Katja Krasavice unterzieht sich zum vierten Mal einer Nasen-OP
Bild: KI-generiert
Beauty-Chirurgie

Katja Krasavice unterzieht sich zum vierten Mal einer Nasen-OP

Katja Krasavice (30) hat sich zum vierten Mal die Nase operieren lassen – mit einem Stück der eigenen Rippe, sieben bis acht Stunden Vollnarkose und 17.500 Euro Kosten. Vor Billig-Operationen im Ausland warnt sie ihre Fans ausdrücklich, gibt selbst aber mehr als 70.000 Euro für Schönheitseingriffe aus.

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Ein Stück ihrer eigenen Rippe steckt jetzt in ihrer Nase: Katja Krasavice (30) hat sich am 20. Oktober 2026 in einer Münchner Klinik zum vierten Mal die Nase operieren lassen. Für den Eingriff reiste die Rapperin eigens aus ihrer Wahlheimat Berlin nach Bayern.

Die Ärzte schnitten ihr ein Stück Rippe heraus und setzten das Material an anderer Stelle wieder ein. Sieben bis acht Stunden lag sie dafür in Vollnarkose. „Für diese OP wurde mir einfach ein Stück meiner eigenen Rippe herausgeschnitten und an einer anderen Stelle wieder eingesetzt“, sagte sie in ihrem Vlog.

Am Abend des 18. Oktober stellte sie den Clip „Geheime Schönheitsop Vlog“ online, ohne zu verraten, welcher Körperteil verändert wurde. „Ihr werdet mich hassen, wenn ihr wisst, was ich gemacht habe“, sagte sie darin. Zwei Tage später bestätigte sie das Ergebnis: das Stück Rippe in ihrer neuen Nase.

Voruntersuchungen, Piercing, Gipsschiene

Der lange Eingriff verlangte umfangreiche Voruntersuchungen, um Narkoserisiken abzuklären. Am Vorabend ließ sie sich in ihrer Münchner Hotelsuite die künstlichen Fingernägel entfernen, weil sie während der Narkose gefährlich geworden wären; auch ein Intimpiercing musste vorher heraus.

Nach dem Aufwachen meldete sie sich benommen aus dem Klinikbett – als Erstes aß sie nach eigener Erzählung ein Käsebrot. Von dem neuen Riechorgan ist auf den Aufnahmen vorerst wenig zu sehen, weil eine Gipsschiene es verdeckt.

Ob sich der Aufwand gelohnt hat, weiß sie selbst noch nicht.

„Ich trage noch drei Wochen eine Gipsschiene und weiß erst danach, ob ich jetzt endlich meine Traumnase habe.“
Katja Krasavice, Rapperin und Influencerin

Türkei-OP, Pfusch und Lebensgefahr

Der erneute Eingriff hatte nach ihrer Darstellung auch einen medizinischen Grund. Die dritte Nasenoperation im September 2024 ließ sie in der Türkei vornehmen – und war mit dem Ergebnis unzufrieden, weil die Nase breiter war als vorher.

„Die OP davor fand in der Türkei statt, das Ergebnis hat mir nicht gefallen, weil die Nase breiter war als vorher. Jetzt war ich in einer Münchner Klinik. Sie haben mir ein Stück Rippe entnommen und damit meine Nase geformt. Das mit der Rippe hat höllisch wehgetan“, sagte Krasavice.

Auf Instagram formulierte sie drastischer: Sie habe wegen „großem Pfusch“ und Lebensgefahr zum vierten Mal für 17.500 Euro „diesen Körperteil komplett aufschneiden und mit meiner Rippe neu konstruieren und stabilisieren“ müssen – sonst wäre es immer schlimmer geworden. Ihre erste Nasen-OP hatte sie mit 18 in Tschechien, 2019 folgte die zweite, 2024 die dritte.

Vier Nasenoperationen in zwölf Jahren

  1. mit 18
    Erste Nasen-OP in Tschechien

    Katja Krasavice lässt sich erstmals die Nase operieren – und lehnt das Ergebnis ab.

