Ralph Siegel liegt wieder im Krankenhaus – nicht im Koma
BUNTE und BILD melden ein erneutes Koma, doch Ralph Siegels Büroleiter und seine Tochter widersprechen sofort: Der 81-Jährige atmet selbstständig. Beide Redaktionen korrigieren ihre Artikel – offen ist, ob Siegel am 22. Oktober bei der Premiere seines Musicals auftreten kann.
Ralph Siegel (81) liegt wieder im Krankenhaus. In der Woche vor dem 19. Oktober wurde der Komponist nach mehreren Stürzen und erhöhten Entzündungswerten erneut eingeliefert, wie BUNTE über die erneute Klinik-Einweisung berichtet. Kurz darauf meldete das Blatt, der 81-Jährige liege im Koma – BILD übernahm die Meldung als Eilmeldung.
„Er liegt leider Gottes wieder im Krankenhaus, jedoch nicht im Koma. Er atmet selbstständig.“
Walter Wicha, Büroleiter von Ralph Siegel
Auch Tochter Alana Siegel stellt öffentlich klar: „Ralph liegt nicht im Koma.“ Sie und Siegels Ehefrau Laura Käfer (43) sind bei ihm im Krankenhaus.
Ein Sommer im Ausnahmezustand
Die neue Einweisung trifft einen Mann, der seit dem Sommer kaum zur Ruhe gekommen ist. Am 6. Juli erkrankte Siegel im Spanien-Urlaub schwer an einer Lungenentzündung. In der Klinik München-Harlaching versetzten ihn die Ärzte 18 Tage lang in ein künstliches Koma.
Ralph Siegels Weg durch die Krankheit
6. Juli 2026
Lungenentzündung im Spanien-Urlaub
Siegel wird in die Klinik München-Harlaching gebracht und 18 Tage in ein künstliches Koma versetzt.
14. Juli 2026
Die Ärzte beenden das Koma
Siegel erwacht auf der Intensivstation.
31. Juli 2026
Er spricht erstmals über die Zeit
Siegel nennt das Koma „schrecklich“ und berichtet von Albträumen von Gefangenschaft und Folter.
August 2026
Entlassung und Reha am Tegernsee
In der Reha stürzt Siegel fünfmal und bricht sich den linken Fuß.
29. September 2026
Rückkehr in die Münchner Villa
Im Gespräch mit der „Abendzeitung“ sagt er: „Es geht wieder aufwärts. Ganz, ganz langsam, aber ich kämpfe mich zurück.“
12. Oktober 2026
Erneute Einweisung
Nach weiteren Stürzen und erhöhten Entzündungswerten kommt Siegel wieder in die Klinik.
19. Oktober 2026
Koma-Meldung und Widerspruch
BUNTE und BILD melden ein Koma, Büroleiter und Tochter widersprechen, beide Redaktionen korrigieren.
Am 31. Juli hatte er die Wochen im Koma selbst beschrieben: „schrecklich“ – er habe von Gefangenschaft und Folter geträumt. Danach folgte die Reha am Tegernsee, mit fünf Stürzen und dem Bruch des linken Fußes.
Ende September kehrte er in seine Münchner Villa zurück. Der „Abendzeitung“ sagte er: „Es geht wieder aufwärts. Ganz, ganz langsam, aber ich kämpfe mich zurück.“ Rund zwei Wochen später musste er wieder in die Klinik.
BUNTE und BILD korrigieren ihre Berichte
Auf den Widerspruch reagierten die Redaktionen. BUNTE und BILD korrigierten ihre Artikel: In einer früheren Version war vom Koma die Rede, richtig sei, dass Siegel nicht im Koma liege.
Der Begriff wiegt bei diesem Patienten schwer. Im Juli hatte er 18 Tage künstlich im Koma gelegen und die Zeit als Albtraum beschrieben. Sein Zustand schwankt nach Angaben aus seinem Umfeld von Tag zu Tag; inzwischen kann er wieder selbstständig atmen.
„Ich bin jeden Tag bei ihm im Krankenhaus und an seiner Seite. Ich weiß, dass er das schafft, denn ich kenne niemanden, der so stark ist wie er. Wir bleiben positiv, zuversichtlich und beten.“
Laura Siegel, Ehefrau von Ralph Siegel
Die Premiere am 22. Oktober wackelt
Am 1. Oktober hatte Siegel angekündigt, bei der Saisonpremiere seines Musicals „Zeppelin“ im Festspielhaus Neuschwanstein dabei zu sein. Damals sagte er: „Bin auf jeden Fall da, auch wenn es im Rollstuhl ist.“ Sein Umfeld hatte zu diesem Zeitpunkt von Fortschritten gesprochen.
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Ob er teilnehmen kann, ist offen. Für 2027 war zudem ein neuer ESC-Anlauf mit Dschinghis Khan bekannt geworden – Pläne, die nun hinter der Frage nach seiner Gesundheit stehen.