Kim Virginia Grey und Nikola Grey wollen zurück ins Reality-TV – „zu 100 Prozent“, wie sie selbst sagen. Zehn Tage nach ihrem Rauswurf bei „Promi Big Brother“ fehlen für das Comeback aber Format, Sender und Termin.
Die Ankündigung steht in dem Promiflash-Interview über die geplante Rückkehr, das am 24. Oktober erschien. Darin legt sich Kim Virginia Grey auf eine Quote fest – und verspricht, es werde überraschen.
„Es wird aber auch wieder etwas sein, womit die Leute nicht rechnen – wie immer.“
Ihr Mann legt nach. Nikola Grey bestätigt im selben Gespräch, dass man die beiden „noch öfter und viel mehr im Reality-TV sehen wird“. Welches Format das tragen soll, sagt er nicht.
Kein Sender, kein Termin, kein Format
Auf die Frage nach Sender und Starttermin blockt Nikola Grey ab. Er kenne das Geschäft, sagt er, und lasse die Frage deshalb lieber offen. Damit hängt die Ankündigung an einer Zusage ohne Datum.
„Wo genau das stattfinden wird und wann, möchte ich jetzt noch nicht verraten. Ich weiß, wie das läuft, deshalb lasse ich die Frage lieber offen.“
Im selben Interview widerspricht er einem Gerücht, das ihm und seiner Frau nachhängt: Kim Virginia habe ihm per Verschwiegenheitsvereinbarung einen Maulkorb verpasst. Seine Antwort darauf ist eindeutig. „Dazu möchte ich sagen, dass es zwischen uns beiden keine solchen Verträge gibt. Das ist definitiv nicht der Fall.“
Zwei Rauswürfe, ein Tag Abstand
Die Ankündigung kommt zehn Tage nach dem Doppel-Aus im Container. Kim Virginia Grey flog nach neun Tagen aus dem Promi-Big-Brother-Container, als dritte Kandidatin der 14. Staffel. Nikola Grey folgte an Tag 10 mit 13,73 Prozent der Zuschauerstimmen.
Am 19. Oktober gewann Maurice Dziwak das Finale von „Promi Big Brother" und damit 100.000 Euro, vor Axel Schulz. Für die Greys war die Staffel da seit fünf Tagen beendet.
Kim Virginias Abgang geriet knapp. Auf die Nachfrage von Moderator Jochen Schropp antwortete sie: „Man fand mich wahrscheinlich nicht sympathisch.“ Der Satz beschreibt den Ton, in dem die Staffel für das Paar endete – zehn Tage bevor es die nächste ankündigt.
Heirat, Management-Bruch, Boykottaufrufe
Der Weg in die Staffel war kein glatter. Am 4. Oktober, einen Tag vor dem Start, beendeten die beiden die Zusammenarbeit mit ihrem Management. Vor dem Einzug am 5. Oktober liefen Boykottaufrufe gegen das Paar.
Kim Virginia Grey erklärte am 23. Oktober, die vorangegangene Auszeit sei privat begründet gewesen. Die Auftritte bei „Promi Big Brother“ seien „nicht abgesprochen“ gewesen, sagte sie in einem weiteren Interview.
Von der Hochzeit in Las Vegas zum Comeback-Versprechen
- 2021Karrierestart mit „Der Bachelor“
Kim Virginia Hartung beginnt ihre Reality-TV-Laufbahn, nach Stationen unter anderem als Flugbegleiterin.
- Dezember 2024Beziehung mit Nikola Glumac wird offiziell
Nach den Dreharbeiten zu „Promis unter Palmen“ machen die beiden ihre Beziehung öffentlich.
- 12. Oktober 2025Trauung in Las Vegas
Eintrag im Clark County Register, öffentliche Verkündung am 15. Oktober – danach gemeinsamer Nachname Grey.
- 4. Oktober 2026Bruch mit der Agentur MeBa Stars
Die Agentur postet ein zerrissenes Dokument und eine Namensliste mit 32 Realitystars.
- 5. Oktober 2026Einzug bei „Promi Big Brother“
Start der 14. Staffel, die Greys ziehen als erstes verheiratetes Reality-Paar gemeinsam ein.
- 13. und 14. Oktober 2026Erst Kim Virginia, dann Nikola
Rauswurf an Tag 9, Nikola folgt an Tag 10 mit 13,73 Prozent der Zuschauerstimmen.
- 24. Oktober 2026Ankündigung der Rückkehr
Beide sagen „zu 100 Prozent“ ein gemeinsames Reality-TV-Comeback zu – ohne Format, Sender oder Termin.
Kritik aus der eigenen Branche
Widerstand kommt aus den eigenen Reihen. Reality-Darstellerin Rebecca Ries formuliert, was Teile der Branche über die Ankündigung denken: „Es ist unter aller Sau, diesen beiden schon wieder eine Plattform zu geben.“
Rebecca Ries' Kritik reiht sich in die Auseinandersetzung um das Paar ein. Wie schnell darf ein Paar nach dem Rauswurf den nächsten Auftritt ankündigen? Sat.1 verteidigte Kim Virginia trotz Boykott-Drohungen und holte die beiden ins Haus.
Für die Greys ist die Ankündigung auch ein Test. Nach dem Doppel-Rauswurf, dem Bruch mit der Agentur und den Boykottaufrufen braucht es einen Sender, der das Risiko mitgeht – und ein Format, das nicht wie eine Wiederholung wirkt.
Bis ein Sendername fällt, bleibt die Rückkehr ein Satz aus einem Interview. Wer zuerst zugreift – und ob es wieder Sat.1 ist –, entscheidet, ob aus „zu 100 Prozent“ ein Termin wird.
