Pietro Lombardi hat rechts nur noch 40 Prozent Sehkraft
Bild: KI-generiert
Augenleiden

Pietro Lombardi hat rechts nur noch 40 Prozent Sehkraft

Die Hornhaut ist stark ausgedünnt, der Arzt drängt auf schnelles Handeln. Pietro Lombardi muss zwischen einer Operation am Auge und einer dauerhaften Brille entscheiden – und spricht erstmals über die Angst um sein Augenlicht.

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Pietro Lombardi (34) hat auf dem rechten Auge nur noch 40 Prozent Sehkraft. Die Hornhaut ist stark ausgedünnt, der Arzt warnt vor weiterem Verlust – der Sänger muss zwischen einer Operation am Auge und einer lebenslangen Brille wählen.

Öffentlich gemacht hat er das in der Podcast-Folge „Patchwork Boys“, die er mit Oliver Pocher (48) produziert und die am 16. Oktober 2026 erschien. Lombardi sagte darin: „Lustig ist es nicht. Es ist wirklich krass.“ Wie BILD über die 40-Prozent-Diagnose berichtet, ist die ausgedünnte Hornhaut die Ursache für den rapiden Verlust.

Der Arztbesuch, den er lange aufschob

Wochenlang hatte Lombardi die Beschwerden ignoriert. Er hielt einen Fremdkörper für die Ursache, „einen Splitter oder irgendetwas anderes ins Auge bekommen“, wie er im Podcast sagte. Erst als es nicht besser wurde, ging er zum Augenarzt – und dort fiel der Befund eindeutig aus.

In einer inzwischen abgelaufenen Instagram-Story schilderte er den Termin: „Ich war beim Augenarzt und er hat mir einfach gesagt, dass ich auf meinem rechten Auge nur noch 40 Prozent Sehstärke habe.“ Sein Selbsttest danach: linkes Auge zu, „ich sehe gar nichts, alles verschwommen“.

„Ich gehe wirklich nur zum Arzt, wenn es ernst ist. Ich gehe da nicht zum Spaß hin.“
Pietro Lombardi, Sänger

Operation am Auge oder Brille für immer

Die eigentliche Entscheidung steht noch aus. Im Podcast nannte Lombardi zwei Wege: eine Speziallinse, die in die Pupille operiert wird, oder eine Brille, die er dauerhaft tragen müsste. „Es gibt eine Option, dass man eine Kontaktlinse in die Pupille hineinoperiert. Brille natürlich, aber die muss ich halt die ganze Zeit tragen, weil das einfach nicht mehr schlechter werden darf.“

Der Druck kommt vom Verlauf. Der Arzt habe ihn gewarnt, man müsse „jetzt auf jeden Fall schnell was machen, sonst wird es immer schlechter“. Unter 20 Prozent Sehkraft, so hat Lombardi es verstanden, gilt ein Auge theoretisch als blind.

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Die Laser-OP von 2024

Rund zwei Jahre vor dem Befund ließ sich Lombardi die Augen lasern, um ohne Brille auszukommen. Wegen einer starken Hornhautverkrümmung auf einem Auge war der Erfolg zunächst unsicher. Danach sah er nach eigenen Angaben klar.

Im Rückblick räumte er ein, eine solche Operation könne „nicht zu 100 Prozent“ klappen. In der Augenheilkunde gilt eine fortschreitende Ausdünnung der Hornhaut als seltene, aber gefürchtete Komplikation nach Hornhautchirurgie. Ob Lombardis Befund damit zusammenhängt, ist offen – behandelnde Ärzte sind nicht bekannt.

Von der Laser-OP zur Diagnose

  1. 2024
    Augen lasern

    Lombardi lässt sich die Augen lasern, wegen starker Hornhautverkrümmung auf einem Auge ist der Erfolg zunächst unsicher. Danach sieht er nach eigenen Angaben klar.

  2. Juli 2026
    Krankenhaus wegen Hautausschlägen

    Allergische Hautausschläge zwingen ihn ins Krankenhaus, die Ursache bleibt ungeklärt.

  3. Wochen vor dem 16. Oktober 2026
    Sehverschlechterung rechts

    Lombardi bemerkt eine zunehmende Verschlechterung, vermutet einen Fremdkörper und wartet ab.

  4. 15. Oktober 2026
    Diagnose in der Instagram-Story

    Er schildert den Augenarzttermin und die Nachricht von nur noch 40 Prozent Sehstärke auf dem rechten Auge.

  5. 16. Oktober 2026
    Podcast-Folge erscheint

    In „Patchwork Boys“ spricht Lombardi erstmals ausführlich über die ausgedünnte Hornhaut und die offene Behandlungsentscheidung.

  6. nach dem 16. Oktober 2026
    Termin in der Kölner Augenklinik

    Dort soll geklärt werden, welche Behandlung infrage kommt und ob sich die Sehkraft verbessern lässt.

Entscheidung in der Kölner Augenklinik

Klären soll das eine Augenklinik in Köln, wo Lombardi einen Termin hat. Dort soll entschieden werden, welche Behandlung für ihn infrage kommt – und ob die Sehkraft rechts überhaupt noch zu verbessern ist, wie der Bericht über Lombardis Termin in der Augenklinik festhält. Trotz des ernsten Befunds gab sich der Sänger kämpferisch.

„Ich denke, die Ärzte kriegen das schon hin. Also, liebes Auge, komm, du packst es.“
Pietro Lombardi, Sänger

Ganz ohne Spott kam Podcast-Partner Pocher nicht aus: Lombardi sei doch „der passende Kandidat jetzt auch für das ZDF? Mit dem Zweiten sieht man besser“. Der Komiker kennt das Thema vom eigenen Pochers Spott über die verlorenen 3000 Euro. Für Lombardi zählt jetzt der Termin in Köln – und die Frage, ob sein rechtes Auge zu retten ist.