT.1 und Joyn die Entscheidung über 100.000 Euro. Sein Finger ist bis dahin nicht verheilt, die Fäden sollen erst nach 14 Tagen gezogen werden. Ob die Zuschauer die Kiosk-Absage mit dem Sieg quittieren, ist die letzte offene Frage der Staffel.