Patrice Aminati sagt, sie habe sich nach Krebsdiagnose selbst gehasst
Patrice Aminati (31) sagt im ZDF-Gespräch mit Leon Windscheid, sie habe sich nach der Krebsdiagnose selbst gehasst. Die Trennung von Daniel Aminati (53) begründet sie erneut mit einer Entscheidung für sich – und nennt ein Ziel, das Jahre entfernt liegt.
Patrice Aminati (31) sagt, sie habe sich „selber so wahnsinnig gehasst“. Die Influencerin, die sich von „taff“-Moderator Daniel Aminati (53) getrennt hat, spricht darüber in der ZDF-Reihe „Terra Xplore: Im Kopf von Patrice Aminati“ mit Psychologe Leon Windscheid (37).
Der Anlass ist kein Rückblick, sondern eine Erklärung: Aminati begründet in dem Gespräch erneut, warum sie sich von ihrem Mann getrennt hat. Das Paar hatte die Trennung am 16. Dezember 2025 öffentlich gemacht, geheiratet hatte es im April 2022. Mehrere Medien berichteten am 23. Oktober über das Interview; der Bericht des SPIEGEL über die Trennung erschien um 19.30 Uhr.
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Diagnose 2023, palliative Therapie 2025
Schwarzer Hautkrebs im vierten Stadium: Die Krankheit gilt inzwischen als unheilbar, Aminati wird palliativ behandelt. Die Diagnose fiel laut dem FOCUS-Bericht über den Diagnosemonat im April 2023 – rund sieben Monate nach der Geburt von Tochter Charly Malika (4).
Ein Arzt habe ihr einst eröffnet, sie werde Weihnachten 2025 nicht mehr erleben, sagt sie. Aminati hat es erlebt – und macht daraus ihren Leitsatz: „Glaube der Diagnose, aber nicht der Prognose.“
Die Angst bleibt. „Es ist grausam, es ist furchtbar, und ich habe wahnsinnige Angst“, sagt sie. Zugleich versuche sie, sich ständig zu fragen, was für ein Mensch sie sein wolle und mit welcher Haltung sie da durchgehen will. Eine Heilung ist nicht in Sicht; ihre Antwort darauf ist eine Frage der Haltung.
Von der Hochzeit zur palliativen Behandlung
April 2022
Hochzeit mit Daniel Aminati
Patrice und Daniel Aminati heiraten. Sie beschreibt sich rückblickend als junge Frau, „die Kraft hat, die Bock aufs Leben hat“.
2023
Diagnose schwarzer Hautkrebs
Nach Angaben mehrerer Berichte rund sieben Monate nach der Geburt von Tochter Charly Malika; der FOCUS nennt April 2023 als Diagnosemonat.
2025
Die Krankheit gilt als unheilbar
Aminati wird palliativ behandelt.
16. Dezember 2025
Trennung wird öffentlich
Das Paar gibt das Ende der Ehe bekannt.
23. Oktober 2026
Medien berichten über das ZDF-Interview
Der SPIEGEL veröffentlicht seinen Beitrag um 19.30 Uhr.
2. November 2026
Komplette Folge im ZDF-Stream
Die Ausgabe mit Patrice Aminati ist ab 10 Uhr im Streamingportal abrufbar.
Der Hass auf sich selbst
Die Diagnose veränderte auch den Blick auf sich selbst. Rückblickend beschreibt sie sich als junge Frau, „die Kraft hat, die Bock aufs Leben hat“ – und dann als jemanden, der nicht mehr konnte. „Du bist jemand, der nicht mehr kann, der unfassbar traurig ist, der hilfs- und pflegebedürftig ist“, sagt sie über sich selbst.
In dieser Zeit seien ihr die Eltern näher gewesen als ein Partner: Sie habe sich „da wohler gefühlt bei meinen Eltern, in diesem Nest, geborgen, als mit einem Partner, mit dem man natürlich auch eine Liebesbeziehung hat“. Die Trennung von Daniel Aminati begründet sie erneut mit einem Satz, den sie schon früher gesagt hat:
„Es war eine Entscheidung – nicht gegen jemanden, sondern für mich.“
Patrice Aminati, Influencerin
Das Ziel: der 18. Geburtstag der Tochter
Ihr wichtigstes Ziel ist ein Familientag: Aminati will den 18. Geburtstag ihrer Tochter Charly Malika erleben. Die Krankheit gilt als unheilbar; ob sie dieses Datum erreicht, kann ihr niemand zusagen. In dem Gespräch sagt sie, was sie bis dahin antreibt:
„Ich habe die Verantwortung für dieses Kind. Zumindest, bis sie 18 ist. Und wenn ich sie auf allen Vieren über diese Ziellinie bringe.“
Patrice Aminati, Influencerin
Ob Aminati den 18. Geburtstag ihrer Tochter erlebt, weiß niemand. Sicher ist der Termin: Die komplette Folge steht ab dem 2. November um 10 Uhr im Streamingportal des ZDF bereit.