Lisha Savage behauptet, 70 Prozent von Narumols Ansage fehlten
Lisha Savage behauptet, 70 Prozent von Narumol Davids Ansage seien herausgeschnitten worden – angeblich, um deren Image zu schützen. Für ihren eigenen Windel-Spruch im TV erntete sie massive Kritik. Nun schiebt sie die Schuld auf die Produktion.
Lisha Savage (40) schiebt den Sturm auf ihre eigene Wortwahl auf den Schnitt. In einer Instagram-Story behauptet sie, „locker 70%“ von Narumol Davids (61) Ansage bei „The Power“ seien herausgeschnitten worden – die Produktion habe Material zurückgehalten, „um ihr süßes Image zu bewahren“.
Auslöser war die Ausstrahlung der Folgen 9 und 10, die am 22. Oktober bei Joyn erschienen. Darin halten Lisha und Joey Heindle Narumol fälschlich für den Power Player. Die 61-Jährige stellt die Gruppe zur Rede und droht mit ihrem Auszug – danach brach über Savage massive Kritik herein.
Ihre Story ist der Gegenangriff. Savage wirft der Produktion vor, das gezeigte Material gezielt zurückgehalten zu haben. Sie sei „geschockt“ gewesen, wie „laut und beleidigend“ Narumol „von jetzt auf gleich“ geworden sei. Gezeigt worden sei davon nichts.
Ein Streit um 70 Prozent
„Bei Narumols „Ansage“ bei „The Power“ wurden einfach locker 70% rausgeschnitten! Sie war so herablassend und laut. Das, was der Zuschauer zu sehen bekommen hat, war nur der Anfang und das Ende ihrer Ansage. Sonst wäre ich wohl kaum SO WÜTEND darüber gewesen.“
Lisha Savage, Reality-TV-Teilnehmerin
Belege für die 70 Prozent legt Savage nicht vor – kein Rohmaterial, keine Zeitangabe, keine Bestätigung aus der Produktion. Narumol sei „herablassend und laut“ gewesen, heißt es in dem Bericht des OK-Magazins über Lishas Vorwürfe. Es bleibt eine Behauptung aus einer Story.
Savage schrieb in derselben Erklärung, ihre eigene Wut sei der Grund für die Szene gewesen. Zugleich behauptete sie, die Ausstrahlung habe die Ansage unvollständig wiedergegeben. Lishas Kritik an der gekürzten Streitszene wird dort beschrieben.
Der Satz von den Windeln
Im TV hatte Savage selbst die Eskalation befeuert. Als Narumol ihren Auszug ankündigte, forderte Simon Tulgar die Frauen auf, die 61-Jährige stärker einzubeziehen. Lisha konterte, sie könne nicht jeden Tag jemandem die Windeln wechseln und den A*sch pudern.
„Wie bitte? (…) Bei allem Respekt. Wir sind hier alle gleich und ich kann auch nicht jeden Tag jemandem die Windeln wechseln und den A*sch pudern. (…) Wir haben hier alle Kopf-F*ck. Bei allem Respekt, wenn sie das nicht kann, dann muss sie gehen.“
Lisha Savage, Reality-TV-Teilnehmerin
Für diese Wortwahl wurde Savage kritisiert. Wie verbreitet die Reaktionen waren und welche konkreten Gründe die Kritiker nannten, lässt sich anhand der vorliegenden Belege nicht beziffern. In ihrer Instagram-Story hielt Savage dem entgegen, die ausgestrahlte Szene sei unvollständig gewesen.
Der Streit um ihren Mann Lou
Savage nennt einen konkreten Auslöser für ihren Ausbruch: Narumols Ansage an ihren Mann Lou. Der habe fast jeden Tag mit der 61-Jährigen gekocht – und dann habe sie ihm „Geld ist nicht alles“ an den Kopf geworfen, ohne Grund.
„Lou war der Respektvollste von allen zu ihr, hat fast jeden Tag mit ihr gekocht und dann macht sie gerade ihm noch so 'ne dumme Ansage mit „Geld ist nicht alles“ - komplett ohne Grund. Da ist für mich das Fass einfach überlaufen! Da ist mir auch egal, wie alt eine Person ist.“
Lisha Savage, Reality-TV-Teilnehmerin
Savage wirft Narumol zudem vor, es genossen zu haben, für den Power Player gehalten zu werden, statt einmal klarzustellen, dass sie es nicht ist. Ihrer Darstellung nach war die 61-Jährige über die Vermutung amüsiert – für Savage ein weiterer Beleg, dass die ausgestrahlten Bilder nicht das ganze Bild zeigen.
Savage ist öffentliche Vorwürfe gegen Reality-Kolleginnen gewohnt. Mitte Oktober behauptete sie in der „Promi Big Brother – Die Late Night Show“, Kim Virginia sei nie schwanger gewesen – der Vorwurf einer erfundenen Schwangerschaft an Kim Virginia.
Was die nächsten Folgen zeigen
In der Villa in Thailand kämpfen 14 Promi-Kandidaten um 40.000 Euro Preisgeld. Staffel 2 läuft seit dem 20. Oktober zweimal pro Woche bei Joyn und ProSieben, insgesamt 50 Folgen sind geplant. Die Folgen 11 bis 15 laufen am 27. Oktober um 22:35 Uhr bei ProSieben und stehen auf Joyn bereit.
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Ob Narumols Auszug in den kommenden Folgen bestätigt wird, ist offen. Offen ist auch, ob ProSieben und Joyn die vollständige Ansage nachreichen oder die Produktion sich zu den Vorwürfen äußert. Bis dahin steht Savages 70-Prozent-Behauptung ohne Beleg – und die entscheidende Szene bleibt unsichtbar.