Summer Terenzi (20) hat die öffentliche Entschuldigung ihres Vaters zurückgewiesen – einen Tag nach ihrem 20. Geburtstag und mitten in einem Streit, der seit Tagen vor aller Augen läuft. In ihrer Instagram-Story vom 24. Juni warf sie Marc Terenzi (47) vor, die Situation auszunutzen. Von Reue hält sie nichts: Sie nennt sein jüngstes Angebot Theater.
Auslöser war das Glückwunschvideo, das Terenzi am 23. Juni zu ihrem Geburtstag veröffentlichte. Darin kündigte der Sänger einen Entschuldigungssong an – Titel nach dem Bericht der Bild zur Song-Ankündigung: „Sorry might not ever be enough“. Erscheinen sollte er in sechs bis acht Wochen.
„Wow Papa, wie immer nutzt du die Situation aus, um zu zeigen, was für ein erbärmlicher Vater du bist. Blödsinn!! Du schiebst alles auf deine Sucht, aber du bist offenbar schon seit einem Jahr nüchtern!“
Summers Antwort ist eine Abrechnung. Sie wirft dem Vater vor, seine Krankheit als Schutzschild zu benutzen, obwohl er nach eigener Darstellung seit einem Jahr nüchtern ist. Damit dreht sie seine Erklärung gegen ihn: Statt Reue liest sie aus dem Video den Versuch, sich als geläuterten Vater zu inszenieren.
17 Jahre, in denen er nicht da war
Ihre Vorwürfe sind keine Reaktion auf ein einzelnes Video. Sie schreibt, sie gebe ihm seit 17 Jahren die Chance, ihr Vater zu sein – und er habe sie nie genutzt. Mit 20 Jahren zieht sie damit eine Bilanz, die weit vor den Song zurückreicht.
„Eine Million Mal hast du mich enttäuscht. Du warst an meinem ersten Schultag nicht da, Papa, und du warst auch an meinem letzten nicht da. Du warst nie da.“
Der Satz über den ersten und letzten Schultag ist der konkreteste Vorwurf in dem Statement, wie die bunte über die Abrechnung der Tochter berichtet. Einen Song will sie dafür nicht annehmen: „Also behalte bitte dein blödes Lied in deinen Entwürfen und ändere endlich etwas an dir selbst“, schreibt sie.
Sarah Connor teilt, kommentiert nicht
Rückhalt bekommt Summer aus der Familie: Sarah Connor (46) teilte das Statement in ihrer eigenen Instagram-Story – ohne Kommentar. Das kommentarlose Teilen gilt als Zeichen der Unterstützung für die Tochter. Wenige Tage später folgte Sarah Connors öffentliche Unterstützung für die Tochter samt Vorwürfen gegen ihren Ex-Mann.
Die Vorgeschichte beginnt nicht am Geburtstag. Am 16. Juni kündigte Summer ihren Song „Daddy Issues“ an und zeigte einen Ausschnitt, in dem sie ihren Vater als „Narzissten“ bezeichnet, der nie Kinder habe haben wollen. Marc Terenzi reagierte zwei Tage später gegenüber der „Bild“ und gab ihr recht: Er sei bis vor einem Jahr alkohol- und drogenabhängig gewesen und bereue seine Rolle als Vater zutiefst.
Von der Hochzeit vor Kameras bis zur öffentlichen Zurückweisung
- 2004Heirat im Rampenlicht
Sarah Connor und Marc Terenzi heiraten vor laufenden Kameras in der Realityshow „Sarah & Marc in Love“.
- 2006Tochter Summer wird geboren
Summer Terenzi kommt zur Welt, ihr Bruder ist Tyler Terenzi.
- 16. Juni 2026Summer kündigt „Daddy Issues“ an
In einem Ausschnitt bezeichnet sie ihren Vater als „Narzissten“, der nie Kinder habe haben wollen.
- 18. Juni 2026Marc Terenzi räumt Versäumnisse ein
Gegenüber der „Bild“ sagt er, sie habe „vollkommen recht“; er sei bis vor einem Jahr alkohol- und drogenabhängig gewesen.
- 23. Juni 202620. Geburtstag in Berlin
Summer feiert mit Sarah Connor, Tyler und Florian Fischer. Marc Terenzi postet ein Video mit Glückwünschen und kündigt einen Entschuldigungssong an.
- 24. Juni 2026Summer weist die Entschuldigung zurück
In ihrer Instagram-Story schreibt sie: „Du warst nie da.“ Sarah Connor teilt das Statement.
- 25. Juni 2026Die Presse greift es auf
dpa, Bild, Gala, Kurier und 20 Minuten berichten über die Zurückweisung.
Was der Vater dagegenhält
Terenzi setzt auf Worte, die seine Tochter nicht mehr hören will. In seinem Video sagte er, der Song solle eine Entschuldigung für Summer werden. Und er ließ ihr ausrichten: „Aber ich will, dass du weißt, dass ich dich liebe. Egal, was du tust, ich werde immer hinter dir stehen. Ich bin dein Vater. Und du bist meine Tochter.“
Am 25. Juni griffen Agenturen und Medien die Zurückweisung auf, von dpa bis Gala, Kurier und 20 Minuten. Für Terenzi wird die Song-Ankündigung damit zum Bumerang: Eine Entschuldigung, die die Tochter öffentlich ausschlägt, taugt nicht als Versöhnungsgeste. Ob der Titel tatsächlich erscheint, ist offen – und ob es je ein persönliches Gespräch gibt, ebenfalls.
