10.000 Euro in zwei Tagen – und das mit einem Account, den Gigi Birofio (27) nach eigener Darstellung erst Anfang Oktober angelegt hat. Die Zahl nannte der Reality-Star am Abend des 17. Oktober am Rande von Fame Fighting 4 in der Essener Grugahalle.
Belegt ist die Summe bislang nur durch ihn selbst. Eine Bestätigung der Plattform oder Abrechnungen nennt der Bericht nicht. Im RTL.de-Bericht über K.o. und OnlyFans-Kohle sagte er:
„In zwei Tagen 10.000. Und nicht mal mit viel Zeigen.“
K.o. in der dritten Runde gegen Laurenz Pesch
Im Ring lief es an diesem Abend schlechter. Den Hauptkampf von Fame Fighting 4 gegen Reality-Kollege Laurenz Pesch (25) verlor Birofio in der dritten Runde durch K.o. nach einem Leberhaken. Wie der Kampfbericht der BILD zur Niederlage festhält, brach der Ringrichter den Kampf ab.
Für den Kampf hatte er rund zehn Kilogramm abgenommen und auf Alkohol und Partys verzichtet. Eskaliert war die Sache allerdings schon vor dem ersten Gong: Beim offiziellen Wiegen stieg Birofio auf einen Kasten, Pesch trat dagegen.
Nach dem Kampf sagte Birofio: „Ich habe voll eine auf den Bauch bekommen und gedacht, fuck, was ist da los. Laurenz hat einen guten Kampf gemacht. Glückwunsch an ihn. Ich möchte jetzt eine Zigarette.“ Pesch selbst erklärte: „Verdammt, ist das anstrengend. Das war ein doller Kampf, eh.“
Drei bis vier Manager, viele Zahlen
Der Auslöser für den OnlyFans-Account waren nach Birofios Darstellung Gespräche mit drei bis vier Managern. Sie hätten ihm immer wieder hohe Verdienstsummen genannt, sagte er. Anfang Oktober richtete er den Account dann ein.
Wie das Geschäftsmodell funktioniert, erklärte er in einem Satz:
„Wenn du blechst, siehst du alles.“
Birofio ist nicht der erste Prominente, der aus einem Bezahlzugang ein Geschäft macht. Bei Erika Eleniaks 10.000 Dollar pro Woche über OnlyFans geht es um eine ähnliche Größenordnung.
Nur mal diese Experience
Birofio selbst will den Ausflug in die Erotikplattform nicht als neues Standbein verstanden wissen. Er sprach von einem einmaligen Versuch.
„Nein, ich wollte nur mal diese Experience sammeln.“
Für den Rest des Jahres kündigte er eine Pause von Projekten an. Ob der Account in dieser Zeit weiterläuft, ist offen.
Ein K.o. und eine Zahl
So steht am Ende eines Abends beides nebeneinander: die dritte Rundenniederlage gegen Pesch in der Grugahalle – und eine Einnahme, die Birofio selbst öffentlich machte, während der Kampf noch nachwirkte.
Ob die 10.000 Euro stimmen, lässt sich weiterhin nicht überprüfen. Die Zahl steht allein auf seiner Aussage.
Bis Jahresende will Birofio pausieren. Ob aus den zwei Tagen ein dauerhaftes Geschäft wird, entscheidet sich frühestens danach.
