Flying Uwe bestätigt Tod der 19-jährigen Sarah Majewsky
Bild: KI-generiert
Trauer um Influencerin

Flying Uwe bestätigt Tod der 19-jährigen Sarah Majewsky

Der Streamer Flying Uwe bestätigt den Tod von Sarah Majewsky (19) – und verweigert jede Auskunft über die Umstände. Die Familie wünscht Stillschweigen, die gemeinsamen Videos bleiben dauerhaft online.

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Flying Uwe hat den Tod von Sarah Majewsky (19) bestätigt – und im selben Statement eine Grenze gezogen: Über die Umstände soll die Öffentlichkeit nicht sprechen. Der Streamer und Unternehmer Uwe Schüder (39) veröffentlichte die Erklärung am Sonntag, 25. Oktober 2026. Darin bittet er seine Community, auf Spekulationen zu verzichten.

Majewsky war mehrfach in Videos von Flying Uwe zu sehen. Er nannte sie seine „Azubine“ zur Kauffrau für E-Commerce; sie war Auszubildende bei seiner Bekleidungsmarke Smilodox. Auf TikTok veröffentlichte sie Beauty- und Kosmetikvideos und hatte dort rund 50.000 Follower. Wenige Tage vor ihrem Tod postete sie noch ein Werbevideo für eine Kosmetikmarke.

Instagram · @flyinguwe

Zutiefst schockiert und fassungslos

Schüder kannte Majewsky aus seinem eigenen Betrieb. Entsprechend persönlich fällt sein Statement aus. Wie der Comicschau-Bericht über das Instagram-Statement festhält, bestätigt er darin nicht nur den Tod, sondern beschreibt auch seinen eigenen Zustand.

„Ich bin selbst zutiefst schockiert, fassungslos und kann das alles noch immer nicht begreifen.“
Uwe Schüder, Streamer „Flying Uwe“

Der Rest der Erklärung gehört den Angehörigen. „Hinter diesem schrecklichen Verlust steht eine Familie, die gerade unvorstellbaren Schmerz durchmacht“, schreibt er – und schließt mit einem Satz, der keine Erklärung mehr braucht: „Ruhe in Frieden, Sarah.“ Sein Statement ist damit auch eine Absage an alle, die nach einer Ursache suchen.

Bitte keine Spekulationen

Was zu ihrem Tod geführt hat, soll nicht öffentlich werden. Schüder übernimmt die Formulierung der Angehörigen: „Die Familie wünscht ausdrücklich, dass die genauen Umstände und Hintergründe nicht öffentlich gemacht werden.“ An seine Follower gerichtet folgt die Bitte: „Bitte zeigt Mitgefühl und Respekt und lasst der Familie die Ruhe, die sie jetzt braucht.“

Der Appell kommt, nachdem das Netz bereits Abschied genommen hat. Am 24. und 25. Oktober verabschiedeten sich mehrere Menschen aus Majewskys Umfeld in sozialen Netzwerken von ihr; ein offizielles Statement der Familie lag zu diesem Zeitpunkt nicht vor. Schüder will verhindern, dass aus der Trauer eine Debatte über Hintergründe wird.

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Gemeinsame Videos bleiben online

An den gemeinsamen Aufnahmen hält Schüder fest – und beruft sich dabei auf den Willen der Familie.

„Alle gemeinsamen Videos von Sarah und mir sollen weiterhin online bleiben. Auch Sarah hätte sich das so gewünscht, da ist ihre Familie sicher. Diesen Wunsch werde ich selbstverständlich respektieren. Die Videos sollen als schöne Erinnerungen an sie bestehen bleiben.“
Uwe Schüder, Streamer „Flying Uwe“

Die Videos bleiben also stehen, die Fragen bleiben offen. Wer wissen will, was passiert ist, bekommt von ihm keine Antwort – wer sich erinnern will, findet die Aufnahmen weiterhin auf seinem Profil. Die gemeinsame Arbeit bleibt sichtbar, das Privatleben nicht.

Spendenlink soll Angehörige unterstützen

Die Familie soll auch finanziell unterstützt werden. Schüder kündigte an, dass die Angehörigen einen Spendenlink einrichten werden; er selbst und sein Team wollen sich beteiligen, wie der SWP-Bericht über Flying Uwes Trauer festhält.

In der Streamer-Szene fällt die Trauer mit einem weiteren Fall zusammen: Wenige Tage zuvor war der Tod des Streamers Adam Wolke bekannt geworden. Offen bleibt, wann der angekündigte Spendenlink online geht, wer ihn verwaltet – und ob die Familie selbst noch Stellung nimmt.