Arnold Schwarzenegger verschreckt als Weihnachtsmann die eigenen Enkel
Bild: KI-generiert
Hollywood

Arnold Schwarzenegger verschreckt als Weihnachtsmann die eigenen Enkel

Arnold Schwarzenegger (79) spielt den Weihnachtsmann – und verschreckt damit seine eigenen Enkel. Seine Tochter Katherine (36) sagt, die Videoanrufe vom Set hätten ihre drei Kinder traumatisiert. Den Film will sie trotzdem sehen.

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Arnold Schwarzenegger (79) spielt den Weihnachtsmann – und seine eigenen Enkelkinder wollen ihn in dieser Rolle offenbar nicht sehen. Die Videoanrufe, die der Schauspieler während der Dreharbeiten aus dem Kostüm heraus startete, haben die Kinder seiner Tochter verschreckt. Die Familie macht daraus kein Drama, aber eine Geschichte, die hängen bleibt.

Anlass ist ein Teaser, den Katherine Schwarzenegger (36) Mitte Oktober auf Instagram teilte. Er bewirbt die Prime-Video-Actionkomödie „The Man With the Bag“, die am 2. Dezember 2026 startet und in Deutschland unter dem Titel „Geklaute Weihnachten“ läuft. Regie führt Adam Shankman, ihr Vater spielt die Rolle des Weihnachtsmanns.

„Die FaceTime-Anrufe meines Vaters während der Dreharbeiten haben meine Kinder traumatisiert – trotzdem freue ich mich darauf, den Film zu sehen!“
Katherine Schwarzenegger, Tochter von Arnold Schwarzenegger und Autorin

Ihr Kommentar zu dem Clip ist als Pointe gemeint, hat aber einen konkreten Hintergrund. Katherine Schwarzenegger ist mit Schauspieler Chris Pratt verheiratet und hat drei Kinder: Lyla, 6, Eloise, 4, und Ford, 23 Monate. Sie haben den Großvater als Santa Claus am Telefon erlebt – und laut ihrer Mutter schlecht verkraftet.

Kalte Schulter statt Wunschzettel

Wie die Anrufe aussahen, schildert die Bunte über die Santa-Claus-Anrufe vom Set: Schwarzenegger meldete sich im roten Mantel per FaceTime bei seinen Enkeln. Für kleine Kinder ist das keine harmlose Pointe – auf dem Bildschirm erscheint der Großvater als Figur, die sie sonst nur aus dem Fernsehen kennen.

Bei RTL über die kalte Schulter der Enkel heißt es, die Enkelkinder ließen den Opa im Weihnachtsmannkostüm kalt. Von Begeisterung für das neue Werk des Großvaters ist in diesen Schilderungen keine Rede. Der Auftritt als Santa Claus ist damit vor allem eines: eine Geschichte, die die Familie über ihn erzählt, nicht über den Film.

Auffällig ist, wie beiläufig die Tochter das Wort traumatisiert benutzt. Gemeint ist offenbar kein ernster Schaden, sondern der Schreck kleiner Kinder vor einem bärtigen Mann, der plötzlich auf dem Display erscheint. Genau diese Leichtigkeit macht die Anekdote anschließend für die Vermarktung brauchbar.

Eine Anekdote mit doppeltem Boden

Katherine Schwarzenegger arbeitet selbst als Autorin und weiß, wie solche Sätze wirken. Ihre Ankündigung lässt sich deshalb doppelt lesen: als ehrliche Anekdote aus dem Familienalltag und als Zuspiel für einen Film, der von genau dieser Geschichte profitiert. Der Spott trifft dabei nicht sie – er trifft ihren Vater.

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Bemerkenswert ist der Kontrast: Auf der einen Seite steht eine Actionkomödie, die pünktlich zum Advent startet, auf der anderen drei Kinder, die von den Videoanrufen aus dem Set offenbar erschreckt wurden. Ob der Streifen davon profitiert oder die Werbung überlagert, entscheidet sich erst nach dem Start.

Der Countdown bis zum 2. Dezember

Bis zum Start am 2. Dezember sind es nur noch wenige Wochen, und die Familie hat bis dahin eine Erklärung zu liefern, die auch ein Sechsjähriger versteht. Ob Katherine Schwarzenegger ihren Kindern den Film zeigt, sagt sie nicht. Ihre Ankündigung klingt nicht nach einem gemütlichen Familienabend mit Opa in der Hauptrolle.

Ob die drei Enkel ins Kino kommen, ist nicht überliefert. Der Familie bleiben ein paar Wochen, um eine Antwort zu finden – und dem Großvater die Wahl, ob er den roten Mantel beim nächsten Anruf lieber im Schrank lässt.