  2. 2019
    Zweite Nasen-OP in der Türkei
  3. September 2024
    Dritte Nasen-OP, präsentiert auf dem Oktoberfest

    Später kritisiert sie, die Nase sei breiter geworden als vorher.

  4. 17./18. Oktober 2026
    Vorbereitung in München

    Künstliche Fingernägel und Intimpiercing müssen weichen, Voruntersuchungen klären die Narkoseverträglichkeit.

  5. 18. Oktober 2026
    Der „Geheime Schönheitsop Vlog“ erscheint

    Sie nennt die Rippenentnahme, sieben bis acht Stunden Vollnarkose und 17.000 Euro Kosten – aber nicht den Körperteil.

  6. 20. Oktober 2026
    Das Rätsel ist gelöst: die vierte Nase

    In einer Münchner Klinik wird ihr ein Stück Rippe entnommen und in die Nase eingesetzt.

70.000 Euro und kein Geheimnis

Im Vlog nannte sie 17.000 Euro für den Eingriff – in ihrem späteren Statement zu den 17.500 Euro ist es ein halbes Tausend mehr.

Insgesamt will sie mehr als 70.000 Euro für Schönheitsoperationen ausgegeben haben: mehrere Brustvergrößerungen, ein Brazilian Butt Lift, Lippenbehandlungen, Hyaluron im Gesicht, Extensions, Botox und Ganzkörper-Laserbehandlungen zählt sie auf.

Den Grund benennt sie ohne Umschweife: „Damit ich noch geiler aussehe.“ Sie sagt aber auch: „Ich habe einen Riesenschaden, und das wissen wir alle. Aber es ist mir scheißegal, weil ich im Gegensatz zu den anderen ehrlich bin.“

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Ihr Rat an die Fans

Aus den Erfahrungen mit Korrekturen im Ausland zog sie eine Konsequenz: künftig in Deutschland bleiben. Ihrer Community gibt sie das ausdrücklich mit.

„Wenn ihr das Geld für eine OP nicht habt, dann geht nicht ins Ausland, um Geld zu sparen“
Katja Krasavice, Rapperin und Influencerin

Sie warnt ihre Anhänger sogar davor, überhaupt für einen Eingriff zu sparen: „Bitte hört auf, Geld zu sparen für einen Schönheitseingriff. Es geht auch um Eure Gesundheit und Euer Leben.“

Der Widerspruch bleibt: Sie rät vom Sparen am Körper ab und hat selbst gerade 17.500 Euro für einen Eingriff gezahlt, der sie nach eigener Aussage höllisch geschmerzt hat. Auf Eingriffe verzichten will sie trotzdem nicht. Andere Prominente ziehen eine andere Bilanz: Edda Pilz bereut ihre Beauty-Operationen heute.

Was eine Dermatologin dazu sagt

Die Dermatologin Dr. Miriam Rehbein, die auch chirurgisch erfahren ist, ordnet die Technik als gängiges Verfahren ein. Die Rippe sei eine typische Entnahmestelle für einen Nasenaufbau, meist werde Knorpel entnommen, weil man Nasenknorpel brauche, um die Nase wieder zu rekonstruieren.

Häufig sei das dann nötig, wenn eine erste Operation schiefgegangen sei, Knorpel absterbe und die Form nicht wie gewünscht ausfalle. Die Rippe werde grundsätzlich gern für rekonstruktive Eingriffe genutzt, etwa auch bei Ohrmuschel- oder Brustwandrekonstruktionen. Was bei einer Wiederholung schiefgehen kann, zeigt Marnie Simpsons abgestoßener Spenderknorpel.

Bei Krasavice steht das Urteil noch aus: Drei Wochen bleibt die Gipsschiene auf der Nase. Erst danach kann sie beurteilen, ob die vierte Operation ihr die Traumnase gebracht hat – oder ob die nächste Korrektur ansteht.