Barbara Becker lebt in Mailand getrennt von Partner Marcello Montini
Bild: KI-generiert
Patchwork in Mailand

Barbara Becker lebt in Mailand getrennt von Partner Marcello Montini

Barbara Becker (59) wohnt in Mailand getrennt von Partner Marcello Montini – und wehrt sich gegen den Eindruck der Distanz. Im GALA-Interview erklärt sie, warum Ex-Mann Boris Becker (58) und dessen Frau Lilian mit am Tisch sitzen und was sie zu ihrem 60. Geburtstag plant.

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Barbara Becker (59) wohnt in Mailand in ihrer eigenen Wohnung, nicht in der ihres Partners Marcello Montini. Die getrennten Wohnungen mit Marcello Montini deutet sie nicht als Krise: Es fühle sich nicht nach Distanz an, sagt sie, im Gegenteil.

Im Interview über ihr Leben in Mailand erklärt sie, Nähe entscheide sich nicht an einer Wohnungstür. Wenn sie zusammen seien, seien sie wirklich zusammen. Für den Umzug gab sie 2025 ihre Villa in Miami auf und zog nach Mailand.

Instagram · @borisbeckerofficial

Unabhängig ist sie nach eigener Darstellung ohnehin: Sie müsse nicht mehr mit jemandem zusammen sein, damit er sie glücklich mache, sie sei auch allein glücklich, sagt sie. Zwei Wohnungen, zwei Kalender und ein gemeinsames Leben schließen sich für sie nicht aus.

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Zwei Sprachen an einem Tisch

Entspannt ist auch das Verhältnis zum Ex-Mann. Boris Becker (58) lebt mit Ehefrau Lilian de Carvalho Monteiro und Tochter Zoë Vittoria seit 2023 ebenfalls in Mailand. Man möge sich sehr und sehe sich regelmäßig, sagt Barbara Becker, man sei auch schon zu viert essen gegangen: Marcello und Boris verstehen sich gut.

Öffentlich pflegt der 58-Jährige sein Mailänder Familienleben ohnehin, wie Boris Beckers Liebeserklärung zum zweiten Hochzeitstag zeigt. Am Tisch entstehen dann zwei Sprachräume: „Marcello und Lilian sprechen miteinander Italienisch, Boris und ich sprechen Deutsch. So sitzen wir zusammen am Tisch, und jeder hat irgendwie seine eigene Geheimsprache“, sagt sie.

Sie nennt diese Runde „eine lustige Konstellation“ – und macht damit klar, was sie von der klassischen Patchwork-Erzählung hält: keine Rivalinnen, kein Lagerdenken, sondern eine Tafel, an der sich zwei Sprachen abwechseln.

Von der Ehe 1993 zu zwei Haushalten in Mailand

  1. 1993
    Hochzeit mit Boris Becker

    Barbara und Boris Becker heiraten.

  2. Dezember 2000
    Trennung nach neun Ehejahren

    Das Paar gibt die Trennung bekannt, aus der Ehe stammen die Söhne Noah und Elias.

  3. 2023
    Boris Becker zieht nach Mailand

    Er lebt dort mit Ehefrau Lilian de Carvalho Monteiro und Tochter Zoë Vittoria.

  4. 2025
    Barbara Becker gibt Miami auf

    Sie zieht zu Marcello Montini nach Mailand, behält aber eine eigene Wohnung.

  5. 1. November 2026
    Runder Geburtstag

    Barbara Becker wird 60 Jahre alt, geplant sind Feiern in Miami, Mailand und Berlin.

Drei Partys zum runden Geburtstag

Am 1. November 2026 wird Barbara Becker 60 Jahre alt. Nach eigenen Angaben plant sie drei Partys: in Miami, in Mailand und in Berlin. Sie feiert dort, wo sie lebt, und dort, wo sie herkommt.

Beschäftigt ist sie ohnehin: Ihr neues Buch heißt „Five Minutes Only“. Im Interview beschreibt sie ihre Morgenroutine und erzählt von neuen Tätigkeiten in Mailand – Töpfern, Fermentieren, Reparieren. Dinge selbst in die Hand nehmen, statt sie zu delegieren, ist das Muster, das sich durch ihre Antworten zieht.

„Sich zu fürchten vor etwas, was es nicht gibt, ist sowieso komisch. Es gibt eigentlich mehr zu feiern als sich zu fürchten.“
Barbara Becker, Autorin und Unternehmerin

Was das Mailänder Modell tragen muss

Barbara Becker beschreibt sich als jemanden, der nicht lange zaudert: „Ich bin nicht jemand, der sich nicht traut. Wenn ich merke, dass etwas vorbei ist, packe ich und gehe weiter“, sagt sie. Dazu passt ihre Biografie: Die Ehe mit Boris Becker endete im Dezember 2000 nach neun Jahren, 2009 heiratete sie den belgischen Künstler Arne Quinze, 2011 folgte die Trennung.

Ob das Modell aus zwei Wohnungen, zwei Sprachen und gemeinsamen Abenden auch beim runden Geburtstag trägt, wird sich am 1. November zeigen. Offen bleibt bis dahin die Frage, wer bei den drei Partys mit am Tisch sitzt – und ob dort wieder Italienisch und Deutsch durcheinandergehen.