Michelle sagt der Bühne endgültig ab und arbeitet als Medium
Seit Monaten hoffen ihre Fans auf ein Comeback, jetzt hat Michelle (54) eine klare Absage erteilt: Sie komme nicht auf die Bühne zurück, das Singen sei nicht mehr ihre Passion. Stattdessen arbeitet sie als spirituelles Medium – und tritt im November trotzdem auf, dann aber ohne Gesang.
Michelle (54) will nicht mehr auf die Bühne zurück – und sagt das jetzt selbst jenen Fans, die seit Monaten auf ein Comeback hoffen. Am Sonntag, dem 18. Oktober 2026, erklärte die Sängerin in ihrem Format „Nachtgedanken“, ihre Entscheidung sei endgültig. Das Singen sei nicht mehr ihre Passion.
Die Absage richtet sich an Fans, die sich längst an den Gedanken einer Rückkehr gewöhnt hatten. In Kommentaren begegneten ihr Sätze wie „Komm zurück auf die Bühne“ oder „In ein paar Jahren ist sie eh wieder da“. In dem Video formuliert sie die Absage an alle Comeback-Hoffnungen ohne Spielraum.
Instagram · @michelle_aktuell
„Und für alle, die die Hoffnung hatten: Ich komme nicht zurück auf die Bühne. Das ist nicht mehr meine Passion.“
Michelle, Schlagersängerin
Was sie stattdessen macht
Statt Konzerten widmet sich Michelle nach eigener Darstellung der Arbeit als spirituelles Medium. Sie sagt, sie sei „so glücklich mit dem, was ich jetzt machen darf, nämlich Menschen zu helfen auf einer ganz anderen Ebene“. Was sie dabei empfindet, hat sie im Gespräch über ihre neue Berufung als spirituelles Medium geschildert:
„Ich weiß nicht, ob ihr das Gefühl kennt, wenn man irgendwie jemandem helfen kann, dass man so ein ganz besonderes, gutes Gefühl in sich hat. Das fühlt sich fast so ein bisschen an wie Stolz auf sich selbst.“
Michelle, Schlagersängerin
Der Weg dahin war lang. Vor rund zwölf Jahren absolvierte sie eine Heilerausbildung, später kam eine Ausbildung zum Medium hinzu. Bürgerlich heißt sie Tanja Gisela Hewer – der Name, unter dem sie heute arbeitet, ist ein anderer als der auf den Plakaten.
Der lange Abschied von der Bühne
Der Bruch mit der Bühne ist kein spontaner Entschluss. Im Oktober 2023 kündigte Michelle ihr Karriereende erstmals an – sie habe einen Punkt erreicht, an dem „mir die Kraft fehlt, weiterzumachen“.
Am 27. Juni 2026 legte sie beim „Schlagerbooom Open Air“ in Kitzbühel um 22:44 Uhr das Mikrofon zur Seite. Florian Silbereisen (45) sagte: „Aus Michelle wird nun wieder Tanja.“ Der Abschied beim Schlagerbooom Open Air liegt knapp vier Monate zurück.
Seit Mitte Juli 2026 führt sie ihr spirituelles Angebot unter dem Namen „Wakan“, zunächst mit online gebuchten Einzelsitzungen. Die Absage an die Bühne fällt damit in eine Zeit, in der das neue Standbein bereits steht.
Von der Bühne zum Medium: die Stationen
Oktober 2023
Erstes Karriereende angekündigt
Michelle sagt, sie habe einen Punkt erreicht, an dem „mir die Kraft fehlt, weiterzumachen“.
15. Februar 2026
Letzter großer Live-Auftritt in Berlin
Zum Abschluss der Tour zum Album „Flutlicht“ spielt sie in der Uber Arena – an ihrem 54. Geburtstag. Eric Philippi (29) macht ihr auf der Bühne einen Heiratsantrag.
27. Juni 2026
Letzter TV-Auftritt in Kitzbühel
Beim „Schlagerbooom Open Air“ legt sie um 22:44 Uhr das Mikrofon zur Seite. Florian Silbereisen sagt: „Aus Michelle wird nun wieder Tanja.“
Mitte Juli 2026
Start des spirituellen Angebots „Wakan“
Zunächst bietet sie online gebuchte Einzelsitzungen an.
18. Oktober 2026
Absage an alle Comeback-Wünsche
In ihrem Format „Nachtgedanken“ sagt sie: „Ich komme nicht zurück auf die Bühne.“
14. November 2026
„Nachtgedanken Live“ in St. Wendel
Geplanter Bühnenauftritt ohne Gesang im Saalbau.
Bühne ja, Gesang nein
Ganz ohne Saal geht es dann doch nicht. Am 14. November 2026 tritt Michelle im Saalbau in St. Wendel auf – mit dem Talk-Format „Nachtgedanken Live“, ohne Gesang. Sie bleibt der Bühne treu, dem Mikrofon als Sängerin nicht. Wer sie singen hören will, wird an diesem Abend nicht bedient.
Der Titel des Abends trägt den Namen des Formats, in dem sie ihre Absage verkündet hat. Aus der nächtlichen Videobotschaft wird im November eine Live-Veranstaltung – ohne die Lieder, mit denen sie auf Tour war.
Offen bleibt, wie ihre Anhänger auf die endgültige Absage reagieren – und ob der Abend in St. Wendel jene erreicht, die bisher auf ein Comeback gewartet haben. Eine Antwort darauf gibt es erst nach dem 14. November.