Jochen Schropp sagt, er könne Christian Lell nicht neutral behandeln
Jochen Schropp hält bei „Promi Big Brother“ bewusst Abstand zu Christian Lell – und sagt in einem Podcast offen, er könne nicht neutral mit ihm sein. Zwei Tage später war Lell ausgeschieden.
Jochen Schropp (47) geht Christian Lell (42) aus dem Weg – und sagt das selbst. In der Podcastfolge „Highway to Lell“ von „Sendepause Fehlanzeige“ erklärte der Moderator von „Promi Big Brother“, er könne den Kandidaten nicht mehr neutral behandeln.
Die Folge erschien am Freitag, 16. Oktober 2026, als Zwischenbilanz zur 14. Staffel. Zwei Tage später wurden Schropps Sätze publik – an jenem Sonntag, an dem Lell im Halbfinale ausschied und mit Platz sechs das Finale verpasste.
Abstand beim Kegeln und Quiz
Beim Spiel mit Kegeln und Quiz am Mittwoch trat Lell gemeinsam mit Anouschka Renzi gegen zwei Konkurrenten an. Schropp, sonst Gastgeber und Gesprächspartner in einer Person, blieb als Moderator bewusst auf Distanz zu Lell.
„Ich kann nicht neutral mit dem sein. Das geht einfach nicht.“
Jochen Schropp, Moderator von „Promi Big Brother“
In dem Gespräch begründet Schropp seinen Rückzug mit einer Aura und einer Aggressivität, die er bei Lell wahrnimmt: „Ich kann Christian nicht angucken. Der hat eine Aura um sich und eine Aggressivität, die halte ich nicht aus.“
Zugleich irritiert ihn die Dynamik im Haus. „Bei Christian wundert es mich wirklich, dass ja alle über den abkotzen im Haus und es trotzdem immer wieder Versöhnungen gibt“, sagt Schropp. Die Bereitschaft der Mitbewohner, Lell nach jedem Konflikt erneut eine Chance zu geben, kann er nicht nachvollziehen.
Lob für den Kontrahenten
Statt Lell adelte Schropp dessen Kontrahenten Gedeon Burkhard (57). Burkhard habe eingegriffen, als Lell längere Zeit auf Tessa Bergmeier einredete – Gedeon Burkhard stößt Christian Lell in die Seite hatte die Szene im Haus schon Tage zuvor beschrieben.
„Gedeon, I f*cking love you. Du hast wirklich das Herz am rechten Fleck.“
Jochen Schropp über Gedeon Burkhard
Podcastpartnerin Anja Rützel, Kolumnistin beim „Spiegel“, äußerte Bedauern über Lells „komische Männlichkeitsbeschränkungen“. Lell tritt in der Show als selbsternannter Mindset- und Motivationstrainer mit dem Programm „Finding Freedom“ auf. Tessa Bergmeiers Schilderung von Atemnot in Lells Nähe zeigt, wie sehr diese Konflikte nachwirken.
Ein Moderator, der ausweicht
Mit dem 18. Oktober wurde aus der Podcast-Anekdote ein öffentlicher Befund: Schropp gilt nun als Moderator, der einem Kandidaten aus dem Weg geht. So steht es in dem Bericht über Schropps Eingeständnis, einem Kandidaten auszuweichen.
Für Lell endete derselbe Sonntag mit dem Aus im Halbfinale der 14. Staffel. Die Entscheidung fiel gegen Gedeon Burkhard, am Ende stand Platz sechs. Die Kritik seines Moderators war da längst veröffentlicht – die deutlichen Worte des Moderators zu Lells Aus waren vor der Entscheidung bekannt.
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Ob Schropp nach Lells Auszug seinen Abstand aufgibt oder ihn im Rückblick anders bewertet, dazu ist bislang nichts bekannt. Öffentlich gemacht hat er seine Ablehnung – der Kandidat ist beim Finale nicht mehr dabei.